Sprachbildung in der Lehramtsausbildung Mathematik
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Published By Springer Berlin Heidelberg

9783662637920, 9783662637937

Author(s):  
Florian Schacht ◽  
Susanne Guckelsberger

ZusammenfassungIn Kapitel 3 kommen unterschiedliche Stimmen von Studierenden sowie von Kolleginnen und Kollegen zu Wort. Abschn. 3.1 dokumentiert ein Gespräch mit Studierenden, das im Anschluss an die Lehrveranstaltungen geführt wurde, vor deren Hintergrund die in Kap. 1 und 2 entwickelten Konzepte entstanden sind. In Abschn. 3.2 werden von Sümeyye Erbay praxisbezogene Erfahrungen bei der Vorbereitung und Durchführung eines Studienprojekts im Praxissemester aus der Perspektive einer (nunmehr ehemaligen) Studierenden dokumentiert. Fatma Batur und Jan Strobl berichten in Abschn. 3.3 über ihre Kooperation zwischen der Didaktik der Informatik und dem Projekt „Deutsch als Zweitsprache in allen Fächern (ProDaZ)“ an der Universität Duisburg-Essen zum Thema „Sprachbildung im Informatikunterricht“. In Abschn. 3.4 beschreiben Melanie Beese, Dennis Kirstein und Henning Krake ein Seminarkonzept zur praxisnahen Vorbereitung von Lehramtsstudierenden auf sprachsensiblen Unterricht in den Fächern Sachunterricht (Grundschule) und Chemie (HRSGe). Im Mittelpunkt stehen dabei die theoretisch fundierte Planung und praktische Erprobung von Lernsequenzen am Übergang vom naturwissenschaftlichen Sach- zum chemischen Fachunterricht. Abschn. 3.5 schließlich gibt einen Ausblick mit praktischen Anregungen zur Kooperation und Vernetzung unterschiedlicher fachlicher Domänen – auch und gerade mit Blick auf einen Transfer der hier beschriebenen Konzepte.


Author(s):  
Florian Schacht ◽  
Susanne Guckelsberger

ZusammenfassungIm ersten Kapitel werden zunächst Rahmenbedingungen und Grundlagen für eine universitäre Lehramtsausbildung Mathematik vorgestellt, in der Fragen fachlichen und sprachlichen Lernens systematisch aufeinander bezogen werden. Wir sprechen in diesem Zusammenhang kurz von „sprachbewusster Hochschullehre“. In Abschn. 1.1 wird die Notwendigkeit einer fachspezifischen Vorbereitung von Studierenden auf die Umsetzung von Sprachbildung im Unterricht begründet. In Abschn. 1.2 werden die theoretischen Orientierungen für das Buch dargelegt: In Abschn. 1.2.1 werden zunächst Leitideen zur Verortung von Sprache und Fach in der Lehramtsausbildung Mathematik formuliert, an denen sich die Inhalte der Lehrveranstaltungen orientieren. In Abschn. 1.2.2 werden hochschuldidaktische Design-Prinzipien begründet, die für die praktische Gestaltung der Hochschullehre zentral sind. Abschließend wird in Abschn. 1.3 ein Seminarkonzept konkretisiert und curricular verortet, das der beschriebenen Konzeption für eine sprachbewusste Hochschullehre zugrunde liegt.


Author(s):  
Florian Schacht ◽  
Susanne Guckelsberger

ZusammenfassungIn Kapitel 2 werden die Leitideen und hochschuldidaktischen Design-Prinzipien aus Kap. 1 aufgegriffen und anhand von Beispielen für eine sprachbewusste und forschungsbezogene Lehre in der Lehramtsausbildung Mathematik konkretisiert. In Abschn. 2.1 wird zunächst eine Spielsituation vorgestellt, in der die Studierendenden Kontext „Sprache im Fach Mathematik“ bewusst erleben können. Ein für den Mathematikunterricht – und damit für die Lehramtsausbildung Mathematik – zentraler Aspekt ist die Arbeit mit und die Variation von Aufgaben. In Abschn. 2.2 steht daher die Frage im Mittelpunkt, wie Studierende bei der sprachbewussten Aufgabenplanung bzw. -variation systematisch unterstützt werden können. Abschn. 2.3 vertieft das Thema mit einem Schwerpunkt auf Darstellungsvernetzung. Empirische Daten aus dem Unterricht bieten für eine sprachbewusste Lehramtsausbildung einen interessanten Lerngegenstand: Sie lassen Einblicke in unterschiedliche Formen der fachlichen Kommunikation zu, ermöglichen eine Rekonstruktion von Lernprozessen und können wertvolle fach- und sprachdiagnostischeAuskünfte geben. In Abschn. 2.4 wird daher der Fokus auf Lernerdaten als Analyse- und Lerngegenstand gelegt. Abschn. 2.5 widmet sich dem aus hochschuldidaktischer Sicht zentralen Paradigma des forschenden Lernens. Abschn. 2.6 knüpft daran an und vertieft das für viele Studierende besonders herausfordernde Thema der Entwicklung von Forschungsfragen.


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