zeitliche trends
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2020 ◽  
Vol 63 (10) ◽  
pp. 1262-1270
Author(s):  
Alexandra Hofmann ◽  
Jörg Bätzing ◽  
Ulrich Marcus ◽  
Viviane Bremer ◽  
Barbara Bartmeyer
Keyword(s):  
Hiv Test ◽  

Zusammenfassung Hintergrund Die Anzahl der in Deutschland auf HIV getesteten Personen ist schwer zu ermitteln. Unter bestimmten Voraussetzungen sind HIV-Tests Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV). Ziel dieser Analyse war die Untersuchung des Testumfangs in der vertragsärztlichen Versorgung. Methoden Vertragsärztliche Abrechnungsdaten des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung (Zi) wurden hinsichtlich HIV-Such- und -Bestätigungstests der Jahre 2010–2015 analysiert. Die Auswertung erfolgte deskriptiv; zeitliche Trends wurden mit linearen Regressionen überprüft. Die Anzahl der Bestätigungstests wurde mit den an das Robert Koch-Institut (RKI) gemeldeten HIV-Neudiagnosen verglichen. Ergebnisse Im Jahresdurchschnitt wurden 1,7 % der GKV-Versicherten auf HIV getestet. Der Suchtestumfang stieg im Zeitverlauf an. Durchschnittlich 82,5 % der Untersuchten waren Frauen, von denen 81,2 % während der Schwangerschaft getestet wurden. Bestätigungstests wurden im Gesamtzeitraum bei 16.034 Versicherten durchgeführt (durchschnittlich 0,3 % der Versicherten mit Suchtest), darunter im Durchschnitt 51,2 % Männer. Im selben Zeitraum wurden 18.446 HIV-Neudiagnosen (davon 82,8 % Männer) ans RKI gemeldet. Schlussfolgerung Erstmalig wurde die Personenzahl mit HIV-Test im Bereich der GKV bestimmt. Die hohe Suchtestzahl bei Frauen ist auf Tests in der Schwangerschaft zurückzuführen. Aus der im Vergleich zu den gemeldeten HIV-Neudiagnosen geringeren Zahl von abgerechneten Bestätigungstests kann geschlossen werden, dass in unbekanntem Umfang in anderen Testeinrichtungen und nicht über die GKV auf HIV getestet und diagnostiziert wurde.


2020 ◽  
Vol 71 (2) ◽  
pp. 103-110 ◽  
Author(s):  
André Bittermann ◽  
Nina Greiner ◽  
Andreas Fischer

Zusammenfassung. Auf die Mitte der 1990er Jahre angestoßene Debatte über den steigenden Frauenanteil unter den Psychologiestudierenden folgte eine Reihe von Studien, welche unter anderem geschlechtsspezifische Interessenschwerpunkte untersuchten. Bis heute zeigt sich zu solchen Präferenzen ein insgesamt gemischtes Bild und es liegt noch keine umfassende Untersuchung über einen größeren Zeitraum vor. Daher wurde untersucht, (1) ob sich die Forschungsinteressen von promovierenden Frauen und Männern in der Psychologie unterscheiden und (2) welche zeitlichen Trends hierbei ausgemacht werden können. Analysiert wurden 17 971 in der psychologischen Referenzdatenbank PSYNDEX nachgewiesene Dissertationen aus dem deutschen Sprachraum der Jahre 1968 bis 2017. Die individuellen Forschungsinteressen wurden anhand standardisierter Schlagwörter der Dissertationen mit Latent Dirichlet Allocation (LDA) identifiziert. Zeitliche Trends wurden mit Multilayer Perceptrons (MLP) untersucht. Es konnten 48 Interessenbereiche identifiziert werden, wobei sich nur in zwei Bereichen zeitlich konstant größere Unterschiede zwischen Frauen und Männern zeigten: „Mutter-Kind-Beziehung und Entwicklung im Kleinkindalter“ wurde mit einer höheren Wahrscheinlichkeit von Frauen, „Statistik und Methoden“ stärker von Männern adressiert. Weitere Unterschiede unterlagen zeitlichen Schwankungen. Die Befunde stützen insgesamt die Annahme, dass die Ähnlichkeiten zwischen Frauen und Männern überwiegen.


2020 ◽  
Author(s):  
M Akmatov ◽  
A Steffen ◽  
J Holstiege ◽  
J Bätzing
Keyword(s):  

Gefahrstoffe ◽  
2020 ◽  
Vol 80 (01-02) ◽  
pp. 33-43 ◽  
Author(s):  
W. Birmili ◽  
A. Pietsch ◽  
T. Niemeyer ◽  
J. Kura ◽  
S. Hoffmann ◽  
...  

Ultrafeine Partikel (UFP) sind als Partikel mit einem Durchmesser kleiner als 100 Nanometer definiert. Aufgrund ihrer toxikologischen Eigenschaften stellen sie ein ungebrochen aktuelles Thema in der Luftreinhaltung dar. Diese Arbeit stellt die wichtigsten Grundlagen zu UFP in der Umwelt zusammen und schafft einen Überblick über Messtechniken und vorhandene Messdaten. Hierbei liegen die Schwerpunkte auf der Innenraumluft und der Außenluft. Inzwischen stehen eine Reihe standardisierter Messverfahren für UFP zur Verfügung. Zukünftige messtechnische Entwicklungen sind jedoch notwendig, um mehr personenbezogene bzw. flächenhafte Daten von UFP zu gewinnen. Mit dem German Ultrafine Aerosol Network (GUAN) besteht seit 2009 ein kooperatives Messnetz für die Außenluft, aus dem Mittelwerte, räumliche Schwankungen und zeitliche Trends für UFP abgeleitet werden konnten. Für den Innenraum werden Ergebnisse aus zwei neuen Studien vorgestellt: Die Innenraum-/Außenluftstudie des Instituts für Troposphärenforschung (TROPOS), sowie die Deutsche Umweltstudie zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen (GerES V). Aus beiden Studien wird klar, dass auch die Partikelanzahlkonzentration im Innenraum großen Schwankungen unterliegen kann, und dass Innenraumquellen, wie Feuerquellen, Kerzenabbrand, Tabakrauch und Kochaktivitäten, zu erhöhten UFP-Konzentrationen beitragen. Aus zweijährigen Messungen in 40 Wohnungen konnten jedoch keine Anzeichen abgeleitet werden, dass die UFP-Belastung im Innenraum systematisch höher wäre als in der Außenluft. Generell fehlt es momentan an einer belastbaren Dosis-Wirkungs-Beziehung für UFP sowohl im Innenraum als auch in der Außenluft. Daraus ergibt sich für die kommenden Jahre der Auftrag an die Wissenschaft, gezielte Studien zur Erforschung der gesundheitlichen Wirkungen von UFP aus der Umwelt durchzuführen.


2019 ◽  
Vol 27 (4) ◽  
pp. 260-264
Author(s):  
Robert Schlack ◽  
Franz Baumgarten ◽  
Heike Hölling

Zusammenfassung Aktuelle Zahlen zur psychischen Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland stehen seit kurzer Zeit aus der zweiten Folgeerhebung der KiGGS-Langzeitstudie (KiGGS Welle 2) zur Verfügung. Dabei zeichnet sich ein leichter Rückgang der Häufigkeiten psychischer Auffälligkeiten und diagnostizierter ADHS ab, der vor allem Jungen in unterschiedlichen Altersbereichen betrifft. Nach wie vor sind psychische Auffälligkeiten mit Beeinträchtigungen der gesundheitsbezogenen Lebensqualität assoziiert.


2019 ◽  
Vol 44 (05) ◽  
pp. 305-305
Keyword(s):  

Bisher wurden finanzielle Interessenkonflikten (FCOIs) von Autoren randomisierten kontrollierten Studien zur rheumatoiden Arthritis nicht durchleuchtet. US-amerikanische Rheumatologen untersuchten daher Prävalenz, Art und zeitliche Trends solcher FCOIs und welchen Einfluss sie auf die Studienergebnisse haben.


2019 ◽  
Author(s):  
S Röhr ◽  
A Pabst ◽  
W Maier ◽  
M Scherer ◽  
M Wagner ◽  
...  
Keyword(s):  

2018 ◽  
Vol 61 (11) ◽  
pp. 1365-1376 ◽  
Author(s):  
Johannes Zeiher ◽  
Jonas David Finger ◽  
Benjamin Kuntz ◽  
Jens Hoebel ◽  
Thomas Lampert ◽  
...  
Keyword(s):  

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