Die postoperative Blutung in der Magenchirurgie

1967 ◽  
Vol 318 (4) ◽  
pp. 281-302 ◽  
Author(s):  
G. Kolig ◽  
A. Encke
2008 ◽  
Vol 157 (2) ◽  
pp. 155-159 ◽  
Author(s):  
H. Hauch ◽  
J. Schelling ◽  
M. Melter ◽  
U. Budde ◽  
R. Handgretinger ◽  
...  

HNO ◽  
2012 ◽  
Vol 61 (4) ◽  
pp. 347-349
Author(s):  
O. Richter ◽  
U. Müller-Vogt ◽  
J. Strutz ◽  
H.G. Gassner

2002 ◽  
Vol 214 (3) ◽  
pp. 128-131 ◽  
Author(s):  
M. U. Heim ◽  
G. Lutze ◽  
V. Aumann ◽  
J. Schumacher ◽  
B. Freigang

Author(s):  
Benedikt Haager ◽  
Bernward Passlick ◽  
Severin Schmid

ZusammenfassungDie postoperative Nachblutung nach thoraxchirurgischen Eingriffen ist eine seltene, aber mit einer hohen Mortalität verknüpfte Komplikation. In der Literatur wird die Häufigkeit mit 0,6 – 2% bzw. 3 – 4,6% angegeben bei einer Mortalität von 5,1 bis zu 17,8%. Bei leichten Blutungen kann der Abfluss über die Thoraxdrainagen, Substitution von Gerinnungsprodukten (Fresh frozen Plasma, Tranexamsäure) und die Transfusion von Erythrozytenkonzentraten (EK) ausreichend sein, um diese zu kontrollieren. Bei ausgeprägten Blutungen ist jedoch meist eine Rethorakotomie erforderlich. Die Ursache der Nachblutung liegt meist in einem Bronchial- oder Interkostalgefäß (21 und 16%) oder an der Thoraxwand bei ausgedehnter Pleurolyse (10,5%). Die Pulmonalarterie oder -vene war nur in 16% Ursache der Blutung und in den meisten Fällen (37%) konnte keine aktive Blutungsquelle mehr identifiziert werden. Einen günstigen Effekt auf das postoperative Outcome nach Nachblutung scheint die rasche Revisionsoperation zu haben.


2017 ◽  
Vol 96 (07) ◽  
pp. 467-472
Author(s):  
Lisa Gräfe ◽  
Daniel Böger ◽  
Jens Büntzel ◽  
Dirk Eßer ◽  
Kerstin Hoffmann ◽  
...  

Zusammenfassung Obwohl die Mikrolaryngoskopie (MLS) ein integraler Bestandteil der operative HNO-Heilkunde ist, gibt es keine populationsbezogenen Untersuchungen zu den Operationsraten und der Effektivität der MLS in der klinischen Routine. Alle 616 Patienten, die 2011 in einer der 8 Thüringer HNO-Kliniken eine MLS erhielten, wurden hinsichtlich Patientencharakteristika, Therapie, Komplikationen und Nachuntersuchung analysiert. Die stationäre Aufnahme erfolge vorrangig wegen einer gutartigen Erkrankung des Larynx (60%) und bei 33% wegen eines Malignoms oder Verdacht auf ein Malignom. Bei Verdacht auf einen gutartigen Prozess wurde dies in 98% der Fälle bestätigt. Der Verdacht auf einen bösartigen Tumor bestätigte die MLS in 51% der Fälle bzw. wurde in 49% ausgeschlossen. Ein transientes Larynxödem (22%) und revisionspflichtige Blutung (1%) waren die häufigsten Komplikationen. Ein Zahnschaden trat in 2 Fällen auf (0,2%). Ein Rezidiv der ursprünglichen Erkrankung wurde in 14% beobachtet. Eine längere Operationszeit war ein unabhängiger Prädiktor für eine postoperative Blutung (p=0,05) oder ein Larynxödem (p=0,013). Eine Re-MLS (p<0,0001) und die endgültige Diagnose eines bösartigen Tumors (p=0,017) waren unabhängige Prädiktoren für ein Rezidiv. Die Operationsrate lag bei 22,98/100000 Einwohner. Die höchste Inzidenz lag beim Patientenalter von 50–59 Jahren mit 39,76/100000. Gutartige Tumoren waren die häufigste Indikation mit einer Rate von 19,33/100000. Diese populationsbezogene Analyse zeigt dass die MLS eine effektive chirurgische Maßnahme mit geringen Risiken im Alltag des HNO-Arztes ist.


2019 ◽  
Vol 236 (01) ◽  
pp. 17-24
Author(s):  
Maren Horn ◽  
Michael Schittkowski

Zusammenfassung Hintergrund Die endokrine Orbitopathie ist die häufigste extrathyroidale Manifestation einer Autoimmunthyreopathie. In der ausgebrannten fibrotischen Phase können ein Exophthalmus, Doppelbilder und eine Lidretraktion zurückbleiben, die ggf. mehrere rehabilitative chirurgische Eingriffe erfordern. Die orbitale Dekompression ist ein etabliertes Verfahren in der operativen Therapie der endokrinen Orbitopathie, um einen Exophthalmus zu reduzieren. Ziel der Arbeit war, die Technik der tiefen lateralen knöchernen Orbitadekompression mit Entfernung der Orbitakante in Hinblick auf Effektivität und Komplikationen zu evaluieren. Patienten und Methoden In einer retrospektiven Fallserie wurden alle zwischen 2008 und 2015 in der Augenklinik der Universitätsmedizin Göttingen durchgeführten Dekompressionsoperationen in Hinblick auf Exophthalmusreduktion, Diplopie (Gorman Score) sowie Komplikationen analysiert. Die OP-Technik umfasste die Entfernung der lateralen Orbitawand (Ausmaß und Tiefe individuell angepasst) sowie (partiell) des extrakonalen Fettgewebes über einen Hautschnitt im lateralen Lidwinkel („swinging eyelid approach“). Ergebnisse 195 Dekompressionsoperationen an 127 Patienten wurden eingeschlossen. Die mittlere Exophthalmusreduktion betrug 4,0 ± 1,2 mm (Min. 1,5; Max. 7,5 mm). Bei 47 Patienten (37,0%)/77 Operationen (39,5%) bestand präoperativ keine Diplopie. Postoperativ wurde bei 3 dieser Patienten/3 Orbitae (6,4/3,9%) eine „new-onset“-Diplopie dokumentiert (2,4% aller Patienten, 1,5% aller Operationen). Einer der 3 Patienten hatte Doppelbilder in Primärposition (0,8% aller Patienten, 2,1% der Patienten ohne präoperative Diplopie), die 2 weiteren Patienten gaben blickrichtungsabhängige Doppelbilder an. Eine postoperative Verbesserung der Doppelbilder zeigte sich bei 19 Patienten (15,0% aller Patienten, 23,8% der Patienten mit präoperativen Doppelbildern) bzw. nach 19 Operationen (9,7% aller 195 Eingriffe, 16,1% der Fälle mit präoperativer Diplopie). Bis auf eine starke postoperative Blutung in einem Fall, die chirurgisch erfolgreich und folgenlos saniert werden konnte, traten keine schwerwiegenden Komplikationen auf. Dokumentiert wurden eine sichtbare Narbenbildung in 6 Fällen (3,1%), eine temporale Einziehung in 3 Fällen (1,5%), Oszillopsien beim Kauen in 3 Fällen (1,5%) und eine Desinsertion der lateralen Kanthusregion in 2 Fällen (1%). Schlussfolgerung Die tiefe laterale knöcherne Orbitadekompression unter Einschluss des vorderen Orbitarandes stellt eine sichere und effektive Methode zur Reduktion des Exophthalmus bei endokriner Orbitopathie dar.


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