lokale lappenplastiken
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2020 ◽  
Vol 123 (12) ◽  
pp. 961-968 ◽  
Author(s):  
Rafael G. Jakubietz ◽  
Rainer H. Meffert ◽  
Michael G. Jakubietz ◽  
Florian Seyfried ◽  
Karsten Schmidt

Zusammenfassung Hintergrund Die Weichgewebsrekonstruktion bei alten Patienten stellt eine Herausforderung dar. Der freie Gewebetransfer kann bei gesunden Patienten trotz hohen Alters mit hoher Erfolgsrate durchgeführt werden. Bei multimorbiden Patienten, die für den freien Gewebetransfer nicht in Betracht kommen, werden häufig lokale Lappenplastiken eingesetzt, welche mit einer hohen Komplikationsrate assoziiert sind. Gerade solche Rettungseingriffe müssen so gewählt werden, dass eine Amputation durch die Wahl der Entnahmestelle nicht nachteilig beeinflusst wird oder gar unmöglich wird. Methode Drei distal basierte lokale Lappenplastiken wie Suralis‑, Peronaeus-brevis- und Propellerlappenplastik werden im Hinblick auf die Platzierung der Entnahmestelle sowie die Komplikationen der Wundheilungsstörung diskutiert. Ergebnisse Die Entnahmestelle der Suralislappenplastik ist nachteilig, da die proximale, dorsale Wadenregion betroffen ist, die im Falle einer Unterschenkelamputation die Weichteildeckung des Stumpfes ermöglicht. Schlussfolgerung Soll eine lokale Lappenplastik als „Rettungseingriff“ als Versuch der Vermeidung einer Unterschenkelamputation bei für einen freien Gewebetransfer nichtgeeigneten Patienten zum Einsatz kommen, gilt es, Lappenplastiken zu wählen, die die Entnahmestelle außerhalb der dorsalen, proximalen Wade platzieren, um die Weichteildeckung einer Stumpfbildung potenziell zu ermöglichen.


2019 ◽  
Vol 98 (04) ◽  
pp. 278-292 ◽  
Author(s):  
Haneen Sadick ◽  
Daniel Häussler ◽  
Nicole Rotter

ZusammenfassungLokale Lappenplastiken nach Resektion von Gesichtshauttumoren erfordern eine sorgfältige Planung und Erfahrung in der Durchführung. Dieser Beitrag gibt eine Übersicht über die am häufigsten angewandten, verlässlichen Methoden zur Rekonstruktion von Defekten durch lokale Lappenplastiken im Bereich von Nase, Ohr, Wange und Stirn. In diesem zweiten Teil wird auf spezifische Situationen im Bereich der genannten anatomischen Bereiche eingegangen.


2017 ◽  
Vol 96 (09) ◽  
pp. 628-652 ◽  
Author(s):  
Haneen Sadick ◽  
Holger G. Gassner

ZusammenfassungWährend einfache Defekte auch durch freie Hauttransplantate oder lokale Lappenplastiken rekonstruiert werden können, stellen komplexe dreischichtige Defekte eine Herausforderung für den rekonstruktiv tätigen Chirurgen dar. Diese bezieht sich in erster Linie auf eine suffiziente Wiederherstellung der inneren Nasenauskleidung, ohne die physiologischen Funktionen der Nasenschleimhaut zu kompromittieren. Die Autoren gehen auf verschiedene Rekonstruktionstechniken zur Wiederherstellung der inneren Nasenauskleidung ein. Eine besondere Bedeutung kommt hier dem epithelialen Kipplappen und dem kürzlich erst beschriebenen prälaminierten Stirnhautlappen bei (sub)totalen Nasendefekten zu. Beide haben sich in der Wiederherstellung der inneren Nasenauskleidung als sehr wertvolle und schleimhautschonende Alternativen zu herkömmlichen intranasalen Schleimhautlappen bewährt.


OP-Journal ◽  
2017 ◽  
Vol 33 (02) ◽  
pp. 159-165
Author(s):  
Cornelius Schubert ◽  
Jan Gessmann ◽  
Maximilian Kückelhaus ◽  
Björn Behr ◽  
Adrien Daigeler ◽  
...  

ZusammenfassungWundinfektionen auf dem Boden infizierter Implantate mit freiliegendem Fremdmaterial stellen eine seltene, jedoch gefürchtete Komplikation dar, bei der nicht selten der Erhalt der Gelenkfunktion bzw. der jeweiligen Extremität gefährdet ist. Je nach Art des Defekts existiert hier eine Vielzahl plastisch-chirurgischer Rekonstruktionsverfahren, die zielführend sein können. Ist eine suffiziente Weichteildeckung sichergestellt, bzw. bei kleinen Defekten, sind Spalthauttransplantate oder lokale Lappenplastiken eine geeignete Option. Größere und allschichtige Defekte lassen sich nach gründlichem Débridement durch umsichtig geplante gestielte oder freie Lappenplastiken versorgen. Bei Knie-TEP-Infekten spielt insbesondere die gestielte M.-gastrocnemius-Lappenplastik eine wichtige Rolle. Kleine Defekte mit freiliegendem Fremdmaterial können in erfahrenen Händen auch zuverlässig mittels gestielten Perforatorlappenplastiken gedeckt werden. Im Falle großer Defekte bei zugleich schwersttraumatisierter Weichteilumgebung stellen freie Lappenplastiken wie die M.-latissimus-dorsi-Lappenplastik oft die beste Versorgungsoption dar. Auch eine kombinierte Transplantation mehrerer Transplantate im Sinne eines Chimeric Flap kann bei Großdefekten zum Einsatz kommen. Insbesondere bei komplizierten Fällen mit erforderlichen Verfahrenswechseln ist ein interdisziplinärer Ansatz zielführend, um ein individualisiertes, sinnvoll abgestimmtes Behandlungskonzept zu erstellen.


2008 ◽  
Vol 6 (2) ◽  
pp. 78-85 ◽  
Author(s):  
Matthias Rab ◽  
Christoph J. Grill ◽  
Andreas Dobrovits ◽  
Rupert Koller

1991 ◽  
pp. 111-112
Author(s):  
W. Knopp ◽  
G. Muhr ◽  
M. S. Mackowski ◽  
H. U. Steinau

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