medizinische diagnostik
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Author(s):  
Jörg Pittelkow ◽  
Uwe Hoßfeld

Das Beispiel des Jenaer Anthropologischen Institutes zeigt sehr eindrücklich, in welch großem Maße Forschungseinrichtungen auf wissenschaftliche Leistungen angewiesen sind, die von externen Doktoranden erbracht werden – dies umso mehr, je kleiner der eigene Personalkörper ist. Von der Institutsgründung im Jahr 1930 bis Anfang der 1960er Jahre basierte die Forschungsleistung des Instituts nahezu ausschließlich auf Promotionen. Auch mit dem Anwachsen der Zahl der befristet oder fest angestellten Mitarbeiter verringerte sich die Bedeutung der externen Promovierenden nicht. Die Themen folgten der jeweiligen Ausrichtung des Instituts, speziell der Verbindung zur Völkerkunde beziehungsweise dann zur Humangenetik, und dem Methoden- und Erkenntnisfortschritt des Faches, beispielsweise beim Wechsel von typologischen zu populationsgenetischen Auffassungen. Daneben zeigt sich der Nutzen der phänotypischen Erfassung von Merkmalen auf der Grundlage anthropologischer Standardverfahren für die medizinische Diagnostik. Gerade in der Skelettanthropologie waren die überwiegend von Medizinern vorgenommenen morphologischen, anatomischen und pathologischen Untersuchungen für die Rekonstruktion der biologischen Situation früherer Bevölkerungen wesentlich. Für viele Untersuchungen bildete der „Fundus“ des Instituts, nämlich die Skelettsammlung und die Daten der Schulkinderuntersuchungen, die Grundlage. Auch in Bezug auf die Herkunft der Doktoranden und Diplomanden zeigt sich der integrierende, brückenschlagende Charakter der biologischen Anthropologie. Neben den hier nicht berücksichtigten Arbeiten zur Völkerkunde und Humangenetik entstanden derzeit nachweisbar 104 anthropologisch orientierte Dissertationen und fünf Habilitationen. Zudem gab es zahlreiche Mitbetreuungen vor allem (zahn)medizinischer Arbeiten, die auf dem im Institut magazinierten Skelettmaterial oder auf am Lebenden gewonnenen Daten basierten.


2016 ◽  
Vol 40 (2) ◽  
Author(s):  
Alexandra Dorn-Beineke ◽  
Ulrich Sack

Zusammenfassung:Die Durchflusszytometrie hat sich in der Labordiagnostik als unverzichtbare Spezialmethode durchgesetzt. Wegen der Besonderheiten in der Analytik vitaler Zellen stellt die Einführung und Gewährleistung von Qualitätsmanagementsystemen eine Herausforderung dar. Zur Qualitätskontrolle und Validierung in der diagnostischen Durchflusszytometrie liegen mittlerweile Erfahrungen vor, die in diesem Beitrag zusammenfassend dargestellt werden. Im Fokus stehen dabei die relevanten Regelwerke für diagnostische Laboratorien und die damit verbundenen Anforderungen an die medizinische Diagnostik, neben den Richtlinien der Bundesärztekammer (RiliBÄK) insbesondere die Akkreditierung nach DIN EN ISO 15189. Dabei werden Faktoren mit Einfluss auf durchflusszytometrische Analysen, Strategien zur Standardisierung und Harmonisierung in der Durchflusszytometrie und Möglichkeiten zur Verifizierung und Validierung im durchflusszytometrischen Labor aufgezeigt. Eine Zusammenfassung häufiger Qualitätsprobleme schließt die Darstellung ab.


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