demographische veränderungen
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2020 ◽  
Vol 78 (3) ◽  
pp. 267-287
Author(s):  
Ines Weber

KurzfassungIn Deutschland setzt sich der Trend zu steigendem Pro-Kopf-Wohnflächenkonsum fort. Das Erreichen der Reduktionsziele hinsichtlich des Energieverbrauchs von Wohngebäuden wird damit konterkariert. Während die strukturellen Treiber hinter dieser Entwicklung – beispielsweise Präferenzverschiebungen, zunehmender Wohlstand und der demographische Wandel – im Einzelnen deskriptiv gut erforscht sind, herrscht über deren quantitative Einflusskraft Unklarheit. Im vorliegenden Beitrag wird anhand von Daten der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS) für Deutschland zwischen 1978 und 2013 untersucht, inwiefern die Entwicklung des Wohnflächenkonsums durch sozioökonomische und soziodemographische Veränderungen im Zeitverlauf erklärt werden kann. Die Ergebnisse einer Dekompositionsanalyse zeigen, dass demographische Veränderungen, insbesondere die Verkleinerung der mittleren Haushaltsgröße durch Remanenzeffekt und Singularisierung, hauptsächlich für den Anstieg des Pro-Kopf-Wohnflächenkonsums verantwortlich sind. Diese Entwicklung geht mit steigenden Wohnkosten einher, welche alle Einkommensgruppen, jedoch überproportional ärmere Haushalte, zunehmend belasten. Die Wohnkostenbelastung dämpfte eine weitere Ausweitung des Wohnflächenkonsums in den vergangenen Jahren. Regional lässt sich zudem ein Ungleichgewicht zwischen Wohnungsangebot und Wohnungsnachfrage identifizieren. Dieses könnte verringert werden, indem kleinere Wohnungen und Häuser gebaut, bestehende Gebäude umgebaut und ältere Bewohnerinnen und Bewohner mit übergroßen Wohnflächen zu einem Umzug motiviert würden. Steuernd müssten dazu regulatorische Maßnahmen und/oder Anreizmechanismen implementiert werden.


2012 ◽  

In der betriebswirtschaftlichen Forschung und Ausbildung hat die Auseinandersetzung mit Diversität und Diversitätsmanagement in den letzten Jahren, nicht zuletzt aufgrund zahlreicher gesellschaftspolitischer Treiberfaktoren (demographische Veränderungen, Antidiskriminierungspolitik der EU-Staaten, gesetzliche Bestimmungen, etc.) stark an Bedeutung gewonnen. EntscheidungsträgerInnen erkennen dadurch zunehmend die Notwendigkeit sich mit Diversitätsphänomenen auseinanderzusetzen, um im konkreten organisationalen Kontext einen entsprechenden professionellen Umgang zu entwickeln. In diesem Sinne bietet das Buch das dafür notwendige Grundlagen- und Überblickswissen für Studierende, PraktikerInnen und ForscherInnen, die ins Thema einsteigen wollen.


2011 ◽  
Vol 02 (03) ◽  
pp. 101-103
Author(s):  
Rainer Bubenzer

Die Zunahme der Darmkrebs-Erkrankungsraten, verbesserte Überlebenschancen und vor allem demographische Veränderungen haben zu einer erheblichen Zunahme der Darmkrebsprävalenz geführt. Mit der die Zertifizierung von Organkrebszentren und onkologischen Zentren, die im Namen der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) durch das OnkoZert-Institut in Neu-Ulm durchgeführt werden, soll die Entstehung von onkologischen Zentren mit einem festgelegten qualitativen Anspruch auf freiwilliger Basis gefördert werden und damit die Versorgung von Krebspatienten verbessert werden. In zertifizierten onkologischen Zentren werden betroffene Patienten ganzheitlich und in allen Phasen der Erkrankung betreut und versorgt.


Arbeit ◽  
2005 ◽  
Vol 14 (1) ◽  
Author(s):  
Günther Vedder

AbstractDas Konzept Diversity Management wurde in den achtziger Jahren in den USA als Reaktion auf demographische Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt entwickelt. Inzwischen hat sich Diversity auch zu einem wichtigen Thema für Organisationen in Deutschland und anderen westlichen Ländern entwickelt. Obwohl das Konzept seit vielen Jahren angewendet wird, sind einige grundlegende Fragen offen geblieben. Dieser Beitrag analysiert und diskutiert mehrere Kernaussagen von Diversity Management. Er wagt einen Blick hinter die verwendete Metapher und die Machtverhältnisse rund um die Anwendung des Konzepts in Organisationen. Einige Prognosen und mögliche Wirkungen von Diversity Management bleiben fragwürdig. Wissenschaftler könnten durch verstärkte Forschungsaktivitäten zur Beantwortung einiger offener Fragen des sehr interessanten Konzepts beitragen.


1988 ◽  
pp. 193-222 ◽  
Author(s):  
Hans-Peter Gatzweiler ◽  
Wendelin Strubelt

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