Strahlentherapie des Basalzellkarzinoms Lokale Kontrolle und kosmetisches Ergebnis

2001 ◽  
Vol 177 (5) ◽  
pp. 240-246 ◽  
Author(s):  
Michael Heinrich Seegenschmiedt ◽  
Susanne Oberste-Beulmann ◽  
Eugen Lang ◽  
Birgit Lang ◽  
Felicitas Guntrum ◽  
...  
2020 ◽  
Vol 04 (02) ◽  
pp. 91-97
Author(s):  
Julia Onken ◽  
Carolin Senger ◽  
Josefine Radke ◽  
Peter Vajkoczy

ZusammenfassungIntradurale, extramedulläre (IDEM) Tumore treten mit einer Inzidenz von 0,97/100 000 Personen pro Jahr auf. Die Kontrastmittel-gestützte Magnetresonanztomografie stellt den Goldstandard in der präoperativen Diagnostik und Nachsorge dar. Das klinische Beschwerdebild der Patienten richtet sich nach der Lokalisation des Befundes. Einschränkungen der Sensorik, Motorik, Propriozeption und des Vegetativum sind häufige Symptome ebenso wie Schmerzen. Schwannome, Meningeome und myxopapilläre Ependymome gehören zu den häufigsten, benignen IDEM-Tumorentitäten. Maligne IDEM-Tumore sind weitaus seltener. Differenzialdiagnostisch kann es sich hierbei um Abtropfmetastasen eines Hirntumors, eine Meningeosis carcinomatosa oder um einen malignen peripheren Nervenscheidentumor handeln. Die mikrochirurgische Resektion stellt die Therapie der Wahl dar bei der Behandlung benigner Läsionen. Mit einer vollständigen Resektion des Tumors kann eine sehr gute lokale Kontrolle erzielt werden. Im Fall von Resttumorgewebe oder einem Rezidiv kann eine stereotaktische Bestrahlung notwendig bzw. sinnvoll sein. Eine Systemtherapie spielt bei der Behandlung von IDEM-Tumoren eine nachrangige Rolle. Bei malignen Prozessen richtet sich das therapeutische Vorgehen nach der zugrundeliegenden Erkrankung. Anforderungen an die genannten Therapieverfahren sind es zum Funktionserhalt beizutragen, Symptome zu lindern und eine größtmögliche Tumorkontrolle zu erzielen.


Im OP ◽  
2020 ◽  
Vol 11 (01) ◽  
pp. 9-13
Author(s):  
Martin Lütke ◽  
Helin Kaya ◽  
Jan Gliemroth

Aus dem gesamten Bundesgebiet kommen Eltern mit ihren Neugeborenen an die Klinik für Neurochirurgie des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein, Campus Lübeck, um Schädeldeformitäten bereits im Säuglingsalter operieren zu lassen. Durch diese Operation wird nicht nur die Entwicklung des Schädelinnenraums korrigiert, sondern auch ein positives kosmetisches Ergebnis erreicht. Wie der Eingriff im Detail abläuft, schildert das Lübecker OP-Team.


2017 ◽  
Vol 49 (02) ◽  
pp. 103-110 ◽  
Author(s):  
Marcus Lehnhardt ◽  
Jens Bohm ◽  
Tobias Hirsch ◽  
Björn Behr ◽  
Adrien Daigeler ◽  
...  

Zusammenfassung Einleitung Strahlen-induzierte Angiosarkome der Brust sind seltene Sekundärmalignome, die nach adjuvanter Bestrahlung eines Mammakarzinoms mit einer Latenz von Jahren auftreten. Sie wachsen multifokal und neigen häufig zu Lokalrezidiven und stellen somit eine chirurgische Herausforderung dar. Aufgrund ihrer Seltenheit ist es weiterhin ungeklärt, ob ein radikales chirurgisches Vorgehen mit einer verbesserten Prognose einhergeht. Das Ziel der Arbeit war es den prognostischen Wert der chirurgischen Radikalität zu bestimmen. Patienten und Methoden Es erfolgte eine retrospektive Analyse an 18 Patientinnen, die chirurgisch in unserer Klinik behandelt wurden. Der mediane Nachbeobachtungszeit betrug 4,4 Jahre. Die zu untersuchenden Faktoren inklusive Bewertung der chirurgischen Resektionsränder wurden mittels univariater Analysen hinsichtlich ihres Einflusses auf das lokale rezidivfreie Überleben und das Gesamtüberleben untersucht. Ergebnisse Das mediane Erkrankungsalter lag bei 66,3 Jahren. Die mediane Latenz zwischen der Bestrahlung und der Erstdiagnose des Angiosarkoms betrug 6,9 Jahre. Die 5-Jahresraten für das rezidivfreie Überleben und das Gesamtüberleben betrugen 25,0% (95%-Konfidenzintervall [KI]: 7,8–47,2) und 53,8% (95%-KI: 26,8–74,8). Die R0-Resektion der Primärläsion war mit einem signifikant besseren rezidivfreien Überleben (P=0,017) als auch Gesamtüberleben (P=0,013) assoziiert. Das gleiche galt für die R0-Resektion der letzten Rezidivläsion (P=0,040) hinsichtlich des Gesamtüberlebens. Diskussion Das aggressive Wachstum und die ausgeprägte Rezidivneigung strahleninduzierter Angiosarkome erfordern und rechtfertigen ein radikales chirurgisches Vorgehen. Wenn immer möglich, sollte eine R0-Resektion angestrebt werden, um die lokale Kontrolle und das Gesamtüberleben zu verbessern.


2007 ◽  
Vol 7 (08) ◽  
pp. 471-475
Author(s):  
Martin Metzelder ◽  
Sylvia Glüer ◽  
Benno Ure

ZusammenfassungThorakoskopische Techniken kommen heute bei Kindern zur Diagnostik und Therapie zahlreicher Krankheitsbilder zur Anwendung. Mehr als 20 Eingriffstypen sind für alle Altersgruppen einschließlich Neugeborener beschrieben. Belegt ist, dass minimal-invasive Techniken im Thorax unter Berücksichtigung der speziellen Verhältnisse des Kindes sicher und zuverlässig anwendbar sind. Studien belegen zudem eine niedrigere Morbidität, verkürzte Krankenhausverweildauer, niedrigere Kosten und ein besseres kosmetisches Ergebnis. Die funktionellen Resultate sind mit denen der konventionellen Thoraxchirurgie vergleichbar. Limitiert ist der Einsatz minimal-invasiver Techniken bei onkologischen Erkrankungen, insbesondere bei der Resektion thorakaler Tumoren, für die bisher Erfahrungen aus nur wenigen Zentren mit niedrigen Fallzahlen vorliegen. Dieser Artikel gibt einen Überblick über das Spektrum der derzeit am häufigsten und mit einer gewissen Standardisierung durchgeführten thorakoskopischen Eingriffe im Kindesalter.


2015 ◽  
Vol 18 (6) ◽  
pp. 65-65
Author(s):  
Kim Jené
Keyword(s):  

2001 ◽  
Vol 177 (1) ◽  
pp. 25-32 ◽  
Author(s):  
Anja Bayerl ◽  
Daniela Frank ◽  
Alexandra Lenz ◽  
Cornelia Höß ◽  
Peter Lukas ◽  
...  

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