sitzende tätigkeiten
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2021 ◽  
Vol 46 (05) ◽  
pp. 445-445

Verbringt man seinen Tag überwiegend im Sitzen, wirkt sich das negativ auf die Gesundheit aus. Bei Patienten mit rheumatoider Arthritis (RA) sind die Auswirkungen u. a. wegen des dadurch erhöhten kardiovaskulären Risikos möglicherweise noch stärker als in der Allgemeinbevölkerung. Trotzdem führen gerade diese Patienten den größten Teil des Tages sitzende Tätigkeiten aus.


2020 ◽  
Vol 82 (S 03) ◽  
pp. S170-S176 ◽  
Author(s):  
Sylvia Titze ◽  
Christian Lackinger ◽  
Christian Fessl ◽  
Thomas Ernst Dorner ◽  
Verena Zeuschner

ZusammenfassungEs ist wissenschaftlich überzeugend belegt, dass durch regelmäßige Bewegung die körperliche, psychische und geistige Gesundheit positiv beeinflusst wird. Zielgruppenspezifisch formulierte Empfehlungen sind ein erster wesentlicher Baustein zur Förderung von Bewegung in der Bevölkerung. In diesem Beitrag werden die aktualisierten Österreichischen Bewegungsempfehlungen für Erwachsene und ältere Erwachsene ohne und mit Körper-, Sinnes- oder Mentalbehinderung sowie für erwachsene Menschen mit chronischen Erkrankungen vorgestellt und deren Inhalte kommentiert. Als wissenschaftliche Grundlage und Vorlage dafür wurden die umfangreiche Literaturaufbereitung aus den USA sowie die daraus resultierenden Bewegungsempfehlungen verwendet. Neu in Österreich wurden Bewegungsempfehlungen für die Zielgruppe „Menschen mit chronischen Erkrankungen“ erstellt. Weiter werden keine separaten Bewegungsempfehlungen für Menschen mit Behinderung verfasst, sondern die Bewegungsempfehlungen wurden für Erwachsene und ältere Erwachsene ohne und mit Behinderung formuliert. Statt der Nennung eines Schwellenwertes zur Unterscheidung zwischen Bewegungsempfehlungen erfüllt/nicht erfüllt, wird neu empfohlen, zwischen 150 bis 300 Minuten Bewegung mit mittlerer Intensität auszuüben. Mit der Nennung der Empfehlungen für muskelkräftigende Übungen vor den ausdauerorientierten Bewegungsempfehlungen wird auf die Wichtigkeit muskelkräftigender Aktivitäten aufmerksam gemacht. Nachdrücklich wird darauf hingewiesen, sitzende Tätigkeiten immer wieder zu unterbrechen. Die Veröffentlichung von Bewegungsempfehlungen ist eine von vielen Strategien zur Gesundheitsförderung durch Bewegung. In der Umsetzung erfolgreich werden wir nur sein, wenn alle Bevölkerungsgruppen faire Möglichkeiten bekommen, Bewegungskompetenz zu erwerben und bewegungsfreundliche Rahmenbedingungen zur regelmäßigen Ausübung von Bewegung geschaffen werden.


2015 ◽  
Vol 72 (5) ◽  
pp. 293-301 ◽  
Author(s):  
Martin Burtscher

Das genetische Programm des heutigen Menschen ist weitgehend noch jenes des Jägers und Sammlers der Steinzeit, darauf ausgerichtet, die zugeführte Nahrung optimal als Energie für körperliche Aktivitäten in Hungerzeiten zu speichern. Der Lebensstil des Menschen westlicher Industrieländer ist jedoch vielfach durch sitzende Tätigkeiten und Überernährung geprägt. Die daraus resultierende positive Energiebilanz führt zu Fettakkumulation (Abdomen, Leber, Skelett- und Herzmuskulatur), gefolgt von Insulinresistenz und Glukoseintoleranz, mitochondrialer Dysfunktion, oxidativem Stress und verminderter Stickoxid-Produktion, Endotheldysfunktion und chronischen Entzündungsprozessen. Alle diese Veränderungen und deren Interaktionen bilden die komplexen Pathomechanismen vieler Stoffwechsel-, Herzkreislauf- und neurodegenerativer Erkrankungen.


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