strukturelle bildgebung
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2010 ◽  
Vol 29 (10) ◽  
pp. 659-663
Author(s):  
A. Zwergal ◽  
K. Jahn

ZusammenfassungGangstörungen gehören zu den häufigsten Leitsymptomen in der Neurologie. Im höheren Lebensalter tragen sie durch die assoziierten Stürze wesentlich zur Morbidität und Einschränkung der Lebensqualität bei. Bei zentralen Gangstörungen dient die strukturelle Bildgebung dem Nachweis fokaler Läsionen und der Korrelation zum klinischen Befund bei generalisierten Hirnerkrankungen. Nuklearmedizinische bildgebende Verfahren sind klinisch bei der Darstellung der prä- und postsynaptischen dopaminergen Funktion etabliert. Experimentelle Untersuchungen mit funktionell bildgebenden Verfahren haben in den letzten Jahren einen Einblick in die supraspinale Gangsteuerung beim Menschen ermöglicht und gezeigt, dass sich das neuronale Netzwerk während der Evolution trotz des Überganges zum Zweibeingang weitgehend erhalten hat. Die aktuellen Zielregionen für die tiefe Hirnstimulation bei Parkinsonsyndromen liegen teilweise in für die Lokomotion relevanten Regionen (Nucleus subthalamicus, Nucleus pedunculopontinus). Die Wirkung der Therapie kann durch Modulation des supraspinalen Lokomotionsnetzwerkes erklärt werden.


Author(s):  
Pascal Niggemann ◽  
Timo Krings

2005 ◽  
Vol 24 (03) ◽  
pp. 190-197 ◽  
Author(s):  
A. Riecker ◽  
R. Viviani ◽  
P. Beschoner

ZusammenfassungDurch die Anwendung spezifischer Sequenzen wie der Magnetization-Transfer-Technik und der diffusionsgewichteten Bildgebung bietet die Magnetresonanztomographie die Möglichkeit, mikrostrukturelle Veränderungen im Gehirngewebe darzustellen. Während diese Untersuchungsmethoden seit langem einen festen Platz in der Routinediagnostik zur Abklärung neurologischer Erkrankungen haben, steckt ihr Einsatz in der psychiatrischen Diagnostik noch in den Anfängen. Ziel der vorliegenden Studien ist es, eine Übersicht über die aktuellen Artikel zu geben, die diese Techniken angewendet haben, um strukturelle Veränderungen des ZNS bei Patienten mit Schizophrenie nachzuweisen. Alle vorgestellten Studien berichten von Veränderungen der Integrität innerhalb der strukturellen Organisation des Gehirnparenchyms, wobei keine dieser Veränderungen typisch für den neuronalen Zelltod ist. Eine präzise Lokalisation dieser Veränderungen und definitive Aussagen darüber sind derzeit noch schwierig, da noch kein standardisiertes statistisches Auswertungsverfahren für die strukturelle Bildgebung zur Verfügung steht.


2004 ◽  
Vol 13 (3) ◽  
pp. 137-147 ◽  
Author(s):  
Tobias Banaschewski ◽  
Veit Roessner ◽  
Henrik Uebel ◽  
Aribert Rothenberger

Zusammenfassung. Bei der Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS) handelt es sich um eine in der Kindheit beginnende, klinisch und wahrscheinlich auch ätiologisch heterogene Störung, die durch die Symptom-Trias Unaufmerksamkeit, Hyperaktivität und Impulsivität gekennzeichnet ist. Obwohl die genauen neurobiologischen Ursachen der ADHS weiterhin unbekannt sind, konnten in den Forschungsbereichen Genetik, psychosoziale Umweltfaktoren, Neuropsychologie, Psychophysiologie, funktionelle und strukturelle Bildgebung und Biochemie bedeutende Fortschritte erzielt und verschiedene, hypothetische Modelle zur Pathophysiologie entwickelt werden. Die vorliegende Übersichtsarbeit fasst die aktuellen Erkenntnisse der unterschiedlichen Gebiete zusammen und gibt so eine Zusammenfassung über den aktuellen Wissensstand zur Pathophysiologie der ADHS.


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