soziale bedingungen
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2020 ◽  

Bis zum Jahr 2050 wird es etwa 23 Millionen über 65-Jährige in Deutschland geben. Dadurch wird es gesellschaftlich wie individuell zunehmend notwendig, gute Voraussetzungen für das Rentenalter als Lebensphase zu schaffen. Um es bei guter Gesundheit und Lebensqualität zu verbringen, sollte bereits die Zeit vor dem Übergang zur Vorbereitung genutzt werden. Insbesondere Männer, die sich oft stark mit ihrer Berufstätigkeit identifizieren, sind gefordert, ein hohes Gesundheitspotenzial und gute soziale Bedingungen verantwortungsbewusst aufzubauen. Der Vierte Deutsche Männergesundheitsbericht setzt bei einer fundierten Bestandsaufnahme der Situation der Männer zwischen 55 und 74 Jahren an. Aus ihr ergeben sich wichtige Themen für die Politik, für die Soziale Arbeit und für den gesellschaftlichen Diskurs insgesamt: die Situation der Erwerbsarbeit zehn Jahre vor der Berentung, die Übergangsphase sowie gesundheitsfördernde Projekte für Männer vor und nach dem Renteneintritt. Mit Beiträgen von Doris Bardehle, Eric Bonsang, Daniela Borchart, Martina Brandt, Jennifer Burchardi, Christian Deindl, Dina Frommert, Freya Geishecker, Siegfried Geyer, Stefan Gruber, Felizia Hanemann, Hans Martin Hasselhorn, Moritz Hess, Jens Hoebel, Hanno Hoven, Rainer Jordan, Hendrik Jürges, Theo Klotz, Adèle Lemoine, Michal Levinsky, Howard Litwin, Peggy Looks, Thorsten Lunau, Ingrid Mayer-Dörfler, Anne Maria Möller-Leimkühler, Niels Michalski, Bernhard Mühlbrecht, Laura Naegele, Nikola Ornig, Kathleen Pöge, Jean-Baptist du Prel, Gregor Sand, Alina Schmitz, Johannes Siegrist, Stefanie Sperlich, Anne Starker, Matthias Stiehler und Morten Wahrendorf


2019 ◽  
Vol 52 (2) ◽  
pp. 113-115
Author(s):  
Franz Kolland ◽  
Kirsten Aner

2017 ◽  
Vol 40 (1) ◽  
pp. 93-104
Author(s):  
Nina Streeck
Keyword(s):  

Der Beitrag widmet sich der Frage, wie sich Menschen am Lebensende auf ihren nahenden Tod vorbereiten und mit der Planung des eigenen Sterbens auseinandersetzen. Dabei steht im Fokus, wie sich soziale Bedingungen, Normierungen und Anforderungen in individuelle Umgangsweisen mit dem eigenen Sterben übersetzen. Zunächst wird vorgestellt und diskutiert, was heutige Sterbeverläufe ausmacht. Die Möglichkeit einer individuellen Gestaltung des Sterbens wird als zentrales Merkmal herausgearbeitet, mit dem sich vielfältige Anforderungen an den Sterbenden verbinden. Anhand der Darstellung und Interpretation zweier Fälle wird aufgezeigt, in welcher Weise diese Herausforderungen in individuelle Überlegungen zum Lebensende einfließen und die Planung des eigenen Sterbens formen.


2016 ◽  
Vol 45 (3) ◽  
pp. 163-173 ◽  
Author(s):  
Jürgen Hoyer

Zusammenfassung. In dieser Übersichtsarbeit wird vorgeschlagen, in das Konzept der Nebenwirkungen der Psychotherapie auch positive Nebenwirkungen (bzw. Begleiteffekte) einzuschließen, um die Breite der Wirkungen verhaltensbezogener Interventionen, insbesondere der Psychotherapie, angemessen zu beschreiben. Da sich der Begriff der „Nebenwirkungen“ aus dem klassischen medizinischen Modell ableitet und ursprünglich auf chemische und physikalische Interventionen bezieht, ist er nicht ohne vertiefende definitorische Überlegungen auf psychologische Interventionen, die oft auf einem bio-psycho-sozialen Grundverständnis beruhen, übertragbar. Psychotherapie wirkt nicht isoliert auf definierte Störungsursachen oder umgrenzte psychologische Zielkriterien, sondern auch auf miteinander interagierende psychologische und soziale Bedingungen, die mit den Symptomen und Syndromen einer psychischen Störung assoziiert sind. Dadurch fördert sie direkt oder indirekt auch Erlebens- und Verhaltensweisen, die einer positiv definierten psychischen Gesundheit entsprechen. Als Beispiele positiver Nebenwirkungen der Psychotherapie diskutieren wir die Verbesserung des habituellen psychischen Wohlbefindens und der Lebensqualität, die Verbesserung körperlicher Parameter, einschließlich des Immunsystems, Verbesserungen in sozialen Bereichen, die Verwirklichung beruflicher Potentiale sowie einen Zuwachs an psychologischen Kompetenzen und Resilienzfaktoren. Forschungsdesigns sind erforderlich, die ein breites Spektrum an Outcomes erfassen und prüfen, ob und welche der (Begleit–)Effekte spezifisch sind, d. h. nach der Psychotherapie stärker ausgeprägt als nach anderen Interventionen (Selbsthilfe, medizinische Behandlung, etc.) oder nach natürlichen Veränderungsprozessen.


Author(s):  
Johannes Stauder ◽  
Ingmar Rapp ◽  
Jan Eckhard
Keyword(s):  

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