Was ist neu bei der Diagnostik und Therapie des malignen Melanoms?

2020 ◽  
Vol 145 (24) ◽  
pp. 1754-1756
Author(s):  
Oana-Diana Persa ◽  
Cornelia Mauch

Was ist neu? Diagnostik des malignen Melanoms Die Wächterlymphknotenbiopsie spielt eine wichtige Rolle für die korrekte Stadieneinteilung beim Melanom und für die Entscheidung zur Durchführung einer adjuvanten Therapie. Eine systematische, radikale Lymphadenektomie nach positivem Wächterlymphknoten verbessert das Überleben der Patienten nicht. Die Sensitivität der Bestimmung der zellfreien Tumor-DNA ist höher als beim Tumormarker S-100 und ermöglicht die frühe Erkennung eines Rezidivs beim Melanom. Adjuvante Therapien Neben der adjuvanten Therapie mit Interferon wurden zwischenzeitlich die PD-1-Inhibitoren Nivolumab und Pembrolizumab sowie die BRAF/MEK-Inhibitoren Dabrafenib und Trametinib für die adjuvante Therapie im Stadium III zugelassen. Für die adjuvante Therapie im Stadium II ist weiterhin nur Interferon zugelassen, während für das vollständig resezierte Stadium IV nur Nivolumab zugelassen ist. Therapie der lokoregionären Metastasierung Die intraläsionale Injektion von Talimogen laherparepvec (T-VEC) hat zu einer signifikanten Verringerung der Tumorlast im Vergleich zu intraläsionalem GM-CSF geführt und ist für das Stadium III–IV (nur M1a) zugelassen. Therapie bei Hirnmetastasen Sowohl die zielgerichtete Therapie mit Dabrafenib und Trametinib als auch die Immunkombinationstherapie zwischen Ipilimumab und Nivolumab sind bei Hirnmetastasen wirksam. Die sequenzielle Systemtherapie mit zielgerichteter und Immuntherapie beim metastasierten malignen Melanom sowie die Kombination zielgerichteter Therapien mit Immuntherapien werden aktuell in klinischen Studien überprüft.

2020 ◽  
Vol 22 (3) ◽  
pp. 100-104
Author(s):  
C. Wetterauer ◽  
Helge Seifert ◽  
A. Chirindel ◽  
G. Nicolas

Zusammenfassung Die PSMA-PET-CT (Prostataspezifisches-Membranantigen-Positronenemissionstomographie-Computertomographie) ist eine nuklearmedizinische Hybridbildgebung aus Schnittbilddiagnostik mittels CT (Computertomographie) und radioaktiv markiertem Tracer (68Gallium- oder 18Fluor-markiertem PSMA-Liganden). Die simultane Bildgebung kombiniert die Vorteile der molekularen und morphologischen Bildgebung und ist dadurch die derzeit sensitivste und spezifischste Methode zum Nachweis von Prostatakarzinomrezidiven. Die PSMA-PET-CT zeigt auch in der Primärdiagnostik und beim Staging für Karzinome mit mittlerem und hohem Risikoprofil eine höhere diagnostische Genauigkeit als die bisher verwendete konventionelle Bildgebung (CT und Knochenszintigraphie). Die PSMA-PET-CT ist auch ein obligatorisches bildgebendes Verfahren für die Selektion von Patienten, für welche die PSMA-gerichtete Radionuklidtherapie (mit 177Lutetium-markierten PSMA-Liganden) in Frage kommt. Diese neue zielgerichtete Therapie stellt eine vielversprechende Therapieoption in der Zweit- oder Drittlinientherapie bei Patienten mit metastasiertem und kastrationsrefraktärem Prostatakarzinom dar.


2017 ◽  
Vol 74 (9) ◽  
pp. 511-515
Author(s):  
Iris Reckert ◽  
René Müri

Zusammenfassung. Neuroophthalmologische Störungen sind in der Rehabilitation hirnverletzter Patienten ein häufiges Phänomen, das sich sehr facettenreich präsentiert. Sehschärfe, Augenstellung und Gesichtsfeld gilt es zu messen, um eine zielgerichtete Therapie mit optischen Hilfsmitteln, Trainingsverfahren oder einer augenärztlichen Intervention zu veranlassen. In das interdisziplinäre Team einer neurologischen Rehabilitationseinrichtung gehören daher neuroophthalmologisch kompetente Fachpersonen.


2017 ◽  
Vol 235 (10) ◽  
pp. 1138-1147
Author(s):  
Simone Scholz ◽  
Anja Eckstein ◽  
Dirk Dekowski ◽  
Joachim Esser ◽  
Henrike Westekemper ◽  
...  

ZusammenfassungIn dieser Übersichtsarbeit werden die diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten bei den häufigsten malignen oberflächlichen Tumoren abgehandelt, hierzu gehören Basalzellkarzinome, konjunktivale Lymphome, Plattenepithelkarzinome und maligne Melanome und deren Vorstufen. Entscheidend für die richtige Diagnostik und Therapie ist eine ausführliche Anamnese, Spaltlampenuntersuchung und Fotodokumentation des Tumorbefunds. Aber auch regelmäßige Kontrollen nach erfolgter Therapie sind unabdingbar.Das Basalzellkarzinom ist der häufigste Tumor der periokulären Haut. Histologisch werden 3 Subtypen (nodulär, superfiziell, Morpheatyp) unterschieden. Eine vollständige Exzision mit entsprechendem Sicherheitsabstand ist immer anzustreben.Das Lymphom ist der häufigste maligne primäre Tumor der Augenhöhle und der okulären Adnexe. Es kann sowohl primär als auch sekundär, im Rahmen einer lymphatischen Systemerkrankung, als auch ein- oder beidseitig auftreten. Das MALT-Lymphom (MALT: Mucosa associated lymphoid tissue) betrifft am häufigsten die Konjunktiven mit 20 – 33%. Therapeutisch wird standardmäßig eine perkutane Bestrahlung des Tumors angewandt.Die Plattenepithelkarzinome der Bindehaut und deren Vorstufen (CIN I – III) stellen ebenfalls eine der häufigsten Tumorentitäten am Auge dar. Eine vollständige Tumorexzision ist immer anzustreben, jedoch aufgrund der häufig großflächigen Ausbreitung nicht möglich. Für eine gute Tumorkontrolle sind nach R1-Resektion daher adjuvante Therapien mit Mitomycin C (MMC) oder eine Radiotherapie mit Rutheniumapplikator oder Protonenbestrahlung notwendig.Das Bindehautmelanom ist selten, es kann jedoch lebensbedrohlich sein. Die primär erworbene Melanose (PEM) mit Atypien (PEM I – III) hat je nach Schweregrad ein erhöhtes Entartungsrisiko, dies macht eine Therapie mit Mitomycin-C-Augentropfen notwendig. Bei Verdacht auf einen malignen Prozess ist immer eine Exzision mittels Non-Touch-Technik anzustreben, damit das Streuungsrisiko von Tumorzellen gering bleibt. Zusätzlich ist, abhängig von Lokalisation und Ausbreitung eines Melanoms, immer eine adjuvante Therapie mittels Rutheniumapplikator oder Protonentherapie notwendig.


2021 ◽  
Vol 12 (02) ◽  
pp. 109-109
Author(s):  
Ine Schmale
Keyword(s):  

Etwa 20–30 % der Patienten mit Kolorektalkarzinom, die sich einer Resektion mit kurativer Absicht unterziehen, erleiden einen Rückfall. Um eine bessere Risikoeinschätzung zu erhalten, wurde zirkulierende Tumor-DNA (ctDNA) als Marker für eine minimale residuale Resterkrankung (MRD) untersucht. Laut den beim ASCO-GI präsentierten Ergebnissen, ist die ctDNA ein vielversprechender Biomarker nach dem chirurgischen Eingriff für ein Rezidiv und kann die radiologische Nachsorge teilweise ersetzen.


2019 ◽  
Vol 10 (03) ◽  
pp. 134-134
Author(s):  
Susanne Krome

Im Plasma zirkulierende Tumor-DNA (Liquid Biopsy) ist ein viel diskutiertes Thema und ein schon jetzt genutztes Instrument, um Rezidive, die Resistenzlage und die Effektivität zielgerichteter Therapien einzuschätzen. Die prospektive Studie überprüfte den Nutzen für das Behandlungsmanagement bei Patienten mit einem nicht-kleinzelligen Bronchialkarzinom (NSCLC) im Stadium IV.


2007 ◽  
Vol 35 (06) ◽  
pp. 413-420
Author(s):  
R. Höinghaus ◽  
I. Liman ◽  
C. Puff ◽  
P. Wohlsein ◽  
D. Hirschfeld ◽  
...  

Zusammenfassung: Gegenstand und Ziel: Darstellung der Diagnostik und Therapie eines subkutanen Hämangiosarkoms. Untersuchungsgut, Material und Methoden: Fallbericht einer sechs Jahre alten Mischlingshündin mit einer schnell wachsenden Umfangsvermehrung in der Unterhaut der Kruppe. Die Diagnose Hämangiosarkom wurde mittels Biopsie gestellt und daraufhin ein Therapieplan für den Patienten erstellt. Ergebnisse: Nach radikaler chirurgischer Resektion des Hämangiosarkoms wurde als adjuvante Therapie sowohl eine Strahlentherapie als auch nachfolgend eine chemotherapeutische Behandlung mit Doxorubicin durchgeführt. Im weiteren Verlauf fanden regelmäßige klinische Nachkontrollen statt. Nach 426 Tagen zeigte sich eine neue Umfangsvermehrung im Bereich der linken ventralen Bauchwand. 454 Tage nach der Erstvorstellung wurde der Hund aufgrund des sich verschlechternden Allgemeinbefindens eingeschläfert und anschließend vollständig obduziert. Pathomorphologisch waren Hämangiosarkome in Unterhaut, Myokard, Lunge, Niere, Nebenniere, Darmserosa und Gehirn festzustellen. Schlussfolgerung: Die postoperative Überlebenszeit von 396 Tagen liegt über den in der Literatur beschriebenen Zeiträumen bei dieser hochmalignen Tumorart. Weitere prospektive Studien müssen zeigen, ob die Kombinationstherapie bei dieser Neoplasie und Lokalisation zu längeren Überlebenszeiten führt. Klinische Relevanz: In dem vorliegenden Fall konnte eine intensive Kombinationstherapie zu einer langfristigen Tumorkontrolle eines Hämangiosarkoms führen. Die Entscheidung für dieses therapeutische Vorgehen beruht auf der Erkenntnis, dass sich subkutane Hämangiosarkome durch eine hohe Rezidivrate und hohes Metastasierungspotenzial auszeichnen.


2017 ◽  
Vol 7 (03) ◽  
pp. 185-192
Author(s):  
Vinodh Kakkassery ◽  
Ludwig Heindl

ZusammenfassungDas Basalzellkarzinom stellt den häufigsten malignen Tumor am Auge dar. Ziel des Beitrages ist es, ein systematisches und standardisiertes Vorgehen in Diagnose, Therapie und Nachsorge periokulärer Basalzellkarzinome darzustellen. Die Interpretation von klinischen Zeichen sowie die diagnostische Sicherung von Basalzellkarzinomen sind entscheidend vor der definitiven Therapieeinleitung. Die chirurgische Sanierung des Basalzellkarzinoms stellt die wichtigste Therapiemöglichkeit dar, die sich von der mikroskopisch kontrollierten Exzision im Gesunden bis hin zur anschließenden vielfältigen Deckung des Defektbefundes erstreckt. Ebenso werden alternative Therapieverfahren, wie die zielgerichtete Therapie mittels Hedgehog-Inhibitoren oder die Bestrahlung, gerade bei ausgeprägten Befunden angesprochen. Die Nachsorge des Basalzellkarzinoms stellt einen weiteren Baustein in der Patientenversorgung dar. Ein besonderer Fokus der Arbeit liegt gerade in der speziellen Beleuchtung der Sondersituation der Basalzellkarzinombehandlung am Auge sowie die Einbettung der Versorgungsoptionen in die nationalen S2-Leitlinien der Dermatologie.


Praxis ◽  
2011 ◽  
Vol 100 (15) ◽  
pp. 911-916
Author(s):  
Guggenheim ◽  
Dummer ◽  
Giovanoli

Historisch wurden Melanompatienten weiträumigen lokalen Exzisionen und elektiven Lymphknotenausräumungen unterzogen. Beide Vorgehensweisen waren in den vergangenen drei Jahrzehnten Gegenstand intensiver Forschung; viele chirurgische Dogmen wurden in dieser Zeit verworfen. Die Rolle der Chirurgie bezüglich lokaler Kontrolle des Primärtumors wird heute kaum in Frage gestellt. Hingegen hat die Strategie des chirurgischen Managements der regionalen Lymphknoten in der nahen Vergangenheit beachtliche Veränderungen erfahren. Das lymphatische Mapping sowie die Identifikation des Sentinel-Lymphknotens gelten als wesentliche Bestandteile zur Selektion geeigneter Patienten für eine adjuvante Therapie (komplettierende Lymphknotendissektion, Immuntherapie mit Interferonen). Bei metastasierten Melanomen im Stadium IV kommt die Chirurgie in ausgewählten Fällen auch zur Behandlung isolierter systemischer Metastasen zur Anwendung.


2019 ◽  
Vol 98 (10) ◽  
pp. 685-694
Author(s):  
Simone Luisa Scholz ◽  
Anja Eckstein ◽  
Dirk Dekowski ◽  
Joachim Esser ◽  
Henrike Westekemper ◽  
...  

ZusammenfassungIn dieser Übersichtsarbeit werden die diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten bei den häufigsten malignen oberflächlichen Tumoren abgehandelt, hierzu gehören Basalzellkarzinome, konjunktivale Lymphome, Plattenepithelkarzinome und maligne Melanome und deren Vorstufen. Entscheidend für die richtige Diagnostik und Therapie ist eine ausführliche Anamnese, Spaltlampenuntersuchung und Fotodokumentation des Tumorbefunds. Aber auch regelmäßige Kontrollen nach erfolgter Therapie sind unabdingbar.Das Basalzellkarzinom ist der häufigste Tumor der periokulären Haut. Histologisch werden 3 Subtypen (nodulär, superfiziell, Morpheatyp) unterschieden. Eine vollständige Exzision mit entsprechendem Sicherheitsabstand ist immer anzustreben.Das Lymphom ist der häufigste maligne primäre Tumor der Augenhöhle und der okulären Adnexe. Es kann sowohl primär als auch sekundär, im Rahmen einer lymphatischen Systemerkrankung, als auch ein- oder beidseitig auftreten. Das MALT-Lymphom (MALT: Mucosa associated lymphoid tissue) betrifft am häufigsten die Konjunktiven mit 20–33 %. Therapeutisch wird standardmäßig eine perkutane Bestrahlung des Tumors angewandt.Die Plattenepithelkarzinome der Bindehaut und deren Vorstufen (CIN I-III) stellen ebenfalls eine der häufigsten Tumorentitäten am Auge dar. Eine vollständige Tumorexzision ist immer anzustreben, jedoch aufgrund der häufig großflächigen Ausbreitung nicht möglich. Für eine gute Tumorkontrolle sind nach R1-Resektion daher adjuvante Therapien mit Mitomycin C (MMC) oder eine Radiotherapie mit Rutheniumapplikator oder Protonenbestrahlung notwendig.Das Bindehautmelanom ist selten, es kann jedoch lebensbedrohlich sein. Die primär erworbene Melanose (PEM) mit Atypien (PEM I-III) hat je nach Schweregrad ein erhöhtes Entartungsrisiko, dies macht eine Therapie mit Mitomycin-C-Augentropfen notwendig. Bei Verdacht auf einen malignen Prozess ist immer eine Exzision mittels Non-Touch-Technik anzustreben, damit das Streuungsrisiko von Tumorzellen gering bleibt. Zusätzlich ist, abhängig von Lokalisation und Ausbreitung eines Melanoms, immer eine adjuvante Therapie mittels Rutheniumapplikator oder Protonentherapie notwendig.


Blood ◽  
2016 ◽  
Vol 128 (22) ◽  
pp. 2943-2943
Author(s):  
Mark Roschewski ◽  
Kieron Dunleavy ◽  
Sattva S. Neelapu ◽  
Stefania Pittaluga ◽  
Christopher Joseph Melani ◽  
...  

Abstract Background: Mantle cell lymphoma (MCL) is an incurable lymphoma that responds to various forms of immunotherapy. Previously, we reported that specific anti-idiotype tumor responses as measured by GM-CSF levels after vaccine were associated with overall survival (OS) and time to next treatment (TTNT) following DA-EPOCH-R in untreated MCL at 11 years of follow-up (Dunleavy ASCO 2012). Levels of GM-CSF prior to idiotype vaccine also were correlated with post-vaccine GM-CSF levels suggesting that pre-existing anti-tumor immune response predict idiotype vaccine responsiveness. High-throughput DNA sequencing methods can detect and quantify circulating tumor-specific DNA (ctDNA) in peripheral blood of MCL patients prior to therapy and can be monitored for clearance after therapy. We hypothesized that pre-treatment ctDNA levels may be a surrogate marker for ongoing host anti-tumor immunity. Here, we analyzed the relationship of pre- and post-treatment levels of ctDNA to predict GM-CSF response and clinical outcomes in untreated MCL. Methods: DA-EPOCH-R was administered x 6, followed by 5 cycles of Id-vaccine beginning at least 12 weeks later in untreated MCL. Id protein was produced by hybridoma technology, conjugated to keyhole limpet hemocyanin (KLH), and administered together with GM-CSF x 5 over 6 months. Pre- and post-vaccine samples were tested in parallel to assess humoral and cellular immune responses. Pre-treatment formalin-fixed paraffin embedded tissue specimens were de-identified and sent for identification of tumor-specific clonotypes. Tumor DNA was amplified using locus-specific primer sets for the immunoglobulin heavy-chain locus (IGH) complete (IGH-VDJH), IGH incomplete (IGH-DJH), and immunoglobulin k locus (IGK). Amplified products were sequenced and tumor-specific clonotypes were quantitated in peripheral blood mononuclear cells before treatment as ctDNA and after treatment as MRD. Results: Characteristics of all 26 pts: median age 57 (r 22-73), male sex 73%, PS 1 (0-2), MIPI (low-65%; interm-16%; high-19%), and blastoid 15%. Responses to DA-EPOCH-R: CR-92%, PR-8%. Immune analyses were performed in 24 pts; vaccine not produced in 1 pt and 1 pt progressed before immune analyses. Baseline tumor was available for clonotype calibration in 20 patients. With a potential follow-up of 14 years, the median OS of the entire cohort is 9.0 years and 10/26 (38%) patients are still alive. Pre-treatment levels of ctDNA were inversely correlated with normalized antitumor GM-CSF response (r=0.49, p=0.035) but not with white blood cell count (r=0.18, p=0.46), LDH (r=0.21, p=0.39) or MIPI scores (r=22, p=0.37). Patients with low pre-treatment ctDNA levels had longer OS than patients with high levels of ctDNA, but this did not reach statistical significance (11.01 y vs. 5.71 y, p=0.67). Eight of 20 of patients (40%) were MRD positive after DA-EPOCH-R despite achieving CR/CRu. Patients who achieved MRD-zero had a trend towards improved OS (NR vs. 8.2 years, p=0.15). Conclusions: Lower pre-treatment ctDNA levels correlate with normalized GM-CSF response to idiotype vaccine and may be a surrogate marker of ongoing host anti-tumor immunity. In this small study, ctDNA levels did not correlate with traditional markers of tumor proliferation. There is a trend towards improvement in OS in patients who achieve MRD-zero. Future studies are underway to explore the biologic significance of pre- and post-treatment ctDNA levels in MCL. This work was supported by the Intramural Research Program of NCI at NIH and Adaptive Biotechnologies, Inc. Disclosures Crossley: Adaptive: Employment, Equity Ownership. Kong:Adaptive: Employment, Equity Ownership. Jacob:Adaptive: Employment, Equity Ownership. Kwak:Celltrion, Inc.: Consultancy.


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