emotionales lernen
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Author(s):  
Florian Bödecker

Ziel des vorliegenden Artikels ist die Beantwortung der Frage, welche Fähigkeiten bei Demenzkranken zur Aufrechterhaltung von intimen Beziehungen erhalten bleiben. Dazu werden zunächst durch eine Begriffsanalyse die wesentlichen Merkmale von intimen Beziehungen bestimmt. Befunde aus empirischen Studien zeigen anschließend, inwieweit diese Merkmale trotz dementieller Veränderungen bewahrt werden können. So bleibt die Fähigkeit, Emotionen zu erleben und auszudrücken, noch lange erhalten. Auch implizites emotionales Lernen und ein lange erhaltenes implizites Gedächtnis sind Ressourcen für die Aufrechterhaltung der Beziehung zum Partner.


2013 ◽  
Vol 61 (2) ◽  
pp. 93-103 ◽  
Author(s):  
Melanie Wegerer ◽  
Jens Blechert ◽  
Frank H. Wilhelm

In der Forschung zu Entstehung und Aufrechterhaltung von Angststörungen stellt die Furchtkonditionierung ein gut etabliertes experimentelles Paradigma dar. Ein Problem früherer Konditionierungsstudien und der bisher verwendeten Angst auslösenden Reize ist jedoch ihre meist geringe externe Validität in Hinblick auf natürlich auftretende aversive Situationen und einen in der Realität ablaufenden Prozess des Angsterwerbs. In Anlehnung an das in der Angstforschung etablierte Traumafilm-Paradigma nutzten wir mehrere aversive Filmausschnitte, die die Konfrontation mit Angst auslösenden Inhalten möglichst naturalistisch simulieren sollen. Im Sinne einer klassischen, differenziellen Furchtkonditionierung paarten wir die Filmszenen (unkonditionierte Stimuli, UCS) mit Geräuschen (konditionierte Stimuli, CS) und untersuchten Erwerb sowie Extinktion der konditionierten Reaktionen. In Studie 1 wurde das neue experimentelle Paradigma erstmals implementiert und evaluiert. In Studie 2 wurde das Paradigma methodisch verbessert und schließlich basierend auf der Hautleitfähigkeitsreaktion (SCR) sowie der kontinuierlichen Erfassung des emotionalen Empfindens der Probanden validiert. Sowohl die Ergebnisse der SCR-Messungen als auch der Emotions-Ratings zeigten einen signifikanten differenziellen Angsterwerb sowie anschließende Extinktion. Die Ergebnisse bestätigen, dass das neue experimentelle Paradigma wichtige Kriterien einer Furchtkonditionierung erfüllt und ermutigen zu einem breiteren Einsatz naturalistischer Reize in Studien zur Entstehung von normalen Ängsten sowie Angststörungen.


2012 ◽  
Vol 60 (3) ◽  
pp. 185-193 ◽  
Author(s):  
Inga Niedtfeld ◽  
Christian Schmahl

Zusammenfassung: Die zentrale Psychopathologie der Borderline-Persönlichkeitsstörung (BPS) ist durch eine gestörte Emotionsverarbeitung sowie Probleme bei der Emotionsregulation gekennzeichnet. Patienten mit BPS erleben intensive und instabile Emotionen sowie aversive Anspannungszustände, die besonders häufig in sozialen Situationen auftreten. Anspannungszustände hängen wiederum mit einer erhöhten Wahrscheinlichkeit für Problemverhalten (z. B. Selbstverletzungen) und einer gestörten Schmerzwahrnehmung zusammen. Da Schmerz zu einer Reduktion der Anspannung führt, könnte Selbstverletzendes Verhalten dazu führen, dass emotionales Lernen nur eingeschränkt stattfinden kann, so dass die Symptomatik aufrechterhalten wird. In dieser Übersichtsarbeit sollen neuere Forschungsarbeiten zur dysfunktionalen Emotionsregulation bei der BPS vorgestellt und der Zusammenhang zu anderen Symptomen hergestellt werden.


Gedächtnis ◽  
2009 ◽  
pp. 164-182
Author(s):  
Larry R. Squire ◽  
Eric R. Kandel
Keyword(s):  

2003 ◽  
Vol 48 (4) ◽  
pp. 247-254 ◽  
Author(s):  
Manfred Cierpka
Keyword(s):  

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