medizinische lehre
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2021 ◽  
Author(s):  
Friedemann Strobel ◽  
Tina Histing ◽  
Tim Pohlemann ◽  
Antonius Pizanis ◽  
Benedikt Johannes Braun ◽  
...  

Zusammenfassung Hintergrund Medizinische Lehre ist seit jeher eine Herausforderung für Studierende und Dozenten. Die Förderung des Zusammenhangswissens und ein Wissenstransfer von der Theorie auf die Praxis gewinnen in den letzten Jahren an Bedeutung. Um dieses Ziel zu erreichen, werden zunehmend studierendenzentrierte Lehrkonzepte in der Literatur eingesetzt. Fragestellung Kann durch ein fallbasiertes Lehrkonzept das unfallchirurgische Seminar verbessert werden? Material und Methoden Den Studierenden und Dozenten wurden standardisierte Fallbeispiele und dazugehörige Unterrichtsmaterialien wie Klassifikationshilfen und Versorgungsstrategien zur Verfügung gestellt. Durch eine zweizeitige Evaluation konnten die Auswirkungen dieser Modifikationen des Lehrdesigns erfasst und statistisch ausgewertet werden. Ergebnisse Das Seminar wurde als prüfungsrelevanter empfunden. Die Lehre durch die Dozenten wurde als kompetenter und motivierter empfunden. Insgesamt wurde das Seminar durch die Studierenden besser bewertet. Schlussfolgerungen Ein fallbasiertes Lehrkonzept kann daher, richtig und gezielt eingesetzt, die unfallchirurgische Lehre signifikant verbessern.


Praxis ◽  
2021 ◽  
Vol 110 (1) ◽  
pp. 1-1
Author(s):  
Pascal Burger ◽  
Michael Rufer
Keyword(s):  

2018 ◽  
Vol 80 (12) ◽  
pp. 1040-1041
Author(s):  
Manfred Wildner
Keyword(s):  

„Das Leben ist kurz, aber die Kunst ist lang, die rechte Zeit ist nur ein Augenblick, Erfahrung trügt, Entscheidung ist schwer. Man muss nicht nur selbst das Rechte tun, sondern auch der Kranke und die dabei sind, und das, was von außen kommt“. – so lautet der erste und wohl berühmteste dem großen Arzt Hippokrates zugeschriebene Aphorismus. So ist es nicht von ungefähr, das uns schon die alte hippokratische Textsammlung dazu anhält, Luft, Wasser und Ortslage und darüber hinaus vieles andere mehr in Zusammenhang mit der Gesundheit zu bedenken. Über Jahrhunderte war in Ergänzung dazu die Humoralpathologie die bestimmende medizinische Lehre – eine auf innere und äußere Gleichgewichte bedachte Herangehensweise. Zu Recht haben wir uns von gelber und schwarzer Galle, Blut und Schleim als Determinanten von Gesundheit und Lebensqualität verabschiedet. Dennoch bleibt der Grundgedanke vielfältiger innerer und äußerer Gleichgewichte als Grundlage körperlicher, seelischer und sozialer Gesundheit, oft unter anderen Namen, weiter wirksam: als Homöostase und Normalwerte in Physiologie und Biochemie, als balancierter Flow Kanal in der Stressforschung, als Balance von Risikofaktoren und Schutzfaktoren in der Resilienzforschung und auch im zukunftsorientierten Gedanken einer Koproduktion von Gesundheit in einem gelingenden interaktiven Miteinander von Therapeut, Patient und psychosozialer Umwelt: „Man muss nicht nur selbst das Rechte tun, sondern auch der Kranke und die dabei sind, und das, was von außen kommt“…


2017 ◽  
Vol 156 (02) ◽  
pp. 168-174 ◽  
Author(s):  
Miriam Ruesseler ◽  
Susanne Froehlich ◽  
Sigrid Ruesseler ◽  
Julian Zabel ◽  
Jasmina Sterz ◽  
...  

Zusammenfassung Hintergrund Muskuloskeletale Erkrankungen sind weltweit die häufigste Ursache für lang anhaltende Schmerzen und körperliche Behinderungen. In Hinblick auf ihre zahlenmäßige und auch finanzielle Bedeutung im Gesundheitssystem ist eine wissenschaftlich fundierte, strukturierte medizinische Ausbildung aller angehenden Ärzte zu fordern. In der vorliegenden Arbeit wird anhand einer Statuserhebung die aktuelle medizinische Lehre in Orthopädie und Unfallchirurgie dargestellt und mit dem Status der Lehrsituation in 2008 verglichen. Material und Methoden Ein Fragebogen mit 56 Items wurde an alle Lehrstuhlinhaber der Fächer Orthopädie und Unfallchirurgie der 37 medizinischen Fakultäten verschickt. Ergebnisse Es konnte eine Rücklaufquote von 81,1% von orthopädischen Lehrstuhlinhabern und 73,0% von unfallchirurgischen Lehrstuhlinhabern erreicht werden. Die Lehre in Orthopädie und Unfallchirurgie wird in 34,4% vollständig getrennt voneinander organisiert, 2008 noch in 64%. Der Umfang an Lehrveranstaltungsstunden in den Vorlesungen und Praktika hat sich im Vergleich zu 2008 kaum verändert. Schlussfolgerung Es ist eine noch engere Zusammenarbeit der Lehrenden in Orthopädie und Unfallchirurgie anzustreben, um das gemeinsame Fach in angebrachtem Umfang und der volkswirtschaftlichen Bedeutung von muskuloskeletalen Verletzungen und Erkrankungen entsprechend zu repräsentieren und auch, um gemeinsame Ressourcen zu nutzen.


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