Studia Germanica Gedanensia
Latest Publications


TOTAL DOCUMENTS

105
(FIVE YEARS 0)

H-INDEX

1
(FIVE YEARS 0)

Published By Uniwersytet Gdanski

1230-6045, 1230-6045

2020 ◽  
Vol 42 ◽  
pp. 89-101
Author(s):  
Renata Trejnowska-Supranowicz

Der Beitrag setzt sich zum Ziel, Erwin Kruk als eine große Individualität in der Literatur der masurischen Region zu präsentieren. Das Hauptaugenmerk wird auf das Problem gerichtet, wie der polnisch-masurische Autor die Realität seiner Vorfahren rekonstruiert und wie er versucht, ihre Kultur und die Erinnerung an sie unter der zeitgenössischen Bevölkerung aufrechtzuerhalten. Basierend auf der relevanten Sekundärliteratur, wird der in Kruks literarischer Welt vorkommende schwierige Themenkomplex gruppiert. Erwähnt werden auch die bekannten autobiographischen, psychologischen oder soziologischen Interpretationen seiner ausgewählten Romane und Essays.


2020 ◽  
Vol 42 ◽  
pp. 111-120
Author(s):  
Ewelina Damps

Im Mittelpunkt des vorliegenden Beitrags steht die polnische Forschung zum deutschsprachigen Theater in Danzig. Solche Studien wurden in Danzig sowohl von Polonisten und Theaterwissenschaftlern als auch von Germanisten, Anglisten und Skandinavisten durchgeführt. Der Artikel hat zum Ziel, den Forschungsstand und die Forschungsperspektiven aufzuzeigen.


2020 ◽  
Vol 42 ◽  
pp. 35-44
Author(s):  
Małgorzata Zduniak-Wiktorowicz

Der Beitrag präsentiert den Vorschlag einer wissenschaftlichen Annäherung zwischen den beiden philologischen Subdisziplinen der Polonistik und Germanistik. Obwohl sie benachbart sind und ihre Vertreter manchmal die gleichen literarischen Probleme und Erscheinungen untersuchen, verharren sie im Allgemeinen auf ihren eigenen Positionen und arbeiten nur selten zusammen. Dabei stellt die Migrationsliteratur, und hier die neueste deutschsprachige Prosa von Autorinnen und Autoren aus Polen, ein hervorragendes Feld für den wissenschaftlichen Austausch und das Anknüpfen von Forschungsbeziehungen dar.


2020 ◽  
Vol 42 ◽  
pp. 13-23
Author(s):  
Michael Braun

Der „große deutsche Roman“, ein feuilletonistisches Schlagwort, ist ein Wunschbild, in dem seit den 1990er Jahren Erwartungen der Literaturkritik und der Anspruch auf nationale Repräsentanz zusammenfließen. Der Beitrag untersucht, wie es zu dieser Werkphantasie gekommen ist und was sie in der deutschen Gegenwartsliteratur angerichtet hat. Der ‚große deutsche Roman‘, so die an Grass‘ Ein weites Feld und Pleschinskis Brabant (beide 1995) entwickelte These, ist ein Werk, das die Konzepte von Größe, von deutschen Traditionen und von Autorschaft in unterschiedlichen Modellen diskutiert.


2020 ◽  
Vol 42 ◽  
pp. 24-34
Author(s):  
Volker C. Dörr

Heinrich Heines Reisebericht Ueber Polen ist bisher vor allem auf seine politische Dimension hin gelesen worden. Der Aufsatz fragt hingegen danach, ob und in welchem Sinne sich einige der Ausführungen mit Gewinn unter den Prämissen und mit den Begriffsbildungen der Postcolonial Studies wie der Gender Studies lesen lassen. Gesucht wird dabei auch nach rhetorischen Strategien in Heines Text, mit denen (zeittypische) koloniale wie geschlechtliche Kategorisierungen unterlaufen werden.


2020 ◽  
Vol 42 ◽  
pp. 143-155
Author(s):  
Marek Jaroszewski

Der vorliegende Beitrag untersucht die ersten zehn Hefte der Studia Germanica Gedanensia (1993–2002). Die Analyseergebnisse betreffen die damalige Forschungsarbeit am Institut für Germanische Philologie der Universität Gdańsk. Besondere Aufmerksamkeit gilt dem Programm, dem Strukturmodell und dem Verfasserteam der Studia sowie den Forschungsschwerpunkten und der wissenschaftlichen interdisziplinären und internationalen Zusammenarbeit des Instituts.


2020 ◽  
Vol 42 ◽  
pp. 102-110
Author(s):  
Mirosław Ossowski

Eine intensive Erforschung der deutschen Literatur Danzigs begann in Polen kurz vor der politischen Wende von 1989. Da die Danziger Germanistik damals erst aufgebaut wurde, haben zunächst die Polonisten die reichhaltigen Bestände der ehemaligen Stadtbibliothek als ergiebiges Forschungsfeld genutzt. Im Aufsatz werden die Ergebnisse und Bedeutung ihrer Untersuchungen erörtert: besonders die Pionierarbeiten von Edmund Kotarski und Jerzy Samp.


2020 ◽  
Vol 42 ◽  
pp. 130-142
Author(s):  
Holger Böning

Der Autor dieses Beitrags schaut auf die gegenseitigen Impulse, die sich durch die Germanistische Institutspartnerschaft zwischen Bremen und Danzig seit 1993 ergeben haben, und stellt zu diesem Zweck die Forschungsprogrammatik dar, welche die Bremer Germanistik seit der Gründung der Bremer Universität im Jahre 1971 geprägt hat. Dabei konzentriert er sich auf die Tätigkeit des Bremer Forschungsschwerpunktes Spätaufklärung.


2020 ◽  
Vol 42 ◽  
pp. 45-55
Author(s):  
Marion Brandt

Die Autorin sichtet neuere Studien zu literarischen Imaginationen von Polen und stellt die beiden dominierenden Forschungstendenzen vor, laut denen die deutsche Literatur nach 1989 tradierte, oftmals stereotype Images von Polen entweder fortsetzt oder sie – zumindest teilweise – abbaut. Diese Perspektiven werden anhand zweier Interpretationen von Olaf Müllers Roman Schlesisches Wetter charakterisiert. Im dritten Teil des Beitrags präsentiert die Verfasserin eine eigene Lesart des Romans auf der Grundlage der postkolonialen Theorie.


2020 ◽  
Vol 42 ◽  
pp. 77-88
Author(s):  
Wolfgang Brylla

Bis 1945 hieß die heutige Stadt Zielona Góra Grünberg in Schlesien. Der schlesische Vermerk war weniger ein Hinweis auf die geographische Verortung des Weinstädtchens als vielmehr eine Betonung von dessen kultureller Zugehörigkeit zur Provinz Schlesien. Nach dem Zweiten Weltkrieg gehörte Grünberg zu den sog. Wiedergewonnenen Gebieten, infolgedessen es nicht nur seine (deutschen) Traditionen verlor, sondern vor allem auf sein Schlesischsein verzichten musste. Einen Beitrag zu diesem urbanen Identitätswandel leistete auch die polnische Literatur. Erst in den letzten Jahren lässt sich ein aufkeimendes Interesse – darunter auch im kulturellen Bereich – an der Ergründung der Geschichte des deutschen Grünberg beobachten, dessen Spuren man im polnischen Zielona Góra sucht.


Sign in / Sign up

Export Citation Format

Share Document