diagnostische aspekte
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2019 ◽  
Vol 51 (02) ◽  
pp. 111-118
Author(s):  
K.S. Houschyar ◽  
C. Tapking ◽  
D. Duscher ◽  
C. Wallner ◽  
A. Sogorski ◽  
...  

Zusammenfassung Hintergrund Durch den Verlust der natürlichen Hautbarrierefunktion und folglich reduzierter Immunkompetenz infolge eines Plasmaverlustes sowie zahlreichen intensivmedizinischen Interventionen sind Verbrennungspatienten besonders gefährdet für Infektionen. Studiendesign Systematische Übersichtsarbeit Methoden In einer systematischen Übersicht der deutsch- und englischsprachigen Literatur zwischen 1990 und 2018 werden epidemiologische und diagnostische Aspekte sowie der therapeutische Einsatz von Antibiotika bei Infektionen von Verbrennungspatienten in klinischen Studien analysiert. Ergebnisse Insgesamt erfüllten 53 randomisiert kontrollierte klinische Studien die Auswahlkriterien. Untersucht wurden verschiedene Arten/Applikationsformen der antibiotischen Prophylaxe bei Verbrennungswunden: Topisch, systemisch (generell), systemisch (perioperativ), nicht absorbierbare Antibiotika (= selektive Darmdekontamination), lokal (inhaliert) und jegliche Applikationsformen versus Kontrolle. Die frühe „Postburn-Prophylaxe“ wurde bei Patienten mit geringgradiger Verbrennung (sechs Studien) und Patienten mit schwerer Verbrennung (sieben Studien) untersucht. Die antimikrobielle Prophylaxe zeigte keine präventive Wirksamkeit des toxischen Schocksyndroms bei geringgradigen Verbrennungen, ist aber bei Patienten mit schweren Verbrennungen und der Notwendigkeit einer mechanischen Beatmung nützlich. Die perioperative Prophylaxe (= Metaphylaxe) wurde in zehn Studien untersucht. Schlussfolgerung Der Nutzen für eine längerfristige systemische antibiotische Prophylaxe bei der Mehrheit von Verbrennungspatienten ist nicht evident. Leichte Infektionen in stabilem klinischen Zustand sind engmaschig zu beobachten, während bei schwerer Infektion die internationalen Sepsis-Leitlinien und das Tarragona-Prinzip empfohlen werden.


2019 ◽  
Vol 24 (2) ◽  
pp. 114-118
Author(s):  
Y. Banz

2016 ◽  
Vol 64 (4) ◽  
pp. 233-245 ◽  
Author(s):  
Andreas Riedel ◽  
Monica Biscaldi ◽  
Ludger Tebartz van Elst
Keyword(s):  
Dsm 5 ◽  

Zusammenfassung. Autismus-Spektrum-Störungen (ASS) sind mit einer Prävalenz von über 1% in der Normalpopulation ein häufiges Phänomen. Klinische Erfahrung und auch theoretische Überlegungen sprechen dafür, dass die Prävalenz unter einem psychiatrischen Patientenkollektiv noch höher sein dürfte. Dennoch wird die Bedeutung der ASS für die Erwachsenenpsychiatrie und -psychotherapie erst in den letzten Jahren langsam erkannt. Die meisten Patienten mit ASS werden in der Erwachsenenpsychiatrie nach wie vor unter unzutreffenden oder falsch gewichteten Diagnosen – nicht selten erfolglos – behandelt. Eine korrekte Diagnosestellung hat fast immer weitreichende und meist positive Implikationen, weil sie ein adäquates Verständnis der autistischen Eigenschaften und der sich daraus entwickelnden psychiatrischen Symptomatik, sowie einen angemessenen und verständnisvollen Umgang damit erlaubt. Dies fördert die Akzeptanz des Behandlers für die – oft als «schwierig» eingestuften – Betroffenen und die Selbstakzeptanz des Patienten. Neben nicht diagnostizierten ASS ist das Thema für die Erwachsenenpsychiatrie und -psychotherapie auch insofern relevant, als eine autistische Basisstruktur – also autistische Züge ohne eigenen Krankheitswert, der «broader autistic phenotype» – die Grundlage anderer psychiatrischer Krankheitsbilder sein kann, woraus sich häufig sowohl auf psychiatrischem als auch auf psychotherapeutischem Gebiet veränderte therapeutische Vorgehensweisen ableiten lassen. In diesem Beitrag wird zunächst ein kurzer Überblick über jüngere konzeptuelle und systematische Entwicklungen im Kontext des DSM-5 gegeben und dann auf die Relevanz von ASS für Psychiatrie und Psychotherapie eingegangen, mit besonderem Augenmerk auf diagnostische Aspekte, die Bedeutung der autistischen Basisstruktur und Implikationen für die Therapie.


CardioVasc ◽  
2011 ◽  
Vol 11 (5) ◽  
pp. 29-32 ◽  
Author(s):  
Florian Masuhr

2011 ◽  
Vol 14 (S 01) ◽  
pp. 44-48
Author(s):  
Heike Aupperle ◽  
A. Kehl ◽  
T. Irrgang ◽  
C. Laik ◽  
G. Loesenbeck

2010 ◽  
Vol 5 (5) ◽  
pp. 375-383
Author(s):  
A.D. Kistler ◽  
A.L. Serra

Praxis ◽  
2009 ◽  
Vol 98 (20) ◽  
pp. 1141-1147
Author(s):  
Meier

Die klinische Bedeutung der Osteoporose ergibt sich aus den Komplikationen, den osteoporotischen Frakturen. Hauptrisikofaktoren und damit Begründung für eine weiterführende Diagnostik sind bereits erlittene nicht-traumatische vertebrale oder nicht-vertebrale Frakturen, eine Langzeittherapie mit Glukokortikoiden, ein geringes Körpergewicht, ein erhöhtes Sturzrisiko sowie Krankheiten, die mit einem erhöhten Frakturrisiko einhergehen. Bei der Interpretation der Densitometrieresultate muss unterschieden werden zwischen der diagnostischen Schwelle (WHO-Definition der Osteoporose: T-Score ≤–2.5) und der Interventionsschwelle. Die Indikation zur Behandlung der Osteoporose stützt sich auf das individuelle Frakturrisiko (integrale Beurteilung verschiedener Risikofaktoren wie fortgeschrittenes Alter, erniedrigte Knochendichte, Knochenumbaurate und Vorliegen nicht-traumatischer Frakturen) und sollte nicht nur auf einem einzelnen Knochendichtewert abgestützt werden.


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