Thieme Praxis Report
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Published By Georg Thieme Verlag Kg

2199-6989, 1611-7891

2021 ◽  
Vol 13 (01) ◽  
pp. 1-12

ZusammenfassungInfolge der verbesserten therapeutischen Möglichkeiten und der breiten Anwendung der Faktor VIII -Prophylaxe erreichen Patienten mit Hämophilie A ein deutlich höheres Lebensalter als früher. Das geht mit besonderen Herausforderungen in der Praxis einher, da bei älteren Patienten in aller Regel Begleiterkrankungen vorliegen. Neben den Hämophilie A-bedingten Begleiterkrankungen wie der hämophilen Arthropathie, einer Hepatitis-B/C- oder HIV-Infektion treten mit zunehmendem Lebensalter auch kardiovaskuläre Risikofaktoren und Begleiterkrankungen in den Vordergrund. Beim virtuellen Expertenworkshop „Neue Herausforderungen bei Hämophilie A im zunehmenden Alter“ wurde die Versorgung dieser speziellen Patientengruppe zum einen unter dem Blickpunkt der komplexen Komedikation und zum anderen in Bezug auf die Blutungsprophylaxe diskutiert. Auch ältere Hämophilie A-Patienten können von einer langfristigen FVIII-Prophylaxe – insbesondere mit Halbwertszeit-verlängerten FVIII-Präparaten – profitieren.


2020 ◽  
Vol 12 (01) ◽  
pp. 1-16

ZusammenfassungDurch die Verbesserung und Erweiterung der personalisierten Medizin verändert sich auch das Therapiemanagement des metastasierten HER2-negativen Mammakarzinoms. Durch die Einbeziehung molekularer Informationen in die Therapieentscheidung sind die Behandlungskonzepte komplexer, aber auch effektiver geworden.


2019 ◽  
Vol 11 (01) ◽  
pp. 1-14

ZusammenfassungGegenstand der vorliegenden Publikation ist ein Experten-Workshop, der das Potenzial der innovativen Substanzklasse der Januskinase-(JAK) Inhibitoren im Allgemeinen und Baricitinib (Olumiant®) im Speziellen nach 2 Jahren Erfahrung in der klinischen Versorgung beleuchtet. Damit knüpften wir an einen Workshop in gleicher Runde an, der kurz nach der Zulassung im Februar 2017 stattfand. Damals diskutierten wir Daten des Zulassungsprogramms mit mehr als 3000 Patienten aus 4 klinischen Studien. Neben Erkenntnissen aus neuen Langzeitdaten bzw. Post-hoc Analysen standen dieses Mal v. a. Daten unter Alltagsbedingungen im Mittelpunkt. Mittlerweile werden in Deutschland rund 13 000 Patienten mit Baricitinib behandelt. Zusätzlich zu unseren eigenen Erfahrungen aus der klinischen Routine gewinnen auch Registerdaten zu den JAK-Inhibitoren an Bedeutung. Thematisch stand somit für den vorliegenden Praxis-Report der Abgleich von Erfahrungen aus der klinischen Praxis mit den bekannten Studiendaten im Vordergrund. Dafür wurden wichtige Fragen aus dem klinischen Alltag diskutiert sowie der Stellenwert der JAK- Inhibitoren bewertet.


2018 ◽  
Vol 10 (02) ◽  
pp. 1-14

ZusammenfassungCiclosporin zählt zu den wirksamsten Medikamenten in der Dermatologie. Es hat die Behandlung wichtiger Hautkrankheiten wie der Psoriasis vulgaris (Plaque-Psoriasis) sowie des atopischen Ekzems (Neurodermitis) revolutioniert. Für beide Indikationen liegt eine Zulassung für schwere Formen vor, wenn die herkömmliche Therapie nicht ausreicht und eine systemische Therapie erforderlich ist.


2018 ◽  
Vol 10 (01) ◽  
pp. 1-12
Keyword(s):  

ZusammenfassungHerz-Kreislauf-Erkrankungen dominieren die Todesursachenstatistik in Deutschland und weltweilt. Dies spielt auch für HIV-positive Patienten eine immer größere Rolle, da deren Lebenserwartung aufgrund effektiver antiviraler Therapiemöglichkeiten deutlich gestiegen ist. In den Industrieländern sind heute fast 30 Prozent der Menschen mit einer HIV-Infektion 50 Jahre oder älter und ihre Lebenserwartung ist mit der Nicht-Infizierter vergleichbar. Im Zusammenhang mit dieser Entwicklung tritt AIDS als Erkrankung immer mehr in den Hintergrund, wohingegen Prävention und Behandlung von Begleiterkrankungen wichtiger werden. Um das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen signifikant zu reduzieren, ist ein zeitgemäßes kardioprotektives Patientenmanagement speziell für HIV-positive Patienten unverzichtbar.


2017 ◽  
Vol 09 (02) ◽  
pp. 1-12
Keyword(s):  

ZusammenfassungAuch wenn die Ätiologie der schubförmig remittierenden Multiplen Sklerose (MS) bisher nicht vollständig geklärt werden konnte, wurde die Komplexität der zugrunde liegenden Prozesse, an denen auf peripherer wie auch auf zentraler Ebene verschiedene Zelltypen beteiligt sind, in den letzten Jahren zunehmend besser verstanden. Nach derzeitigem Kenntnisstand kommt es zu einem immunologischen Ungleichgewicht innerhalb eines Netzwerks an verschiedenen komplex miteinander agierenden Zelltypen, an dem sowohl T- als auch B-Lymphozyten beteiligt sind. Der humanisierte, monoklonale Anti-CD52-Antikörper Alemtuzumab führt durch eine vorübergehende selektive Depletion mit anschließender Repopulation von T- und B-Lymphozyten zu einer Reorganisation des Immunsystems.


2017 ◽  
Vol 09 (04) ◽  
pp. 1-12

ZusammenfassungDie Opioid-induzierte Obstipation (Opioid-induced Constipation; OIC) stellt eine häufige, in ihren Auswirkungen auf das Befinden von Schmerzpatienten oft unterschätzte Komplikation einer Opioid-Therapie dar. Oft werden die Symptome der Patienten nicht mit der OIC in Zusammenhang gebracht. Dabei besteht bei der OIC eine kausale Beziehung zur Schmerztherapie, die ihre Wirkung nicht nur an μ-Opioid-Rezeptoren (MOR) im Zentralnervensystem entfaltet, sondern auch an peripheren MOR des Gastrointestinal (GI)-Trakts. Die resultierende OIC lässt sich in vielen Fällen mit Laxanzien nicht ausreichend behandeln. Mit modernen Arzneimitteln wie den PAMORA (Peripherally Acting μ-Opioid-Receptor Antagonists) ist eine zielgerichtete Therapie hingegen möglich, ohne dass die gewünschte analgetische Wirkung beeinträchtigt wird. Denn PAMORA greifen kausal in die Pathophysiologie der OIC ein.


2017 ◽  
Vol 09 (03) ◽  
pp. 1-16

ZusammenfassungWenn bei einer Patientin mit Endometriose keine absolute Operationsindikation besteht, erscheint eine primäre Therapie mit einem Gestagen sinnvoll. Damit lassen sich Endometrioseassoziierte Beschwerden oft so gut beherrschen, dass die Laparoskopie verzichtbar ist oder zu einem optimalen Zeitpunkt erfolgen kann. Nach einer uteruserhaltenden Operation ist meist eine adjuvante medikamentöse Therapie indiziert.


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