chronische schmerzzustände
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2021 ◽  
Author(s):  
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Dario Kringel

Die Physiologie des Schmerzes umfasst komplexe immunologische, sensorische und inflammatorische Prozesse im Rückenmark, im Gehirn und in der Peripherie. Wiederholte nozizeptive Stimulation induziert pathophysiologische Veränderungen bei der Schmerzweiterleitung, aus denen eine periphere oder zentrale Sensibilisierung resultiert. Diese kann bei dafür anfälligen Patienten zu der Ausbildung von chronischen Schmerzzuständen führen. Obwohl das Wissen über die genauen molekularen Vorgänge der Schmerz-Chronifizierung noch immer unvollständig ist, sind die Identifizierung von Risikofaktoren vernünftige Schritte, um die individuelle Anfälligkeit für die Entwicklung chronischer Schmerzen zu bestimmen. Das Hauptziel dieser Doktorarbeit bestand daher in der Identifikation humaner genetischer Biomarker für chronische Schmerzzustände.


2017 ◽  
Vol 37 (06) ◽  
pp. 407-410
Author(s):  
G. Dischereit ◽  
U. Lange

ZusammenfassungDer physikalischen Medizin kommt bei der Behandlung der Osteoporose eine essenzielle und komplementäre Rolle zu. Im Rahmen einer Schmerztherapie gilt es, mittels dosierter physikalischer Reize, eine akute definierbare Nozizeption zu eliminieren, andererseits chronische Schmerzzustände positiv zu beeinflussen. Methoden der physikalischen Therapie können regional-lokal sowie ganzheitlich appliziert werden und analgetische Maßnahmen signifikant unterstützen. Aufgrund der vielfältigen physikalischen Therapieoptionen ist, neben einer unabdingbaren differenzierten Aktualitätsdiagnostik, eine Umsetzung in den Behandlungsplan nach pathophysiologischen und regenerationsspezifischen Gesichtspunkten indiziert. Ferner kann mit Methoden der physikalischen Medizin, speziell Physiotherapie und Ganzkörper- Hyperthermie im Radonstollen, positiv auf den Knochen und den Knochenstoffwechsel eingewirkt werden. Ziel des Beitrages ist es, für den Praxisalltag bewährte und etablierte physikalische Behandlungsmöglichkeiten bei der Osteoporose darzulegen.


2009 ◽  
Vol 28 (11) ◽  
pp. 839-842
Author(s):  
R. Wörz

ZusammenfassungSchmerz gilt als Warnsignal und ist häufiger Anlass für ärztliche Behandlung. Daneben besitzen akute, intermittierende und vor allem chronische Schmerzzustände schon wegen des subjektiven Leidens eine eigenständige Bedeutung. Darüber hinaus verursachen sie vielfältige schädliche Auswirkungen auf Alltagsleben, Beruf und soziale Beziehungen, Beeinträchtigungen und Behinderungen. Somatische und psychische Schädigungen und Erkrankungen gehen jeweils nur in einem Teil der Fälle mit Schmerzerleben einher. Deshalb sind die Indikatoren der Nozizeption unzuverlässig für Diagnose und Behandlung von Schmerz. Entsprechend ist dabei primär vom Bewusstsein und Verhalten der Betroffenen auszugehen. Kennzeichen des Bewusstseins und aufschlussreiche Verhaltensaspekte von Schmerzpatienten werden aufgezeigt.


Praxis ◽  
2003 ◽  
Vol 92 (48) ◽  
pp. 2044-2049
Author(s):  
von Orelli

Viele vor allem chronische Schmerzzustände ohne strukturelle Erklärung können durch die gängige Klassifikation in nozizeptive, neuropathische und psychogene Schmerzen nicht korrekt eingeteilt werden. Die Erfahrung, dass durch therapeutische Beeinflussung des vegetativen Nervensystems solche Schmerzen oft gebessert oder geheilt werden, legt eine Klassifikation mit vier Schmerztypen nahe. Durch Einbezug der vegetativen Komponente in die Beurteilung und durch Behandlung chronischer Schmerzen mit vegetativ wirkenden Methoden wie die Neuraltherapie werden Verständnis und Therapieerfolge in der Schmerzbehandlung wesentlich erweitert.


Digestion ◽  
1942 ◽  
Vol 67 (4-5) ◽  
pp. 169-185
Author(s):  
H. Heusser

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