freiburger einsilbertest
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2021 ◽  
Author(s):  
Jan Löhler ◽  
Mathias Sippel ◽  
Leif Erik Walther ◽  
Rainer Schönweiler

2021 ◽  
Author(s):  
Jan Löhler ◽  
Matias Sippel ◽  
Leif Erik Walther ◽  
Rainer Schönweiler

Zusammenfassung Hintergrund Frageninventare, z. B. der APHAB, stellen zusammen mit sprachaudiometrischen Untersuchungen die beiden wesentlichen Elemente zur Messung des Erfolgs einer Hörgeräteversorgung (HGV) dar. Diese Studie untersucht die Korrelationen zwischen den Messergebnissen im Freiburger Einsilbertest ohne und mit Störschall (FBE, FBE-S) und den APHAB-Ergebnissen vor und nach einer HGV. Methode Es wurden die Daten zum FBE und FBE-S sowie der zugehörigen APHAB-Fragebögen von 156 Probanden, die im Rahmen einer HGV erhoben wurden, aus einer Datenbank analysiert. Nach Ausschluss einer Normalverteilung wurden mögliche Korrelationen zwischen den Ergebnissen nach Spearman und der Effektstärke nach Cohen ermittelt. Ergebnisse Von den 156 Probanden waren 73 (46,8 %) weiblich und 83 (53,2 %) männlich. Keine signifikante Korrelation zeigte sich zwischen der EC-, der RV- und der kumulierten ECBNRV-Skala und dem Gewinn durch eine HGV im FBE und FBE-S (EC: Hören in ruhiger Umgebung, BN: Hören mit Hintergrundgeräuschen, RV: Hören in hallenden/echoreichen Räumen). Für die meisten übrigen Korrelationskoeffizienten zeigte sich ein schwach positiver Effekt, ein mittlerer Effekt ließ sich nur für 6 untersuchte Kombinationen ermitteln; besonders ausgeprägt war dies für die EC-Skala. Schlussfolgerung Da die Korrelationen durchweg nicht stark sind, ergibt sich, dass sowohl die sprachaudiometrischen Ergebnisse als auch die APHAB-Bewertung des Hörvermögens einander ergänzende, jedoch nicht ganz unabhängige Parameter zur Beschreibung des Hörverlustes und der Hörverbesserung im Rahmen einer HGV darstellen. Die Effektstärke der Korrelationen ließe sich mit den individuell unterschiedlichen Fähigkeiten zur Kompensation von Hörverlusten erklären.


HNO ◽  
2020 ◽  
Author(s):  
T. Rahne ◽  
S. K. Plontke ◽  
D. Vordermark ◽  
C. Strauss ◽  
C. Scheller

Zusammenfassung Hintergrund Die Klassifikation der Hörfunktion bei Patienten mit Vestibularisschwannom wird oft nach Gardner und Robertson (1988) oder Maßgaben der American Academy of Otolaryngology – Head and Neck Surgery (AAO-HNS, 1995) vorgenommen. Diesen Klassifikationssystemen liegen englische Sprachtestverfahren zugrunde. Eine deutschsprachige Entsprechung existiert nicht. Ziel der Arbeit ist die Untersuchung des Einflusses verschiedener Zielparameter auf die Hörklassifikation und die Ableitung einer Empfehlung für die Verwendung deutschsprachiger Testverfahren. Material und Methoden Die auf englischsprachigen Testverfahren für die Sprachaudiometrie beruhenden Regeln wurden für deutsches Sprachmaterial fortgeschrieben. Darauf basierend wurde an einer Kohorte von 91 Patienten mit Vestibularisschwannom Reintonhörschwellen, Sprachverständlichkeitsschwelle und Sprachverständlichkeit bei verschiedenen Schalldruckpegeln gemessen und das Hörvermögen nach den Klassifizierungen Gardner und Robertson (1988) und AAO-HNS (1995) kategorisiert. Ergebnisse Sowohl in der Gardner-Robertson-Klassifizierung als auch in der Klassifikation nach AAO-HNS ist die Anzahl der Patienten in den Hörklassen mit einer gut versorgbaren Hörschädigung (gemessen als Puretone-Average von drei (3PTA) oder vier Frequenzen (4PTA)) am höchsten, wenn der 3PTA0,5;1;2 kHz verwendet wurde, gefolgt vom 4PTA0,5;1;2;3 kHz, 4PTA0,5;1;2;4 kHz und 4PTA0,5;1;2;“3”kHz. Wird das maximale Sprachverstehen (Word Recognition Score, WRSmax) anstelle des WRS bei 40 dB Sensation Level (WRS40SL) verwendet, steigt die Anzahl der Patienten in den Hörklassen mit gut versorgbarer Hörschädigung unabhängig vom verwendeten Reintonhörschwellenmittelwert leicht. Schlussfolgerung Die Klassifizierung der Hörfunktion nach Gardner und Robertson sowie AAO-HNS kann im deutschsprachigen Raum angewendet werden. Für die Bestimmung der Sprachverständlichkeit bzw. der maximalen Sprachverständlichkeit kann der Freiburger Einsilbertest verwendet werden.


HNO ◽  
2020 ◽  
Vol 68 (10) ◽  
pp. 734-748
Author(s):  
S. K. Plontke ◽  
P. Caye-Thomasen ◽  
C. Strauss ◽  
S. Kösling ◽  
G. Götze ◽  
...  

Zusammenfassung Einführung Die Hörrehabilitation mittels Cochleaimplantat (CI) ist auch für Patienten mit cochleovestibulären Schwannomen von zunehmendem Interesse. Berichtet wird über Erfahrungen bezüglich des chirurgischen Managements von Tumoren mit einer seltenen transmodiolären oder transmakulären Ausdehnung und über die Ergebnisse bei Hörrehabilitation mit CI. Methode In die retrospektive Fallserie wurden 9 Patienten mit primären intralabyrinthären Schwannomen oder mit sekundärer Invasion des Tumors vom inneren Gehörgang in das Innenohr eingeschlossen. Primärer Zielparameter bei CI-Patienten war das Sprachverstehen bei 65 dB SPL („sound pressure level“), sekundäre Zielparameter waren intra- und postoperative elektrophysiologische Parameter: elektrisch ausgelöste Summenaktionspotenziale eCAP, Impedanzmessungen, das Vorhandensein einer Welle V in den elektrisch (über das CI) evozierten Hirnstammpotenzialen (eBERA), Besonderheiten bei der postoperativen CI-Programmierung und unerwünschte Ereignisse. Ergebnisse Alle 6 implantierten Patienten erreichten ein gutes Sprachverstehen für Zahlwörter in Ruhe (80–100 % bei 65 dB SPL, spätestens 12 Monate nach Erstanpassung). Im Zeitraum von einem bis 36 Monaten erreichten 4 der 6 Patienten mit CI gute bis sehr gute Ergebnisse im Freiburger Einsilbertest in Ruhe (65–85 % bei 65 dB SPL), 2 erreichten 6 Monate nach Erstanpassung nur geringe Werte (25 und 15 % bei 65 dB SPL) mit im weiteren Verlauf abnehmendem Zahlen- und Einsilberverstehen. Schlussfolgerungen Cochleovestibuläre Schwannome mit transmodiolärer und transmakulärer Ausdehnung stellen eine sehr seltene und bezüglich des Managements besondere Entität dar. Das therapeutische Vorgehen erfordert eine differenzierte Abwägung. Auch bei diesen Tumoren stellt die Cochleaimplantation prinzipiell eine Option zur Hörrehabilitation dar.


HNO ◽  
2020 ◽  
Vol 68 (10) ◽  
pp. 780-780
Author(s):  
S. Guy ◽  
R. Schönweiler ◽  
B. Wollenberg ◽  
T. Zehlicke ◽  
M. Pohl ◽  
...  

HNO ◽  
2020 ◽  
Vol 68 (10) ◽  
pp. 773-779
Author(s):  
S. Guy ◽  
R. Schönweiler ◽  
B. Wollenberg ◽  
T. Zehlicke ◽  
M. Pohl ◽  
...  

Zusammenfassung Hintergrund Der Freiburger Einsilbertest (FBE) ist seit Langem einer der wesentlichen deutschen Sprachhörtests. Seit einiger Zeit wird er auch zur Messung der Hörverbesserung im Rahmen einer Hörgeräteversorgung im Störschall verwendet (FBE-S). Mit dieser Studie soll eine Verständlichkeitskurve für den Freiburger Einsilbertest im Störschall mit fixem Signal-Störschall-Verhältnis von 5 dB bei verschiedenen Schalldruckpegeln bestimmt werden. Methode Im Herbst 2018 wurden 60 normalhörende, muttersprachlich Deutsch sprechende Probanden im Alter zwischen 18 und 31 Jahren in der Klinik für HNO-Heilkunde des Bundeswehrkrankenhauses in Hamburg untersucht. Das Sprachverstehen wurde mit einer Testliste des FBE mit einem Schalldruckpegel von 15 bis 90 dB und einem 5 dB niedrigeren Störschall in 5‑dB-Schritten gemessen. Anschließend wurden von den Verständlichkeitsquoten die Mittelwerte gebildet und die 95%-Konfidenzintervalle (95%-KI) bestimmt. Ergebnisse Es nahmen 29 weibliche und 31 männliche Probanden an der Untersuchung teil. Das mittlere Alter aller Probanden betrug 24,32 Jahre (±3,39 Jahre). In der Varianzanalyse für fixe Effekte mit der Verständlichkeit als abhängiger Variablen zeigte sich ein hochsignifikanter Zusammenhang zwischen den Schalldruckpegeln des Sprach- und Störschalls auf der einen Seite und der Verständlichkeit auf der anderen Seite (p < 0,001). Die gemittelten Verständlichkeitsquoten und zugehörigen 95%-KI sowie die Häufigkeitsverteilungen wurden tabellarisch und grafisch dargestellt. Schlussfolgerung Die Verständlichkeitskurve des FBE‑S ist im Vergleich zur Normkurve des FBE nach rechts verschoben. Die gemittelte Kurve des FBE‑S erreicht bei einem Schalldruckpegel von 70 dB und einem Störschalldruckpegel von 65 dB den Sättigungsbereich von 90 % Verständlichkeit (zum Vergleich: Der Sättigungspunkt von 100 % Verständlichkeit liegt beim FBE ohne Störschall bei 55 dB). Durch die hier vorgestellte Verständlichkeitskurve lassen sich individuelle Messergebnisse ohne und mit Hörgeräten besser interpretieren. Künftig sollte der Hörgewinn für Hörgeräte möglicherweise bei niedrigeren Schalldruckpegeln erfolgen als heute.


HNO ◽  
2019 ◽  
Vol 68 (1) ◽  
pp. 14-24 ◽  
Author(s):  
A. Winkler ◽  
I. Holube ◽  
H. Husstedt

HNO ◽  
2016 ◽  
Vol 64 (8) ◽  
pp. 538-539 ◽  
Author(s):  
I. Baljić ◽  
U. Hoppe

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