schwerer asthmaanfall
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Praxis ◽  
2018 ◽  
Vol 107 (25) ◽  
pp. 1393-1398
Author(s):  
Ayla Yalamanoglu ◽  
Macé M. Schuurmans

Zusammenfassung. Folienrauchen bezeichnet einen inhalativen Konsum von Heroin. Nach Erhitzung und Verflüssigung des Heroins durch Anwendung eines Feuerzeugs auf der Unterseite einer Aluminiumfolie wird mittels Strohhalm der dadurch entstehende Rauch inhaliert. Neben dem bekannten intravenösen (IV) Konsum ist das Folienrauchen die zweithäufigste Form des Heroinkonsums. Die Wirkung tritt im Vergleich zum IV-Konsum mit wenigen Minuten Verzögerung ein. Die beim IV-Konsum beobachteten übertragbaren Krankheiten wie HIV, Hepatitis oder andere Infektionen werden beim inhalativem Konsum nicht berichtet. Es kann jedoch zum Auftreten von schweren Bronchospasmen kommen. Eine zerebrale Auswirkung ist die Leukoenzephalopathie, eine spongiforme Degeneration der weissen Hirnsubstanz, die bisher nur beim inhalativen Heroinkonsum beschrieben wurde. Ursächlich soll die Pyrolysat-Bildung beim Erhitzungsprozess von Heroin beteiligt sein. Bei häufig beobachteter Polytoxikomanie und gleichzeitigem Tabakkonsum ist die Kausalität von Konsumfolgen generell schwierig zu beurteilen. Bei Auftreten einer unklaren pulmonalen Symptomatik oder Erkrankung, die sich wie ein schwerer Asthmaanfall manifestiert, sollte differenzialdiagnostisch an den inhalativen Heroinkonsum gedacht werden.


2005 ◽  
Vol 05 (01) ◽  
pp. 11-15
Author(s):  
Nikolaus Schwerk ◽  
Werner Siekmeyer ◽  
Lars Vogler

ZusammenfassungAsthma bronchiale stellt in Deutschland die häufigste chronische Erkrankung bei Kindern dar. 10% aller Kinder in Deutschland sind betroffen. Von diesen leiden 5% an einem schweren persistierenden Asthma bronchiale. Die Prävalenz hat in den letzten Jahren erheblich zugenommen und die Tendenz ist weiter steigend. Trotz deutlicher Fortschritte in der Therapie hat die Zahl schwerer Asthmaanfälle nicht abgenommen. Die Therapie des Status asthmaticus umfasst den intensiven Einsatz von inhalativen oder systemischen Sympathomimetika (β-adrenoceptoren-Agonisten), inhalativen Anticholinergika sowie antiinflammatorisch wirksamen Kortikosteroiden. Die Indikation zur Beatmung sollte zurückhaltend gestellt werden und nur Extremfällen vorbehalten sein. In dieser Arbeit sollen diagnostische Möglichkeiten und therapeutische Mittel aktuell dargestellt werden.


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