neue psychoaktive substanzen
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Suchttherapie ◽  
2020 ◽  
Vol 21 (04) ◽  
pp. 213-220
Author(s):  
Bernd Werse ◽  
Gerrit Kamphausen

Zusammenfassung Ziele Die Studie hat unterschiedliche Gruppen von Personen, die aktuell neue psychoaktive Substanzen (NPS) konsumieren – Marginalisierte, Partybesucher und Onlineaffine – aus 6 EU-Ländern (DE, HU, IRL, NL, PL, PT) im Fokus: wie unterscheiden sich diese Gruppen im Hinblick auf Konsumkennzahlen und Konsummotive? Wie sind in Deutschland und anderen Ländern Konsummuster unterschiedlicher NPS-Arten sowie Motive zu deren Konsum verbreitet? Methodik Es wurde eine quantitative Erhebung mittels eines Online-Fragebogens sowie Face-to-Face-Interviews durchgeführt. Es wurden einfache statistische Auswertungen durchgeführt; aufgrund der stark abweichenden Stichprobengrößen pro Land und Zielgruppe und Gruppenüberschneidungen wurde auf Signifikanztests verzichtet. Ergebnisse Bereits bei der Rekrutierung wurde deutlich, dass insbesondere marginalisierte Konsumenten in den beteiligten Ländern sehr unterschiedlich vertreten sind, mit Schwerpunkt auf östlichen Ländern. In allen Gruppen liegen umfangreiche Erfahrungen mit illegalen Drogen vor. Insgesamt sind Stimulanzien bzw. Empathogene, gefolgt von Cannabinoiden, am weitesten verbreitet, wobei es nur unter Marginalisierten nennenswerte Anteile täglich Konsumierender gibt. Deutsche Befragte weisen besonders hohe Werte für Psychedelika auf. Auch die angegebenen Motive für den Konsum deuten bei deutschen Befragten auf eine besondere Orientierung an psychedelischer Erfahrung hin. Schlussfolgerung Der Konsum von NPS hat sich auf niedrigem Niveau etabliert, mit deutlichen Schwerpunkten bezüglich Substanzen, Konsumierendengruppen und Motiven in unterschiedlichen Ländern.


2020 ◽  
Vol 69 (8) ◽  
pp. 599-608
Author(s):  
J. Eichler ◽  
M. Rehm ◽  
S. C. Azad

Author(s):  
Norbert Wodarz ◽  
Stephan Mühlig ◽  
Rainer Thomasius

Zusammenfassung. Hintergrund und Zielsetzung: Seit 2008 hat sich die Anzahl der in Europa erfassten Neuen Psychoaktiven Stoffe (NPS) um ca. 700 erhöht. Ziel ist ein komprimierter Überblick über die wichtigsten Substanz(grupp)en unter Einbeziehung der verfügbaren wissenschaftlichen Literatur, sowie Berichten von Behörden. Substanzcharakteristika: Die (Neben-)Wirkungen der „Neuen Psychoaktiven Stoffe“ sind höchst unterschiedlich und meist nicht systematisch untersucht. Neben den bislang größten Gruppen (synthetische Cannabinoide (SC), Amphetamin-Type-Stimulants, inkl. Cathinone) finden sich auch immer häufiger neuartige Substanzen, die keiner bisher bekannten Stoffgruppe zugeordnet werden können. Das Marktangebot ändert sich ständig und schnell, die Wirkpotenzen stiegen zuletzt erheblich an, z. B. bei den SC und Fentanylen. Verbreitung: NPS sind in Deutschland nach Cannabis die am zweithäufigsten konsumierten illegalen Substanzen. Hauptbezugsweg scheint das Internet („Darknez“) darzustellen. Konsumrisiken: Das Risiko einer akuten Überdosierung ist sehr hoch (z. B. hohe Wirkpotenz), die Langzeitrisiken weitgehend unbekannt. Schlussfolgerungen: Die Behandlung der häufig vorkommenden Intoxikationen ist schwierig, da meist weder die verursachende Substanz, noch evidenzbasiert wirksame Maßnahmen bekannt sind. Systematische Untersuchungen, wie viele Intoxikationen mit NPS gar nicht als solche erkannt werden, fehlen. In Anlehnung an britische Erfahrungen könnte sich die Etablierung spezifischer Präventions- und Schadensminimierungsstrategien für NPS lohnen.


Rechtsmedizin ◽  
2018 ◽  
Vol 29 (1) ◽  
pp. 51-63 ◽  
Author(s):  
M. Krämer ◽  
A. Maas ◽  
B. Madea

Bundesgesetz, mit dem das Entwicklungszusammenarbeitsgesetz, das Bundesgesetz über den Auslandsösterreicher-Fonds, das Rotkreuzgesetz, das Integrationsgesetz, das Anerkennungs- und Bewertungsgesetz, das Bankwesengesetz, das Börsegesetz 2018, das Devisengesetz 2004, das E-Geldgesetz 2010, das Einlagensicherungs- und Anlegerentschädigungsgesetz, das Finanzkonglomerategesetz, das Finanzmarkt-Geldwäschegesetz, das Finanzmarktaufsichtsbehördengesetz, das Nationalbankgesetz 1984, das Rechnungslegungs-Kontrollgesetz, das Sanierungs- und Abwicklungsgesetz, das Sanktionengesetz 2010, das Versicherungsaufsichtsgesetz 2016, das Wertpapieraufsichtsgesetz 2018, das Wirtschaftliche Eigentümer Registergesetz, das Zahlungsdienstegesetz 2018, das Bundeshaushaltsgesetz 2013, das Transparenzdatenbankgesetz 2012, das Gesundheits- und Krankenpflegegesetz, das Hebammengesetz, das Kardiotechnikergesetz, das MTD-Gesetz, das Medizinische Assistenzberufe-Gesetz, das Medizinischer Masseur- und Heilmasseurgesetz, das Sanitätergesetz, das Zahnärztegesetz, das Zahnärztekammergesetz, das Gesundheitsberuferegister-Gesetz, das IVF-Fonds-Gesetz, das Fortpflanzungsmedizingesetz, das Ärztegesetz 1998, das Bundesgesetz über die Durchführung von ästhetischen Behandlungen und Operationen, das Musiktherapiegesetz, das Psychologengesetz 2013, das Psychotherapiegesetz, das EWR-Psychologengesetz, das EWR-Psychotherapiegesetz, das Arzneimittelgesetz, das Blutsicherheitsgesetz 1999, das Gewebesicherheitsgesetz, das Bundesgesetz über Krankenanstalten und Kuranstalten, das Medizinproduktegesetz, das Epidemiegesetz 1950, das Organtransplantationsgesetz, das Apothekengesetz, das Apothekerkammergesetz 2001, das Gehaltskassengesetz 2002, das Tierärztegesetz, das Tierärztekammergesetz, das Tierseuchengesetz, das Tiergesundheitsgesetz, das Tierarzneimittelkontrollgesetz, das Tiermaterialiengesetz, das Gesundheits- und Ernährungssicherheitsgesetz, das Lebensmittelsicherheits- und Verbraucherschutzgesetz, das Tierschutzgesetz, das Tiertransportgesetz 2007, das Bundesgesetz zur Durchführung unmittelbar anwendbarer unionsrechtlicher Bestimmungen auf dem Gebiet des Tierschutzes, das Bundesgesetz über die Gesundheit Österreich GmbH, das Bundesgesetz über die Dokumentation im Gesundheitswesen, das Suchtmittelgesetz, das Neue-Psychoaktive-Substanzen-Gesetz, das Tabak- und Nichtraucherinnen- bzw Nichtraucherschutzgesetz, das Gesundheitstelematikgesetz 2012, das Gentechnikgesetz, das Allgemeine Sozialversicherungsgesetz, das Gewerbliche Sozialversicherungsgesetz, das Bauern-Sozialversicherungsgesetz, das Beamten-Kranken- und Unfallversicherungsgesetz, das Notarversicherungsgesetz 1972, das Bundes-Sportförderungsgesetz 2017, das Anti-Doping-Bundesgesetz 2007, das Bundesgesetz über die Neuorganisation der Bundessporteinrichtungen, das Militärberufsförderungsgesetz 2004, das Bundesgesetz über die Austro Control GmbH, das Bundesgesetz über die Agentur für Passagier- und Fahrgastrechte, das Amateurfunkgesetz 1998, das Bundesstraßen-Mautgesetz 2002, das Eisenbahn-Beförderungs- und Fahrgastrechtegesetz, das Führerscheingesetz, das Funkanlagen-Marktüberwachungs-Gesetz, das Gelegenheitsverkehrs-Gesetz 1996, das Güterbeförderungsgesetz 1995, das Klima- und Energiefondsgesetz, das Kraftfahrgesetz 1967, das Kraftfahrliniengesetz, das Postmarktgesetz, das Schifffahrtsgesetz, das Seeschifffahrtsgesetz, das Weltraumgesetz, das Patentgesetz 1111970, das Gebrauchsmustergesetz, das Markenschutzgesetz 1970, das Halbleiterschutzgesetz und das Musterschutzgesetz 1990 geändert werden (2. Materien-Datenschutz-Anpassungsgesetz 2018), BGBl I 37/2018 (NR: GP XXVI RV 108 AB 139 S 23. BR: 9967 AB 9970 S 880.)

2018 ◽  
Vol 4 (3) ◽  
pp. 110

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