hämolytisch urämisches syndrom
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2019 ◽  
Vol 144 (10) ◽  
pp. 678-682 ◽  
Author(s):  
Henning Hoch ◽  
Johannes Stegbauer ◽  
Thorsten Wiech ◽  
Jürgen Barwing ◽  
Brigitta Karbowski ◽  
...  

Zusammenfassung Anamnese Eine 28-jährige Patientin bringt eine Tochter durch primäre Sectio caesarea (41. SSW) bei Beckenendlage zur Welt. Die Schwangerschaft war bis auf erhöhte Blutdruckwerte am Morgen der Sectio komplikationslos. Bei der Sectio kommt es zu einer massiven Blutung aus dem atonen Uterus mit hämorrhagischem Schock. Es erfolgte die Blutstillung durch mechanische Tamponade, die Gabe von Erythrozytenkonzentraten und die Substitution von Gerinnungsfaktoren, auch Tranexamsäure. Bei anurischem Nierenversagen im Rahmen des Schocks wird die Hämodialyse eingeleitet. Untersuchungen/Befunde Klinisch und laborchemisch zeigt sich das Bild einer thrombotischen Mikroangiopathie (TMA). Hinweise auf eine thrombotisch-thrombozytopenische Purpura (TTP) oder ein hämolytisch urämisches Syndrom (HUS) ergeben sich jedoch nicht. Auch ergibt sich bei der genetischen Testung kein Anhalt auf ein atypisches HUS. In der bei persistierender Dialysepflicht nach 4 Wochen durchgeführten Nierenbiopsie kann ein nur teilweise reversibler Tubulusschaden mit älteren ischämischen Rindennekrosen nachgewiesen werden. Therapie und Verlauf Im weiteren Verlauf kommt es zur Wiederaufnahme der Diurese. Bei nicht ausreichender exkretorischer Nierenfunktion muss jedoch die Hämodialyse fortgeführt werden. Glücklicherweise kann bereits ein Jahr nach dem Ereignis bei der Patientin eine Lebendnierentransplantation (Mutter) realisiert werden. Folgerung Die Kombination aus peripartaler Blutung mit hämorrhagischem Schock, möglicherweise aggraviert durch eine peripartale (Prä-)Eklampsie oder ein HELLP-Syndrom, und Applikation von Tranexamsäure mit seiner prothrombotischen Wirkung erscheinen verantwortlich für die schwere renale Rindennekrose.


2019 ◽  
Vol 14 (3) ◽  
pp. 176-183
Author(s):  
J. Holle ◽  
D. Müller ◽  
K. Häffner

Praxis ◽  
2018 ◽  
Vol 107 (20) ◽  
pp. 1093-1095
Author(s):  
Lukas Steinegger ◽  
Moritz Voss ◽  
Markus Schneemann

Zusammenfassung. Wir berichten über eine 81-jährige Patientin mit Symptomen einer Gastroenteritis und Laborkonstellation einer hämolytischen Anämie, Thrombozytopenie und akutem Nierenversagen mit tödlichem Ausgang. Grund dafür war ein hämolytisch-urämisches Syndrom im Rahmen einer EHEC-Infektion. Komplizierend lag ein Harnwegsinfekt mit Klebsiella pneumoniae vor.


2017 ◽  
Vol 165 (11) ◽  
pp. 1005-1018 ◽  
Author(s):  
J. Holle ◽  
B. Lange-Sperandio ◽  
C. Mache ◽  
J. Oh ◽  
L. Pape ◽  
...  

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