berufliches selbstverständnis
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2021 ◽  
Vol 28 (06) ◽  
pp. 274-276
Author(s):  
Viktor Harsch

2021 jährte sich zum 60. Mal die Gründung der Deutschen Gesellschaft für Luft- und Raumfahrtmedizin DGLRM e. V. In ihr zusammengeschlossen sind mehrere hundert flugmedizinisch interessierte, überwiegend fliegerärztlich tätige Praktiker, die flugmedizinische Untersuchungsstellen führen und/oder sich auf luft- und raumfahrtmedizinischem Gebiet wissenschaftlich betätigen.


Author(s):  
Sabine Leineweber ◽  
Melanie Billich-Knapp ◽  
Julia Košinár

ZusammenfassungBasierend auf dem Konzept der Entwicklungsaufgaben wurden im Kontext der Bildungsgangforschung Entwicklungsaufgaben für Lehrpersonen zunächst theoretisch herausgearbeitet und anschliessend über empirische Studien bestätigt/konkretisiert. Für den Berufseinstieg von Lehrer*innen liegt bereits seit Jahren ein Kanonmodell vor, das erst in jüngster Zeit phasenspezifisch erweitert wurde. Es umfasst die Entwicklungsaufgaben Identitätsstiftende Rollenfindung, Adressatenbezogene Vermittlung, Anerkennende Klassenführung und Mitgestaltende Kooperation. Die Ausbildung von Lehrpersonen wurde im Hinblick auf berufsphasenspezifische Anforderungen lange nicht in den Blick genommen. Mit dem hier vorgestellten Projekt wird ausgehend von qualitativem Interview-Datenmaterial die subjektive Bedeutsamkeit von in der berufspraktischen Ausbildung erfahrenen Anforderungen durch Studierende fokussiert. Es konnten fünf Entwicklungsaufgaben identifiziert werden, von denen sich zwei als anschlussfähig an das Kanonmodell für den Berufseinstieg erweisen (Adressatenbezogene Vermittlung und Anerkennende Klassenführung). Die drei weiteren analysierten Entwicklungsaufgaben weisen Unterschiede zum Kanonmodell auf und verdeutlichen damit die berufsbiographische Phasenspezifität (Sich in Ausbildung befinden, Zusammenarbeit mit verschiedenen Akteur*innen, Ein berufliches Selbstverständnis entwickeln). Mit den Ergebnissen wird dem Desiderat der systematischen, empirisch begründeten Ermittlung von Anforderungen begegnet, die sich subjektiv für Studierende in Praktika konstituieren – die sich aber nicht zwangsläufig an die hochschulisch definierten Standards und Entwicklungsziele anschliessen müssen.


2021 ◽  
Vol 8 (1) ◽  
pp. 20-36
Author(s):  
Leonie Schouten ◽  
Mareike Haensch ◽  
Ina Lüddecke ◽  
Sylvia Petrovic ◽  
Laura Haase ◽  
...  

Abstract Komplexe Krankheitsbilder, die Vernetzung der Berufsgruppen sowie die Digitalisierung des Gesundheitswesens stellen hohe Anforderungen an die Gesundheitsberufe in Deutschland, insbesondere in Hinblick auf die Umsetzung von interprofessioneller Zusammenarbeit. Ziel der Studie ist, die Bedarfe, Erwartungen, Barrieren und Wünsche bezüglich einer digital unterstützten interprofessionellen Zusammenarbeit ambulanter Praxen der Ergotherapie, Logopädie und Physiotherapie (ELP) zu untersuchen, um diese Herausforderungen zu adressieren. Mittels qualitativer Methoden wurden Therapeuten/-innen in zwei Fokusgruppen hinsichtlich ihrer Ansichten zur Interprofessionalität und dem aktuellen Einsatz von digitalen Medien befragt und darauf aufbauend Wünsche und Anforderungen an ein digitales Medium zur Unterstützung der interprofessionellen Zusammenarbeit (IZ) gesammelt. Mittels der qualitativen Inhaltsanalyse nach Kuckartz wurden die Kernaussagen entlang von Hauptkategorien wie „Berufliches Selbstverständnis ELP“, „Barrieren IZ“ und „Wünsche an ein digitales Medium“ zusammengefasst und die Kategorien in einer Concept-Map eingeordnet. Das Ergebnis umfasst eine erste Definition der „Digitalen Interprofessionalität“. Diese beschreibt eine berufsgruppenübergreifende Arbeitsweise, unterstützt durch ein digitales Medium zur Verbesserung der Kommunikation und der Patientenversorgung. Außerdem konnte aus den Aussagen der Teilnehmenden ein Framework generiert werden, welches zum einen Rahmenbedingungen zur Nutzung, wie Abrechnungsmöglichkeiten und Datenschutzregelungen, beinhaltet. Zum anderen sind gewünschte Funktionen sowie Gestaltungsideen abgebildet, beispielsweise ein Forum und intuitives Design. Die Ergebnisse der Studie bestätigen in der Literatur angeführte Barrieren der IZ, vor allem durch die Heilmittelrichtlinien, und verdeutlichen die Diskrepanz von Wünschen und Möglichkeiten. Mit der vorgeschlagenen Definition von digitaler Interprofessionalität wird, unter Einbezug der Digitalisierung, eine neue Perspektive auf IZ zwischen ELP eröffnet. Das Framework bietet Kriterien, welche in die Entwicklung eines ersten Prototypens einfließen können.


Heilberufe ◽  
2020 ◽  
Vol 72 (9) ◽  
pp. 53-55
Author(s):  
Oliver Lauxen ◽  
Barbara Blattert

OTA-Lehrbuch ◽  
2018 ◽  
pp. 525-543
Author(s):  
Heike Richter ◽  
Ralf Neiheiser ◽  
Olaf Schenk ◽  
Judith Schädler ◽  
Gerd Liehn ◽  
...  

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