latentes schielen
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2021 ◽  
Vol 35 (1) ◽  
pp. 16-20
Author(s):  
Martina Brandner ◽  
Viktoria Strobl ◽  
Bianca Bizjak ◽  
Susanne Lindner ◽  
Andrea Langmann

Zusammenfassung Hintergrund Kann ein latentes Schielen (Heterophorie) nicht fusionell überwunden werden, treten asthenope Beschwerden wie intermittierende Doppelbilder, Blendempfindlichkeit, retrobulbäres Druckgefühl, Visusschwankungen und Kopfschmerzen auf. Häufig ist der zugrunde liegende Pathomechanismus unklar. Neben verschiedenen ophthalmologischen und neurologischen Erkrankungen wird auch die kraniomandibuläre Dysfunktion (CMD) als möglicher Auslöser einer Asthenopie beschrieben. Material und Methode Präsentation von 3 Fallbeispielen von Patientinnen mit CMD und Asthenopie und Literaturübersicht. Resultate Im Rahmen der Literaturrecherche wurden einige Arbeiten zur Anatomie und zu neurologischen Verschaltungen zwischen dem trigeminalen und dem okulomotorischen System gefunden, die über Veränderungen der Pupillenweite, der Konvergenz und der Stellung der Augen mögliche pathomechanische Zusammenhänge zwischen einer Malokklusion bzw. CMD und Heterophorie mit Asthenopie postulieren. Schlussfolgerung Bei Beschwerdepersistenz von asthenopen Beschwerden trotz optimaler orthoptischer Therapie kann eine weiterführende kieferorthopädische Abklärung in Betracht gezogen werden.


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