praktische umsetzung
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Author(s):  
Bernhard Borgetto ◽  
George S. Tomlin ◽  
Susanne Max ◽  
Melanie Brinkmann ◽  
Lena Spitzer ◽  
...  
Keyword(s):  

2021 ◽  
Vol 15 (04) ◽  
pp. 212-219
Author(s):  
Nina Eisenburger ◽  
Nikola Schmidt ◽  
Sarah Ortmann ◽  
David Friesen ◽  
Fabiola Haas ◽  
...  

ZusammenfassungZiel dieser Studie war es, zu analysieren, ob und wie Anbieter von Adipositaszentren ihre Programme während des ersten Covid-19-Locksdowns umsetzen oder anpassen konnten und wie dies von den teilnehmenden Familien angenommen wurde. Es wurde ein kombinierter quantitativer und qualitativer Ansatz verwendet. Im Mai 2020 füllten vierzehn von 29 Adipositaszentren in Deutschland Online-Fragebögen aus. Fünfundfünfzig teilnehmende Familien beantworteten einen Familien-Fragebogen. Alle Anbieter nahmen während der Pandemie digitale Anpassungen vor, darunter Beratung per Telefon, E-Mail und Videoanrufen. Trotz der Herausforderungen, insbesondere in Bezug auf die praktische Umsetzung, das Fehlen vertrauter Routinen und der Gruppendynamik, berichteten die Anbieter von positiven Ergebnissen im Hinblick auf die interne Organisation, die Teilnehmenden von positiven Aspekten hinsichtlich Erreichbarkeit und individueller Betreuung. Zwanzig Familien (30, 9%) beobachteten Gewichtsveränderungen bei den teilnehmenden Kindern, darunter 10 mit einer Gewichtszunahme (18,2%; M=5,0±4,0 kg).Die digitale Anpassung von Gewichtsmanagementprogrammen infolge der Covid-19-Einschränkungen war umsetzbar und wurde insbesondere durch größere zeitliche Flexibilität und verbesserte Zugänglichkeit im Wesentlichen positiv aufgenommen. Trotzdem nahm das Gewicht der Kinder während des Lockdowns zu. Um die Wirksamkeit von Gewichtsmanagementprogrammen zu maximieren, empfiehlt sich langfristig eine Kombination aus herkömmlichen Strategien und der gezielten Nutzung digitaler Elemente, z. B. bei individuellen Beratungen.


2021 ◽  
Author(s):  
Jutta Abulawi ◽  
Maximilian Weigand
Keyword(s):  

Dieser Beitrag beschreibt ein einfaches Vorgehen für das Sammeln, Dokumentieren und Strukturieren von unstrukturiertem, teilweise nur implizit vorhandenem Wissen über mögliche Konstruktionslösungen aus einem speziellen Anwendungsbereich. Dabei wird ein agiler, auf Wissensgraphen basierender Ansatz verfolgt. Kurzbeschreibungen von Konstruktionsprinzipien werden als Lösungsbausteine ungeordnet in einem digitalen Lösungsspeicher abgelegt und dann über Beziehungen miteinander verknüpft. Ergänzend werden Beziehungen der Bausteine zu Eigenschaften, Kategorien und weiteren Objekten definiert. Die Lösungsbausteine können in Umfang und Detaillierungsgrad variieren. Das Vorgehen unterscheidet sich vom tabellarischen Aufbau eines Konstruktionskatalogs, bei dem das zu dokumentierende Wissensgebiet komplett erschlossen und gemäß einem festen Ordnungsschema gegliedert sein muss. Die praktische Umsetzung des hier vorgestellten Vorgehens erfolgte in der Vorentwicklung für die Flugzeugstrukturkonstruktion, wo kontinuierlich neue Konstruktionslösungen erfunden und weiterentwickelt werden und eine digitale, einfach erstellbare und leicht erweiterbare Lösungssammlung als Nachschlagewerk und Inspirationsquelle benötigt wurde.


2021 ◽  
Vol 19 (05) ◽  
pp. 204-212
Author(s):  
Andreas Liebl

ZUSAMMENFASSUNGIn Deutschland sind eine Vielzahl basaler und prandialer Insuline auf dem Markt, die sich erheblich in ihrer Pharmakokinetik und in ihrem Einsatzbereich unterscheiden. Der Start einer Insulintherapie bei Typ-2-Diabetes erfolgt im Allgemeinen in Form einer basalunterstützten oralen Therapie (BOT). Moderne, lang und gleichmäßig wirksame Insulinanaloga verringern das Hypoglykämierisiko und erlauben eine freie Wahl des Injektionszeitpunkts. Absolut entscheidend für das Gelingen ist die konsequente Titration der Dosis. Eine basale Überinsulinisierung ist dabei unbedingt zu vermeiden. In einem späteren Schritt kann die schrittweise Zugabe von prandialem Insulin erfolgen. Das Zählen von Broteinheiten (BEs) zur Insulindosisanpassung ist bei Typ-2-Diabetes fast nie sinnvoll. Die häufigsten Probleme bei der Insulintherapie sind Hypoglykämien, Gewichtszunahme, initiale Sehstörungen sowie schwer beherrschbare Insulinresistenzen. Für all diese Probleme gibt es erprobte Strategien und zahlreiche Tipps und Tricks, die im Einzelfall zu erstaunlichen Erfolgen führen können.


2021 ◽  

Die digitale Transformation rückt selbstgesteuertes Lernen wieder in den Blickpunkt. Dabei verändert es sich nicht grundlegend, erhält aber viele neue Impulse und eine Stärkung seiner Notwendigkeit. Dieses Handbuch führt Akteurinnen und Akteure der beruflichen Weiterbildung in strukturierter und anschaulicher Form in diese ebenso komplexe wie vielversprechende Thematik ein. Es enthält theoretische Betrachtungen und empirische Untersuchungen zur didaktisch-methodischen Umsetzung, zu digitalen Unterstützungsformen, zur Kompetenzentwicklung sowie zu institutionellen Rahmenbedingungen des selbstgesteuerten Lernens und stellt Leitfäden für dessen praktische Umsetzung bereit. Diese Beiträge sollen Forschende und Studierende ebenso wie Leitungspersonen, Lehrende und Lernende der beruflichen Weiterbildung dazu anregen, diese Lernform weiterführend zu untersuchen, einzusetzen und weiterzuentwickeln und somit die im 21. Jahrhundert unabdingbaren Lernkompetenzen nachhaltig zu fördern.


2021 ◽  
Vol 25 (03) ◽  
pp. 133-140
Author(s):  
Susan Bretschneider ◽  
Martin Thiel ◽  
Ronny Petzold ◽  
Uta Pfäffle ◽  
Matthias Zöller ◽  
...  

„Hands-on!“ heißt der Schwerpunkt dieser Ausgabe der MSK, in der Hands-on/Hands-off- Herangehensweisen debattiert werden. Arne Vielitz und Dr. Claus Beyerlein, beide Herausgeber der MSK, baten daher Vertreter/-innen der 5 Mitglieder der Dachorganisation OMT-Deutschland um ein Statement zu folgenden Fragen: Was beinhaltet die muskuloskelettale Physiotherapie für Sie? Wie sieht eine gelungene/zeitgemäße praktische Umsetzung/Anwendung aus? Wie sehen Sie die muskuloskelettale Physiotherapie in der Zukunft? Wo geht die Reise hin?Die Statements der 5 auf diese Fragen sind in alphabetischer Reihenfolge geordnet.


2021 ◽  
Vol 11 (2-2020) ◽  
pp. 291-306
Author(s):  
Dagmar Schulze Heuling
Keyword(s):  

In Ausgabe 1/2020 der ZPTh hat Frank Nullmeier umfangreiche Beobachtungen zur Covid 19-Pandemie und daran anknüpfende politisch-theoretische Überlegungen für den Umgang mit ihr angestellt. Der vorliegende Beitrag greift zwei Aspekte daraus auf: Steuerung und Freiheit. Hinsichtlich der Steuerung argumentiert er, dass spontane Ordnung sowie dezentrale oder polyzentrische Organisation einer zentralen Steuerung aus epistemologischen Gründen überlegen sind. Hinsichtlich des Freiheitsbegriffs kritisiert er die Interpretation von Unsicherheit als Unfreiheit. Darüber hinaus zeigt er, dass die als Alternative vorgeschlagene soziale Freiheit problematische ethische Implikationen hat. Eine Orientierung an der Beseitigung von Unsicherheit muss die Unterscheidung von positiven und negativen ethischen Pflichten aufgeben. Paradoxerweise führen soziale Freiheit und ihre praktische Umsetzung in der Pandemie so zu neuen Unsicherheiten.


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