efferente innervation
Recently Published Documents


TOTAL DOCUMENTS

3
(FIVE YEARS 0)

H-INDEX

2
(FIVE YEARS 0)

2020 ◽  
Vol 52 (02) ◽  
pp. 91-96
Author(s):  
J. Fanghänel ◽  
C. Kirschneck

ZusammenfassungDer Kaumechanismus gehört zu den kompliziertesten neuromuskulären Leistungen des menschlichen Organismus. Er setzt ein komplexes biologisches System mit einer optimalen multifaktoriellen Steuerung voraus. Dabei ist eine effektive afferente und efferente Innervation aller am Kaumechanismus beteiligten Strukturen sowie ihre optimale Koordination im Sinne eines neuromuskulären Regelkreises erforderlich. Der geregelte Ablauf der Kieferbewegungen wird durch neuronale Regelzyklen unter der Kontrolle des Cortex cerebri und subkortikaler Areale gesteuert. Dabei laufen alle Vorgänge der Steuerung in 3 Ebenen ab. In der lokalen Ebene registrieren Rezeptoren die lokale Situation, in der (sub)kortikalen Ebene werden Erregungen in Großhirnrinde und Basalganglien verarbeitet sowie die (extra)pyramidalen Bahnen formiert. Schließlich werden alle am Kauakt beteiligten Muskeln aktiviert. Fehlerhafte oder traumatische Okklusionskontakte, wie sie im Rahmen von Malokklusionen und bei erwachsenen Patienten im parodontal vorgeschädigten Gebiss auftreten, haben dabei das Potenzial, den neuromuskulären Regelkreis des stomatognathen Systems empfindlich zu verändern und Fehlregulationen auszulösen. Eine genaue Kenntnis der im Rahmen des Artikels besprochenen neuromuskulären Steuerung des Kaumechanismus ist daher für den Kieferorthopäden, der therapeutisch in dieses System eingreift, von großer Bedeutung.


1956 ◽  
Vol 14 (1-4) ◽  
pp. 16-26 ◽  
Author(s):  
V. Jabonero

1955 ◽  
Vol 12 (4) ◽  
pp. 375-388 ◽  
Author(s):  
A. Bull�n ◽  
E. Stiefel

Sign in / Sign up

Export Citation Format

Share Document