nach definition
Recently Published Documents


TOTAL DOCUMENTS

9
(FIVE YEARS 1)

H-INDEX

2
(FIVE YEARS 0)

Der Radiologe ◽  
2021 ◽  
Vol 61 (2) ◽  
pp. 192-198
Author(s):  
Pascal A. T. Baltzer

Zusammenfassung Klinisches/methodisches Problem Bei der Mammadiagnostik gilt es, klinische sowie multimodal bildgebende Informationen mit perkutanen und operativen Eingriffen zu koordinieren. Aus dieser Komplexität entsteht eine Reihe von Problemen: übersehene Karzinome, Überdiagnose, falsch-positive Befunde, unnötige weiterführende Bildgebung, Biopsien und Operationen. Radiologische Standardverfahren Folgende Untersuchungsverfahren werden in der Mammadiagnostik eingesetzt: Röntgenmammographie, Tomosynthese, kontrastangehobene Mammographie, (multiparametrischer) Ultraschall, Magnetresonanztomographie, Computertomographie, nuklearmedizinische Verfahren sowie deren Hybridvarianten. Methodische Innovationen Künstliche Intelligenz (KI) verspricht Abhilfe bei praktisch allen Problemen der Mammadiagnostik. Potenziell lassen sich Fehlbefunde vermeiden, bildgebende Verfahren effizienter einsetzen und möglicherweise auch biologische Phänotypen von Mammakarzinomen definieren. Leistungsfähigkeit Auf KI basierende Software wird für zahlreiche Anwendungen entwickelt. Am weitesten fortgeschritten sind Systeme für das Screening mittels Mammographie. Probleme sind monozentrische sowie kurzfristig am finanziellen Erfolg orientierte Ansätze. Bewertung Künstliche Intelligenz (KI) verspricht eine Verbesserung der Mammadiagnostik. Durch die Vereinfachung von Abläufen, die Reduktion monotoner und ergebnisloser Tätigkeiten und den Hinweis auf mögliche Fehler ist eine Beschleunigung von dann weitgehend fehlerfreien Abläufen denkbar. Empfehlung für die Praxis In diesem Beitrag werden die Anforderungen der Mammadiagnostik und mögliche Einsatzgebiete der der KI beleuchtet. Je nach Definition gibt es bereits praktisch anwendbare Softwaretools für die Mammadiagnostik. Globale Lösungen stehen allerdings noch aus.


2019 ◽  
Vol 87 (05) ◽  
pp. 278-280
Keyword(s):  
Dsm 5 ◽  

Nach DSM 5 werden gemischte Merkmale im Rahmen einer bipolaren Erkrankung oder Depression als sogenannte „specifier“ dimensional geführt. Ca. 30–40 % aller bipolaren Patienten haben gemischte Anteile, bei unipolarer Depression variieren die Zahlen zwischen 7,5 und knapp 30 %, je nach Definition.


2018 ◽  
Vol 81 (12) ◽  
pp. 1011-1017 ◽  
Author(s):  
Thomas G. Grobe ◽  
Katja Kleine-Budde ◽  
Anke Bramesfeld ◽  
Julia Thom ◽  
Julia Bretschneider ◽  
...  
Keyword(s):  

Zusammenfassung Ziel der Studie Prävalenzschätzungen für Depression zeigen in Primär- vs. Sekundärdaten divergente Ergebnisse. Ursachen liegen u. a. in der Betrachtung verschiedener Indikatoren zu abweichenden Zeitpunkten. In der vorliegenden Arbeit werden Depressionshäufigkeiten in Survey- und Routinedaten für einen vergleichbaren Erhebungszeitraum und Altersbereich ermittelt. Unterschiede zwischen den Datenquellen und den Depressionsmaßen werden untersucht. Methodik Drei Indikatoren werden für das Jahr 2010 gegenübergestellt: im Bevölkerungssurvey erhobene a) selbstberichtete ärztliche Diagnosen, b) Diagnosen in standardisiertem klinischen Interview sowie c) in Routinedaten einer gesetzlichen Krankenkasse administrativ erfasste Diagnosen. In Sensitivitätsanalysen werden privat versicherte Surveyteilnehmende sowie Versicherte mit Pflegebedarf aus den Routinedaten ausgeschlossen. Die Definition der administrativen Depressionsdiagnose wird variiert je nach Kodierhäufigkeit und Diagnosespezifität. Ergebnisse Die höchste Prävalenzrate zeigt sich mit 9,8% für administrativ erfasste Depressionen, die niedrigste mit 5,9% für die selbstberichtete Depressionsdiagnose im Survey. Die Prävalenz der im klinischen Interview erhobenen Depression beträgt 8,4%. Es zeigen sich jeweils spezifische alters- und geschlechtsabhängige Verteilungen. Bleiben unspezifische Depressionsdiagnosen (F3x.8, F3x.9) unberücksichtigt, sinkt die administrative Prävalenzrate deutlich ab. Schlussfolgerung Je nach Definition der administrativen Depressionsdiagnose reduzieren sich Prävalenzunterschiede im Vergleich zur selbstberichteten Diagnose. Differenzen zu Prävalenzen basierend auf klinischem Interview bleiben hingegen bestehen und weisen auf die Erfassung unterschiedlicher Personengruppen hin.


2018 ◽  
Vol 43 (02) ◽  
pp. 100-102

Bei einer rheumatoiden Arthritis (RA) stellen Angststörungen und Depressionen häufige Begleiterkrankungen dar – je nach Definition schwanken Literaturangaben zur Prävalenz und reichen bis zu 70% für Angststörungen und bis zu 20% Depressionen. Teilweise lassen sich diese Befunde mit der Belastung durch die chronische Erkrankung erklären, aber möglicherweise spielen auch weitere, biologische Faktoren eine Rolle.


Pneumologie ◽  
2017 ◽  
Vol 72 (03) ◽  
pp. 187-196
Author(s):  
M. Orth ◽  
T. Schäfer ◽  
S. Schiermeier ◽  
K. Rasche

ZusammenfassungDie Schwangerschaft hat einen erheblichen Einfluss auf Atmungsregulation und Atemmechanik sowie auf die Schlafregulation: Durch seine Größenzunahme schränkt der Uterus zwar die maximale willkürliche Ventilation ein, das Schwangerschaftshormon Progesteron hingegen bewirkt eine kompensierende Bronchodilatation und eine markante Hyperventilation mit arteriellen PCO2-Werten der Schwangeren unter 30 mmHg. Die Schlafqualität nimmt in der Schwangerschaft ab, insbesondere aufgrund steigender Hormonspiegel des Progesterons, einer generellen Stoffwechselsteigerung, Nykturie, fetaler Bewegungen und wegen der Begünstigung schlafbezogener Atmungsstörungen. Beim Embryo entwickelt sich bereits in der 4. Woche die Lungenanlage und reift über ein pseudoglanduläres, kanalikuläres, sakkuläres zum alveolaren Stadium. Ab Schwangerschaftswoche 29 – 30 sezernieren Typ-2-Alveozyten Surfactant. Ab der Mitte des zweiten Trimenons sind fetale Atembewegungen nachweisbar. Ohne sie fehlt der Stimulus für ein adäquates Lungenwachstum. Sie sind abhängig vom Ruhe-/Aktivitätsrhythmus des Fetusses und antworten auf erhöhten Kohlendioxidpartialdruck, während sie durch Sauerstoffmangel inhibiert werden. Die innere Uhr entwickelt sich beim Fetus im letzten Trimester und wird durch Zeitgeber der Mutter, zum Beispiel durch den Melatoninspiegel synchronisiert. In den letzten 10 Wochen der Schwangerschaft lassen sich Phasen ruhigen (NREM-) und aktiven (REM-)Schlafes differenzieren. Schwangerschaft und intrauterine Entwicklung sind von erheblichen Veränderungen von Atmung und Schlaf bei Mutter und Kind begleitet, die Ansatzpunkte pathophysiologischer Entwicklungen sein können.Schlafbezogene Atmungsstörungen (SBAS) in Form von Schnarchen oder obstruktivem Schlafapnoe-Syndrom (OSAS) sind auch bei Frauen insbesondere nach der Menopause häufige Schlafstörungen. Aber auch prämenopausal tritt das OSAS mit einer Häufigkeit von mehr als 2 % auf. Einige während der Schwangerschaft auftretende physiologische Veränderungen sind prinzipiell in der Lage, das Auftreten von obstruktiven SBAS zu fördern. Gerade jüngere Frauen haben aber oft eine nicht SBAS-typische Symptomatik. Screening-Fragebögen auf SBAS sind für jüngere Frauen und somit auch in der Schwangerschaft daher weniger geeignet. Die Prävalenzangaben von SBAS bei Schwangeren sind unterschiedlich je nach Definition, Methode und Untersuchungskollektiv. Schnarchen und OSA sind aber bei gesunden normalgewichtigen Frauen zu Beginn der Schwangerschaft eher selten. Übergewicht und Alter sind die entscheidenden Risikofaktoren für das Auftreten von pathologischem Schnarchen und OSAS zu Beginn der Schwangerschaft und für die Zunahme der Häufigkeit während der Schwangerschaft. Im 3. Trimenon muss mit einer Häufigkeit von SBAS von ca. 10 – 30 % gerechnet werden. Diese Schwangerschaften sind als Risikoschwangerschaften einzuschätzen und haben wahrscheinlich einen negativen Effekt auf maternal-fetale Morbidität und Mortalität.Die Koinzidenz von Schwangerschaft und OSAS stellt im Hinblick auf Schwangerschaftskomplikationen sowohl für die Schwangere als auch das Ungeborene ein gesundheitliches Risiko dar. Frauen, die in der Schwangerschaft schnarchen, haben ein signifikant höheres Risiko im Hinblick auf Erkrankungen wie Kardiomyopathie, Lungenembolie, Eklampsie und Präeklampsie sowie eine erhöhte Müttersterblichkeit. Zu den sog. „adverse effects“ bei Ungeborenen bzw. Neonaten von Müttern mit OSAS zählen die vorzeitige Geburt, häufigere Entbindung per Sectio caesarea, ein niedriges bzw. nicht altersentsprechendes Geburtsgewicht sowie ein signifikant niedrigerer 1- und 5-Minuten-APGAR-Wert.Aufgrund der potenziellen und verhältnismäßig häufigen Koinzidenz von Schwangerschaft und OSAS sowie der genannten Gefährdung von Mutter und Kind müssen nicht nur Schlafmediziner, sondern auch insbesondere Gynäkologen diesem Umstand zunehmend Beachtung schenken.


2017 ◽  
Vol 22 (03) ◽  
pp. 8-8
Author(s):  
Kirsten Gaede
Keyword(s):  

Rund 20 bis 60 Prozent aller Patient sind – je nach Definition der Mangelernährung – bei ihrer Aufnahme ins Krankenhaus kachektisch. Trotzdem spielt die Ernährung im Klinikbetrieb kaum eine Rolle. Das Unternehmen Medilog möchte dies mit einem speziellen Angebot für Krankenhäuser ändern.


2014 ◽  
Vol 3 (4) ◽  
pp. 269-279 ◽  
Author(s):  
Cordula Löffler

Laut der 2011 veröffentlichten Ergebnisse der leo. – Level-One Studie sind in Deutschland 14,5 % der Menschen im erwerbsfähigen Alter von funktionalem Analphabetismus betroffen ( Grotlüschen & Rieckmann, 2012 ), mehr als die Hälfte von ihnen spricht Deutsch als Erstsprache. Diese funktionalen Analphabeten können nach Definition der Studie maximal auf der Satzebene Lesen und Schreiben, die Textebene erreichen sie nicht. Da der Prozentsatz an Betroffenen in allen durch die Studie erfassten Altersstufen etwa gleich ist, kann man davon ausgehen, dass die schulische Prävention von funktionalem Analphabetismus bis heute nicht funktioniert; zu viele Schülerinnen und Schüler verlassen die Schule ohne hinreichende Kenntnis der Schriftsprache. Eine individuelle Förderung ist in der Schule aus unterschiedlichen Gründen oft nicht möglich, eine Individualisierung kann in einer Lerntherapie erfolgen. Die Biographieforschung zum funktionalen Analphabetismus zeigt, dass die Betroffenen häufig aus Familien stammen, in denen zur Unterstützung schulischer Probleme keine zielführenden Handlungsmuster zur Verfügung stehen. Eltern sehen sich oft nicht in der Lage, die für eine Lerntherapie notwendigen Schritte einzuleiten. Die Möglichkeit, Lerntherapie in Anspruch zu nehmen, sollte aber grundsätzlich allen bedürftigen Kindern zur Verfügung stehen und in unserem Bildungssystem fest verankert sein.


Author(s):  
Gerd Weithmann ◽  
Markus Hoffmann
Keyword(s):  

<span class="fett">Fragestellung:</span> </p><ol> <li>Wie kann das Kriterium »erfolgreiche Vermittlung in Entwöhnung nach Entzugsbehandlung« definiert werden?<li>Gibt es Prädiktoren für den Entwöhnungsantritt?</li> </ol><p> <span class="fett">Methodik:</span> Bei 101 Patienten nach Alkoholentzugsbehandlung wurden Häufigkeit und Zeitpunkt des Antritts einer Entwöhnungsbehandlung ermittelt. </p><p> <span class="fett">Ergebnisse:</span> Je nach Definition variierte die Vermittlungsquote in Entwöhnungsbehandlung zwischen 11 und 30 %.Merkmale, die mit der Krankheitsentwicklung und der subjektiven Belastung durch den Alkoholkonsum zusammenhingen, zeigten prädiktives Potenzial. </p><p> <span class="fett">Schlussfolgerungen:</span> Eine einheitliche Definition der Vermittlungsquote wäre für die Evaluation von Entzugsbehandlungen hilfreich. Die Prädiktoren geben Hinweise auf Hilfeformen für Patientengruppen, die bisher nicht für weiterführende Maßnahmen gewonnen werden konnten.


1999 ◽  
Vol 56 (2) ◽  
pp. 69-73 ◽  
Author(s):  
Wettstein

Die Demenzprävalenz schwankt je nach Definition; immer zeigt sich eine exponentielle Zunahme der Demenzprävalenz mit dem Alter, entsprechend einer Verdopplung pro fünf Jahre zwischen 60 und 95 Jahren. Mit dem Älterwerden der Babyboom-Generation ist eine Verdopplung der Demenzhäufigkeit in den nächsten 50 Jahren zu erwarten. Ätiologisch ist M. Alzheimer die häufigste Ursache von Demenz. Viel häufiger als bisher vermutet, sind Kombinationen mit vaskulärer-, Lewy-Körper-, fronto-temporaler- und anders verursachter Demenz, die trotz leichten Alzheimerveränderungen im Gehirn in der Kombination zu schweren Demenzen führen. Dies ist wichtig, weil auch bei kombinierter Ätiologie von einer cholinergen Therapie ein ähnlicher Erfolg zu erwarten ist wie bei M. Alzheimer. Da die bisherigen Demenz-Pharmaka nur von beschränkter Wirkung sind, mit einer Verzögerung der Krankheit von sechs bis zehn Monaten, ist eine Kombination mit intensiver Angehörigenschulung und Betreuungsplanung inklusive systematischer Entlastungsangebote unbedingt nötig. Dazu sind in der Schweiz flächendeckend regionale Kompetenzzentren aufzubauen, sogenannte Memorykliniken oder psychogeriatrische Ambulatorien.


Sign in / Sign up

Export Citation Format

Share Document