orthopädische rehabilitation
Recently Published Documents


TOTAL DOCUMENTS

11
(FIVE YEARS 0)

H-INDEX

3
(FIVE YEARS 0)

2019 ◽  
Vol 29 (02) ◽  
pp. 104-117 ◽  
Author(s):  
Vincent Grote ◽  
Elke Böttcher ◽  
Erich Mur ◽  
Werner Kullich ◽  
Henry Puff

Zusammenfassung Fragestellung Im Rahmen der Dokumentation von Patienten, die eine stationäre Rehabilitation in Anspruch nehmen, werden obligatorisch Kennzahlen zur Medizinischen Ergebnisqualität (MEQ) standardisiert erfasst. Veröffentlichungen dazu sind jedoch noch die Ausnahme. Ziel ist die Bereitstellung von elementaren klinischen Referenzdaten und Darstellung der Veränderung bei einer stationären Rehabilitation des Stütz- und Bewegungsapparates. Material und Methoden Die in Leistungsprofilen von Kostenträgern geforderten Outcome-Parameter beinhalten neben krankheitsspezifischen Kennwerten auch unspezifische allgemeine Gesundheitsmerkmale, wie Körpermaße, Kreislaufparameter und gesundheitliche Beschwerden. Die Daten von 11 414 Patienten (54,7±12,3 Jahre, Range: 14–95; 53% Frauen), die eine Orthopädische Rehabilitation oder eine Gesundheitsvorsorge Aktiv erhielten, wurden statistisch aufbereitet. Ergebnisse Unspezifische Indikatoren der MEQ können zu 3 Faktoren zusammengefasst werden (Varianzaufklärung 71%). Es bestehen Ausgangswertunterschiede in Abhängigkeit von Indikation und Geschlecht. Der Effekt des stationären Rehabilitationsaufenthalts ist vergleichbar. 74% der Patienten profitieren unmittelbar von der Rehabilitation. 20% der Patienten zeigen keine Änderung, 6% verschlechtern sich. Im Gegensatz zu Kreislaufkennwerten und Beschwerden bleiben anatomische Merkmale nahezu unverändert. Diskussion und Schlussfolgerung Im stationären Rehabilitationssetting werden Risikofaktoren bei der Mehrzahl der Patienten reduziert und das Allgemeinbefinden verbessert, wobei derartige Erfolge nicht alle Rehabilitanden erreichen. Es besteht ein Bedarf an differenzierten Behandlungspfaden, um die Erfolgsquote und die Nachhaltigkeit zu verbessern. Klinische Referenzwerte können dabei einen wertvollen Beitrag zur Qualitätssicherung und Evaluation liefern.


2017 ◽  
Vol 33 (05) ◽  
pp. 227-234
Author(s):  
W. Mayer-Berger ◽  
M. Gatscher ◽  
J. Hekler ◽  
B. Kavelaars ◽  
S. Jakob ◽  
...  

ZusammenfassungSowohl in der Orthopädie wie in der Kardiologie ist die Sekundärprävention nach der Rehabilitation unzureichend. Durch die stetige Verbreitung von mobilen, internet-basierten, multimedialen Diensten wird immer deutlicher, dass für eine personenzentrierte und wirksame Nachsorge neue mediale Möglichkeiten effektiv genutzt werden können. Internetbasierte Anwendungen wie E-Mail, asynchrones E-Learning oder Chat gewinnen hierbei zunehmend an Bedeutung.Dieser Beitrag stellt die Ergebnisse des Projektes Tele-Assist vor. Basierend auf nationalen und internationalen Leitlinien der Orthopädie und Kardiologie wurde in dem Projekt Tele-Assist auf Basis des MeineReha®-Systems ein digital integriertes und interaktives Therapieprogramm für die Rehabilitation entwickelt und auf seine Umsetzbarkeit in zwei Kliniken überprüft.Abschließend werden die Evaluationsergebnisse hinsichtlich Akzeptanz, Motivation und Patientensicherheit angeführt.


2017 ◽  
Vol 67 (08) ◽  
pp. 352-361
Author(s):  
Svenja Roch ◽  
Petra Hampel

Zusammenfassung Einleitung Aufgrund der hohen Komorbiditätsraten von psychischen Störungen bei chronischen Rückenschmerzen wurde ein störungsspezifisches Training zur Schmerzkompetenz und Depressionsprävention für die stationäre verhaltensmedizinisch orthopädische Rehabilitation entwickelt und evaluiert. Dabei wurden die Depressivität und Ängstlichkeit sowie schmerzbezogene Parameter untersucht. Methode In den per protocol-Analysen wurden mit den Daten von n=723 Rehabilitanden Regressionsanalysen zur Evaluation des Trainings durchgeführt. Die intraindividuellen Veränderungen wurden mit Cohens d basierend auf Varianzanalysen mit Messwiederholung quantifiziert. Die Ergebnisse der Regressionsanalysen wurden mit n=1306 multipel imputierten Daten validiert. Ergebnisse Die Rehabilitanden profitierten in allen Kennwerten kurz- und mittelfristig (6 Monate nach der Intervention) von der Rehabilitation sowohl mit als auch ohne zusätzliches Depressionspräventionstraining. Dabei war die Depressivität zu Rehabilitationsbeginn ein signifikanter Prädiktor für alle betrachteten Kriterien und das Depressionspräventionstraining konnte die geringste Schmerzintensität zu Rehabilitationsende unabhängig von der Depressivität zu Rehabilitationsbeginn reduzieren. Die Ergebnisse wurden durch die Analysen nach multipler Imputation bestätigt. Besonders in der Depressivität und Ängstlichkeit kam es in den ersten Monaten nach der Rehabilitation jedoch zu einem Rückgang der erzielten Verbesserungen. Diskussion Die Ergebnisse untermauern den Einfluss der Depressivität auf die psychologischen und schmerzbezogenen Kennwerte. Dies spricht für die Relevanz der frühzeitigen Behandlung der depressiven Symptome. Allerdings zeigte das ergänzende Depressionspräventionstraining im Rahmen der stationären Rehabilitation keinen zusätzlichen Effekt, was auf die großen Effektstärken des alleinigen Schmerzkompetenztrainings zurückzuführen sein könnte. Zudem sollten die erzielten Verbesserungen durch geeignete Nachsorgemaßnahmen stabilisiert werden, da rückläufige Effekte 6 Monate nach der Rehabilitation zu verzeichnen waren.


2009 ◽  
Vol 48 (06) ◽  
pp. 335-344 ◽  
Author(s):  
K. Meng ◽  
B. Seekatz ◽  
H. Roßband ◽  
U. Worringen ◽  
H. Faller ◽  
...  

Sign in / Sign up

Export Citation Format

Share Document