virologische diagnostik
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Author(s):  
Wolfgang M. Prodinger ◽  
Reinhard Würzner

2012 ◽  
Vol 50 (08) ◽  
pp. 745-752 ◽  
Author(s):  
J. Stahmeyer ◽  
H. Becker ◽  
S. Heidelberger ◽  
B. Wiebner ◽  
K. Deterding ◽  
...  

ZusammenfassungLeitliniengerechte Versorgungskosten sind bisher nur für wenige Krankheiten berechnet worden. Auch für volkswirtschaftlich bedeutende Infektionserkrankungen, wie die infektiösen Hepatitiden und HIV, gibt es keine Untersuchungen. Auf der Basis der aktuellen S3-Leitlinie − Prophylaxe, Diagnostik und Therapie der Hepatitis-B-Virus-Infektion − von 2011 wurden für die Patientengruppen HBsAg-Träger, Immuntolerante und die chronischen Hepatitis-B-Patienten mit und ohne Zirrhose die Kosten für eine leitliniengerechte Basisdiagnostik, Monitoring und Therapie errechnet. Das Modell wurde auf einen Zeitraum von 5 Jahren bezogen. Bei den Untersuchungskosten fallen die virologische Diagnostik und die bildgebenden Verfahren ins Gewicht. Hauptkostenfaktor ist aber die Therapie mit Interferon oder Polymeraseinhibitoren. Auch unter der Annahme, das nur 25 % der Infizierten erfasst werden, belaufen sich die 5-Jahres-Gesamtkosten in Deutschland auf über 2,5 Mrd. €. Damit ist die chronische Hepatitis B eine Erkrankung mit hohen Versorgungskosten. Ziel einer leitliniengerechten Versorgung ist die Verhinderung der Leberzirrhose mit ihren Komplikationen sowie des Leberzellkarzinoms. Eine konsequente Schutzimpfung gegen Hepatitis B als Prophylaxe scheint unter der Betrachtung der Versorgungskosten volkswirtschaftlich rational.


2012 ◽  
Vol 36 (6) ◽  
Author(s):  
Hans W. Doerr

ZusammenfassungZum virologischen Nachweis einer akuten Influenza und zur Überprüfung des Immunstatus steht eine Vielzahl von Untersuchungsmethoden zur Verfügung. Bei Verdacht auf eine Influenzavirusinfektion liefert der Rachenabstrich das geeignete Untersuchungsmaterial. Das tiefe Nasopharynxaspirat ist etwas sensitiver, Sputum etwas weniger ergiebig. Die RT-PCR ermöglicht in 1–2 h nach Materialeingang ein sensitives und spezifisches Ergebnis. Typen, Subtypen und Driftvarianten lassen sich durch geeignete Primersonden, die kommerziell zur Verfügung stehen, einwandfrei identifizieren. Demgegenüber ist die Zellkultur-gestützte Virusisolierung zeitaufwendiger und stärker abhängig von einer sachgerechten Materialgewinnung und –überbringung (Kühlkette). PCR und Virusanzüchtung ermöglichen die geno- bzw. phänotypische Testung auf Therapieresistenzen. Der Antigentest ist eine einfache (bed-side) Schnellmethode. Seine Spezifität ist gut, die Sensitivität limitiert; daher kann der Antigentest nicht zur individuellen Ausschlussdiagnose eingesetzt werden. Influenzavirusspezifische Antikörper erscheinen im Blut erst in der zweiten Krankheitswoche. Die Serodiagnostik erfolgt typenspezifisch mit Komplementbindungsreaktion (KBR), IFT und ELISA über eine signifikante Titerbewegung oder den Nachweis von IgA-Antikörpern. IgG-spezifische IFT und ELISA Methoden geben Auskunft über die Influenzavirus-typspezifische Durchseuchung. Die klinisch relevantere subtypen- und variantenspezifische Influenzavirusimmunität wird mit dem HHT oder NT gemessen.


2001 ◽  
Vol 44 (6) ◽  
pp. 602-612 ◽  
Author(s):  
R. S. Roß ◽  
S. Viazov ◽  
M. Roggendorf

Der Hautarzt ◽  
1999 ◽  
Vol 50 (12) ◽  
pp. 873-878 ◽  
Author(s):  
Andreas Sauerbrei ◽  
Monika Sommer ◽  
Peter Wutzler

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