gesundheitliche ungleichheit
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2020 ◽  
Vol 12 (3-2020) ◽  
pp. 107-123
Author(s):  
Karina Becker

Der Beitrag geht der Frage nach, ob sich geschlechtsbezogene Ungleichheit zum Nachteil von Frauen nicht nur an Verdienstnachteilen und an eingeschränkten Aufstiegsmöglichkeiten festmachen lässt, sondern auch an den Vernutzungsbedingungen von Arbeitskraft und Arbeitsvermögen und mit ihnen der Gesundheit. Anhand quantitativer und qualitativer arbeitssoziologischer Untersuchungen wird gesundheitliche Ungleichheit geschlechterbezogen erforscht. Es wird gezeigt, dass im Feld der Erwerbsarbeit und im Feld der Sorge- und Hausarbeit Frauen höheren Gesundheitsrisiken ausgesetzt sind als Männer, die Arbeitswelt demnach auch durch einen Gender Health Gap gekennzeichnet ist.


2020 ◽  
Vol 28 (3) ◽  
pp. 182-184
Author(s):  
Beate Blättner

ZusammenfassungPublic Health Maßnahmen sollen gesundheitlicher Ungleichheit entgegenwirken. Dieser Grundsatz ist allerdings nicht Gegenstand des Pandemieschutzes. Die Schwere der Krankheitsverläufe von Covid-19 könnte sozial ungleich verteilt sein, zuverlässige Daten darüber sind derzeit nicht vorhanden. Möglich ist, dass auch die Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung vor der SARS-CoV-2-Pandemie zur gesundheitlichen Ungleichheit beitragen.


Pflege ◽  
2020 ◽  
Vol 33 (4) ◽  
pp. 187-188
Author(s):  
Beate Blättner

2020 ◽  
Author(s):  
Katharina Diehl ◽  
Jennifer Hilger-Kolb ◽  
Raphael M. Herr

Zusammenfassung Ziel der Studie Studierende sind in den letzten Jahren immer mehr in den Fokus von Prävention und gesundheitswissenschaftlicher Forschung gerückt. Allerdings werden sie meist als homogene Gruppe wahrgenommen. Ziel des vorliegenden Beitrags war es, zu prüfen, ob in der Gruppe Studierender gesundheitliche Ungleichheit existiert. Methodik Zur Beantwortung der Frage wurde ein bundesweiter Studierendensurvey, die sogenannte NuPhA-Studie, herangezogen (n=689, 69,5% weiblich, Altersdurchschnitt: 22,69 Jahre). Ergebnisse und Schlussfolgerung Tatsächlich zeigten sich Zusammenhänge zwischen sozioökonomischen Indikatoren und Gesundheit sowie Gesundheitsverhalten. Beispielsweise war die Studienfinanzierung über ein Stipendium mit einer besseren allgemeinen, psychischen und physischen Gesundheit verbunden. Insbesondere der subjektive Sozialstatus war positiv mit einer besseren allgemeinen, psychischen und körperlichen Gesundheit sowie einer höheren Sportaktivität verknüpft. Die Ergebnisse sprechen für ein Vorliegen von gesundheitlicher Ungleichheit in der zunächst homogen erscheinenden Gruppe Studierender. Dies unterstreicht die Notwendigkeit einer differenzierten Betrachtung der Gruppe Studierender und die Wichtigkeit, gesundheitliche Ungleichheit unter Studierenden tiefergehend zu untersuchen, zu erklären und schließlich zu reduzieren.


2020 ◽  
Vol 28 (2) ◽  
pp. 90-92
Author(s):  
Johannes Siegrist

ZusammenfassungIn einem vom Regionalbüro Europa der Weltgesundheitsorganisation beauftragten, 2016 veröffentlichten Bericht wird die wissenschaftliche Evidenz zu arbeitsbedingten Gesundheitsgefahren und ihrer sozialen Verteilung dargestellt, und es werden gesundheitspolitische Maßnahmen in ausgewählten europäischen Ländern mitsamt daraus abgeleiteten Empfehlungen erörtert. Die hier vorgelegte Zusammenfassung wichtiger Ergebnisse des Berichts unterstreicht dessen nach wie vor hohe Aktualität.


2020 ◽  
Vol 25 (02) ◽  
pp. 71-72

Love-Koh J et al. Aggregrate Distributional Cost-Effectiveness Analysis of Health Technologies. Value in Health 2019; 22:518–526 Die Verringerung der gesundheitlichen Ungleichheit ist weltweit ein wichtiges politisches Ziel in Gesundheitssystemen. Eine Bewertung der Auswirkung von neuen Gesundheitsmaßnahmen auf die gesundheitliche Ungleichheit wird bisher weitgehend vernachlässigt. Love-Koh et al. entwickelten einen Ansatz, mit welchem die bisher vorherrschende Kosten-Effektivitäts-Analyse um die zusätzliche Betrachtung der gesundheitlichen Effekte auf soziale Untergruppen ergänzt wurde.


2020 ◽  
Vol 74 (4-5) ◽  
pp. 74-79
Author(s):  
Christoph Butterwegge

Armut macht krank und Krankheiten, die eine aufwendige medizinische Behandlung oder die Einnahme teurer Medikamente erfordern, machen auch viele Menschen arm, besonders im Alter. In einem höheren Lebensalter steigen die Kosten für ärztliche Behandlungen, Arznei-, Heil- und Hilfsmittel, Krankenhausaufenthalte sowie Pflegedienstleistungen in einem Gesundheitssystem, das im Zeichen des Neoliberalismus zunehmend ökonomisiert, privatisiert und kommerzialisiert wurde. Insbesondere viele Senior(inn)en sind dadurch finanziell überfordert. Durch die Corona-Pandemie hat sich die gesundheitliche Ungleichheit nochmals verschärft.


2020 ◽  
pp. 359-372
Author(s):  
Henriette Engelhardt-Woelfler ◽  
Liliya Leopold

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