transnationale unternehmen
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2020 ◽  
Vol 45 (4) ◽  
pp. 385-401
Author(s):  
Martina Sproll

ZusammenfassungDer Artikel fragt nach der Bedeutung von sozialer Ungleichheit für die Dynamik globaler Produktion. Trotz einer breiten feministischen Debatte zur Rolle von Geschlechterverhältnissen in globalen Wertschöpfungsketten seit den 1970er-Jahren wurde diese Dimension systematisch aus dem Mainstream der weiteren Theorieentwicklung ausgeblendet. Der vorliegende Beitrag schärft den Blick für soziale Ungleichheit in transnationalen Produktionsnetzen, indem zum einen die Verflechtung von bezahlter und unbezahlter sowie formeller und informeller Arbeit beleuchtet wird, die immer auch geschlechtlich strukturiert ist. Zum anderen wird die Bedeutung privater Haushalte für die Aneignung von Mehrwert durch (transnationale) Unternehmen thematisiert, die den Zusammenhang von produktiver und reproduktiver Sphäre sichtbar macht. Akkumulation in globalen Wertschöpfungsketten basiert auf der gezielten Ausnutzung von Ungleichheit und Diskriminierung, die auf der Verflechtung unterschiedlicher Ungleichheitsdimensionen wie Geschlecht, Ethnizität/Race, Klassen- bzw. Kastenzugehörigkeit, Alter oder Region beruhen. Eine intersektionale Perspektive auf Ungleichheit ist deshalb unabdingbar, um die komplexen Macht- und Herrschaftsverhältnisse zu verstehen und entsprechende Gegenmaßnahmen entwickeln zu können.


2020 ◽  
Author(s):  
Julia Brune

What is the responsibility of corporations in terms of human rights? This question is of concern to academia, the public and also currently to businesses. The UN Framework for Business and Human Rights suggests that companies should respect human rights as much as possible in their business activities, while states are obliged to protect human rights. In practice, this theoretical division of labour leads to problems, in particular, in areas where institutional protection of human rights is not guaranteed, i.e. states do not fulfil their protection obligations. At the same time, due to globalisation-related developments, transnational companies are in a good position to negotiate with states, which makes them a kind of political actor. If these companies operate in contexts where human rights are not institutionally protected, does their responsibility go beyond respecting human rights?


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