begrenzte rationalität
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2020 ◽  
Vol 49 (2-3) ◽  
pp. 91-110
Author(s):  
Hartmut Esser

ZusammenfassungDer Beitrag befasst sich mit verschiedenen Versuchen der Soziologisierung der ökonomischen Theorie bzw. der Rational-Choice-Theorie angesichts der zahlreichen Hinweise auf eine deutlich „begrenzte Rationalität“ und der damit verbundenen Anomalien, besonders aus Experimenten der sogenannten Verhaltensökonomie. Der konkrete Bezug ist der Vorstoß, den Herbert Gintis 2017 in seinem Buch „Individuality and Entanglement“ macht, wo er das Konzept eines „korrelierten Gleichgewichts“ über eine, wie er es nennt, symbolische „Choreographie“ durch sozial geteilte kulturelle Schemata und Skripte als Kern einer weiteren Erweiterung der Rational-Choice-Theorie platziert und der Soziologie anempfiehlt, dem unter Beibehaltung der anderen inhaltlichen Annahmen und methodischen Instrumentarien von Ökonomie und Rational-Choice-Theorie zu folgen. Der Artikel systematisiert und bewertet den Vorschlag vor dem Hintergrund früherer und neuerer Beiträge der Kognitionswissenschaften, der (Kultur-)Soziologie und von Teilen der Rational-Choice-Theorie, die diese Fragen selbst seit einiger Zeit aufgeworfen und in Richtung einer übergreifenden Handlungstheorie und Mikrofundierung der Sozialwissenschaften als Ganzes auszuarbeiten begonnen haben.


2018 ◽  
Author(s):  
Rolf J. Daxhammer ◽  
Máté Facsar

Seit über 50 Jahren dominiert die neoklassische Kapitalmarkttheorie unser Verständnis für die Abläufe an Finanzmärkten. Sie hat eine Vielzahl von Theorien und Konzepten hervor gebracht und basiert auf der Annahme eines streng rationalen Homo Oeconomicus. Das vorliegende Buch möchte Studierenden und Praktikern die Türe öffnen zu einer neu entstehenden, verhaltenswissenschaftlichen Sicht auf die Finanzmärkte in der ein realitätsnäherer Homo Oeconomicus Humanus an den Märkten agiert. Er setzt bei der Entscheidungsfindung begrenzt rationale Heuristiken ein und lässt sich von emotionalen Einflüssen lenken. Die Autoren schlagen zunächst den Bogen von der neoklassischen Sicht der Finanzmärkte zur Behavioral Finance. Anschließend werden spekulative Blasen als Anzeichen für begrenzte Rationalität vorgestellt. Danach stehen die Heuristiken bei Anlageentscheidungen im Vordergrund. Abschließend werden Beispiele für die Anwendung der Behavioral-Finance-Erkenntnisse im Wealth Management und Corporate Governance diskutiert und es wird ein Blick auf Neuro-Finance und Emotional Finance geworfen.


2013 ◽  
Vol 68 (7) ◽  
pp. 340
Author(s):  
Herbert Wiedemann ◽  
Rolf Wank

2012 ◽  
Vol 60 (3) ◽  
pp. 199-215
Author(s):  
Philipp Siebelt ◽  
Julia Naskrent

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