fibromyalgie syndrom
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2020 ◽  
Vol 11 (01) ◽  
pp. 39-39

In „Speed“-Vorträgen von jeweils 15 Minuten präsentierten die Autoren von 4 DGS-PraxisLeitlinien beim Innovationsforum Schmerzmedizin der DGS in Berlin wichtige Eckpunkte der Leitlinien zu opioidinduzierter Obstipation, Fibromyalgie-Syndrom, epiduraler Rückenmarksstimulation und Tumorschmerz. Die Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin e. V. (DGS) hat bereits 2013 die ersten PraxisLeitlinien entwickelt, um Therapeuten eine Hilfestellung in der Versorgung von Schmerzpatienten zu bieten. Seitdem sind weitere hinzugekommen. Im Vergleich zu herkömmlichen Leitlinien berücksichtigen diese nicht nur die Evidenz aus publizierter Literatur, sondern auch die Evidenz, die aus Erfahrungen von Anwendern und Patienten resultieren. Alle PraxisLeitlinien stehen unter www.dgs-praxisleitlinien.de zum Download zur Verfügung.


Praxis ◽  
2020 ◽  
Vol 109 (4) ◽  
pp. 259-263
Author(s):  
Ulrich T. Egle ◽  
Christian Seeher ◽  
Katja Cattapan

Zusammenfassung. Vor dem Hintergrund neuer neurobiologischer und epigenetischer Erkenntnisse erfolgt eine genauere Darstellung des (fachlich oft missverstandenen) «bio-psycho-sozialen» Schmerzverständnisses und seiner Bedeutung für das Verständnis stressinduzierter Schmerzzustände als Grundlage einer individualisierten («personenbezogenen») Schmerztherapie. Daraus werden die Konsequenzen für die Diagnostik bei stressbedingten Schmerzzuständen (z.B. Fibromyalgie-Syndrom, nicht-radikuläre Rückenschmerzen, kraniomandibuläre Dysfunktion, Spannungskopfschmerz) abgeleitet. Vor diesem Hintergrund werden die Prinzipien eines hoch wirksamen bio-psycho-sozialen Therapiekonzept skizziert.


2018 ◽  
Vol 143 (15) ◽  
pp. 1103-1108 ◽  
Author(s):  
Marco Krasselt ◽  
Christoph Baerwald

Was ist neu?Die Therapie des Fibromyalgie-Syndroms (FMS) fußt auf einer Stärkung des Patienten hinsichtlich körperlicher Bewegung, physiotherapeutischen Maßnahmen und Krankheitsbewältigungsstrategien. Dieser Artikel thematisiert neben den aktuellen, leitliniengestützten Konzepten auch neue therapeutische Ansätze und pathophysiologische Überlegungen. Pathophysiologische Aspekte Das biopsychosoziale Krankheitsmodell hat weiterhin Gültigkeit. Das FMS wird als „Endzustand“ infolge verschiedener ätiologischer Faktoren und pathophysiologischer Mechanismen verstanden. In den letzten Jahren wurde eine „small fiber“-Pathologie diskutiert, ebenso wie der potenziell negative Einfluss eines hohen Fruktose-Konsums auf den Serotoninstoffwechsel. Diagnostik Die Diagnosekriterien wurden 2016 leicht modifiziert, die deutsche Leitlinie erfuhr ihr letztes Update 2017. Kernsymptome sind ein generalisierter Schmerz sowie Schlafstörungen und Fatigue. Das FMS kann begleitend zu anderen Erkrankungen vorkommen. Wichtig ist dennoch ein Ausschluss organischer Ursachen. Therapie Im Vordergrund stehen körperliche Aktivierung und symptomorientierte Maßnahmen. Eine primäre medikamentöse Therapie wird nicht empfohlen, insbesondere NSAR oder Opiate sollten nicht zum Einsatz kommen. Bei schweren Verläufen sollte eine multimodale Behandlung erfolgen. Neue medikamentöse Therapien sind noch weit vom klinischen Einsatz entfernt.


2017 ◽  
Author(s):  
J Becker ◽  
G Dischereit ◽  
U Lange
Keyword(s):  

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