kontinuierliche infusion
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Praxis ◽  
2004 ◽  
Vol 93 (36) ◽  
pp. 1455-1459
Author(s):  
Pestalozzi ◽  
Jäger ◽  
Knuth

Die medikamentöse Behandlung des kolorektalen Karzinoms hat in den letzten zehn Jahren eindrückliche Fortschritte gemacht. So stehen heute neben dem altbewährten Fluorouracil neue Zytostatika zur Verfügung wie Irinotecan und Oxaliplatin. Die Wirksamkeit von Fluorouracil wird optimiert durch die kontinuierliche Infusion. Capecitabine ist eine orale Vorstufe von Fluorouracil. Wenn kolorektale Metastasen nur in der Leber vorliegen, sollen diese wenn möglich reseziert werden. Manchmal kann durch eine primäre Chemotherapie (Downstaging) die Resektabilität von Lebermetastasen erreicht werden. Ganz neu und erfolgversprechend ist der Einsatz des monoklonalen Antikörpers Bevacizumab in Kombination mit Chemotherapie. Bevacizumab hemmt die Angiogenese, steht aber bisher nur in den USA zur Verfügung.


2002 ◽  
Vol 22 (04) ◽  
pp. 167-173 ◽  
Author(s):  
A. H. Sutor ◽  
R. Hentschel

ZusammenfassungDie häufigste Ursache von Thromboembolien im Neugeborenenalter ist das Vorhandensein von Gefäßkathetern. Eine genetische Prädisposition mit den bekannten Mutationen ist zusätzlich oft nachweisbar. Für das Verstehen der Pathologie ist die bei Neugeborenen andere hämostaseologische Balance zu berücksichtigen. Bei der Indikation für Gefäßkatheter ist stets die besondere Situation des unter Umständen sehr kleinen Kindes berücksichtigen. Bei Frühgeborenen besteht in den ersten Lebenstagen eine stark erhöhte Hirnblutungsgefahr. Die differenzierte Abwägung von Indikation und Kontraindikationen ist deshalb unbedingt erforderlich. Zur Vermeidung der Katheterthrombose bewährten sich verschiedene Schemata zur Prophylaxe, insbesondere wurde die Gabe von Heparin in Low-Dose-Dosierung (ggf. als kontinuierliche Infusion) für unterschiedliche Gefäßzugänge empfohlen. Im Neugeborenenalter sind spezifische lokalisationsbezogene Komplikationen der Nabelgefäßkatheterisierung zu berücksichtigen. Das frühzeitige Erkennen einer Katheterthrombose ist wichtig, deshalb sind die Frühzeichen dieser Komplikation unbedingt zu beachten. Eine Thrombolysetherapie sollte in jedem Fall erwogen werden. Allerdings sind dabei der Zustand des Patienten und die Dynamik des Thrombuswachstums in die Überlegungen einzubeziehen.


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