psychosoziale einflussfaktoren
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2017 ◽  
Vol 27 (04) ◽  
pp. 211-217
Author(s):  
Anke Steinmetz ◽  
Stefan Delank

ZusammenfassungDegenerative Wirbelsäulenerkrankungen sind durch natürliche Abnutzungs- und Alterungsprozesse gekennzeichnet. Sie nehmen ihren Ursprung mit Abnahme des Flüssigkeitsgehalts der Bandscheiben ab dem 2. Lebensjahrzehnt, sind jedoch nicht automatisch mit klinischen Symptomen vergesellschaftet. Degenerative Wirbelsäulenerkrankungen können durch Schmerzen symptomatisch werden und zu neurologischen Ausfällen führen. Allerdings können bislang nur für weniger als 15% der Rückenschmerzen spezifische Ursachen beschrieben werden, in der Mehrheit der Fälle liegt ein nicht-spezifischer Kreuz- bzw. Rückenschmerz vor. Für die Chronifizierung des nicht-spezifischen Rückenschmerzes spielen insbesondere psychosoziale Faktoren eine große Rolle.Ziel der Diagnostik muss die Abgrenzung spezifischer Rückenschmerzentitäten vom nicht-spezifischen Kreuzschmerz sein. Deren Basis besteht in einer ausführlichen Schmerzanamnese inklusive der Erhebung spezifischer Warnsignale (sogenannte red und yellow flags) und einer manualmedizinisch-neuroorthopädischen Untersuchung, welche ggf. durch radiologische Untersuchungen ergänzt wird. Bei Hinweisen auf psychosoziale Einflussfaktoren ist eine Multimodale Diagnostik unter Einbeziehung einer psychologischen Diagnostik anzustreben.


2011 ◽  
Vol 51 (03) ◽  
pp. 160-170 ◽  
Author(s):  
C. Lehmann ◽  
V. Beierlein ◽  
C. Hagen-Aukamp ◽  
C. Kerschgens ◽  
M. Rhee ◽  
...  

2008 ◽  
Vol 27 (01/02) ◽  
pp. 28-39
Author(s):  
H.-P. Kapfhammer

ZusammenfassungAkute Belastungsstörung (ASD) und Posttraumatische Belastungsstörung (PTSD) sind häufige, aber nicht obligatorische psychische Störungen nach schwerwiegenden Traumatisierungen. Ihre typischen psychopathologischen Symptome werden heute vorteilhaft innerhalb eines multifaktoriellen Modells betrachtet, das sowohl neurobiologische als auch psychosoziale Einflussfaktoren berücksichtigt. Psychodynamische, vor allem kognitiv-behaviorale Modelle haben entscheidend zur Entwicklung störungsorientierter psychotherapeutischer Verfahren beigetragen. Ihr Einsatz wird vorteilhaft in den Abschnitten der frühen posttraumatischen Krise als präventive Maßnahme, als Frühintervention bei Risikopersonen mit bedeutsamer Psychopathologie (ASD) sowie als Therapie bei der PTSD getrennt bewertet. In einer kritischen Sicht der vorliegenden empirischen literatur kann dem Psychologischen Debriefing als universeller Präventionsstrategie kein positiver, eventuell im Hinblick auf die Langzeitperspektive sogar ein nachteiliger Effekt bescheinigt werden. Kognitiv-verhaltenstherapeutische Ansätze scheinen sich in der Frühintervention bei ASD-Patienten zu bewähren. Psychodynamische, besonders kognitivbehaviorale Ansätze und EMDR zeigen eine positive Wirksamkeit bei der PTSD. Angesichts bedeutsamer klinischer Einschränkungen in den vorliegenden Studien dürfen diese Ergebnisse aber nicht unilinear als schon ausreichende Behandlungsempfehlungen für die Routineversorgung verstanden werden.


2007 ◽  
Vol 102 (12) ◽  
pp. 967-979 ◽  
Author(s):  
Sabine Schwarz ◽  
Heidrun Messerschmidt ◽  
Martina Dören

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