akzessorische leitungsbahn
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Praxis ◽  
2021 ◽  
Vol 110 (4) ◽  
pp. 189-191
Author(s):  
Susanne Markendorf ◽  
Ardan M. Saguner ◽  
Corinna B. Brunckhorst

Zusammenfassung. Bei Herzrhythmusstörungen bestehen geschlechterspezifische Unterschiede, insbesondere aufgrund der Unterschiede im Hormonhaushalt von Frauen und Männern. Frauen haben eine höhere Herzfrequenz als Männer und eine kürzere Refraktärzeit in fast allen Herzstrukturen, ausser den Ventrikeln. Dies ist insbesondere beim Auftreten paroxysmaler supraventrikulärer Tachykardien objektivierbar. Die Inzidenz einer dualen Leitungsphysiologie im AV-Knoten ist bei Männern und Frauen zwar gleich hoch, Frauen entwickeln jedoch deutlich häufiger manifeste AV-Knoten Reentrytachykardien als Männer. Eine akzessorische Leitungsbahn zwischen Vorhof und Ventrikel ist bei Männern öfter embryonal angelegt, bei diesen tritt entsprechend häufiger eine manifeste AV-Reentrytachykardie auf. Die fokale atriale Tachykardie tritt bei Männern und Frauen ungefähr gleich oft auf. Kenntnis über diese geschlechterspezifischen Unterschiede sind bei der Diagnostik einer Herzrhythmusstörung von grosser Bedeutung, weshalb wir mit diesem Artikel genauer darauf eingehen möchten.


Praxis ◽  
2021 ◽  
Vol 110 (3) ◽  
pp. 131-139
Author(s):  
Susanne Markendorf ◽  
Ardan M. Saguner ◽  
Corinna B. Brunckhorst

Zusammenfassung. Bei Herzrhythmusstörungen bestehen geschlechterspezifische Unterschiede, insbesondere aufgrund der Unterschiede im Hormonhaushalt von Frauen und Männern. Frauen haben eine höhere Herzfrequenz als Männer und eine kürzere Refraktärzeit in fast allen Herzstrukturen, ausser den Ventrikeln. Dies ist insbesondere beim Auftreten paroxysmaler supraventrikulärer Tachykardien objektivierbar. Die Inzidenz einer dualen Leitungsphysiologie im AV-Knoten ist bei Männern und Frauen zwar gleich hoch, Frauen entwickeln jedoch deutlich häufiger manifeste AV-Knoten Reentrytachykardien als Männer. Eine akzessorische Leitungsbahn zwischen Vorhof und Ventrikel ist bei Männern öfter embryonal angelegt, bei diesen tritt entsprechend häufiger eine manifeste AV-Reentrytachykardie auf. Die fokale atriale Tachykardie tritt bei Männern und Frauen ungefähr gleich oft auf. Kenntnis über diese geschlechterspezifischen Unterschiede sind bei der Diagnostik einer Herzrhythmusstörung von grosser Bedeutung, weshalb wir mit diesem Artikel genauer darauf eingehen möchten.


2014 ◽  
Vol 71 (2) ◽  
pp. 99-104
Author(s):  
Hildegard Tanner

Supraventrikuläre Tachykardien sind definitionsgemäß Tachykardien, die ihren Ursprungsort oberhalb der His-Bündel-Bifurkation haben. Der Ausdruck supraventrikulär ist aber ungenau und historisch bedingt. Die häufigsten supraventrikulären Tachykardien im eigentlichen Sinn umfassen die AV-Knoten-Reentry-Tachykardie und die AV-Reentry-Tachykardie, wobei die letztere die Ventrikel als integraler Bestandteil der kreisenden Erregung braucht und somit also nicht rein supraventrikulär ist. Die häufigste supraventrikuläre Tachykardie überhaupt ist aber die Sinustachykardie, die in der Regel physiologisch ist, gefolgt von Vorhofflimmern und Vorhofflattern. Da Vorhofflimmern und Vorhofflattern in dieser Ausgabe der Therapeutischen Umschau gesondert besprochen werden, liegt der Fokus dieser Übersichtsarbeit in der Diskussion von Mechanismen, Diagnostik und Therapie der AV-Knoten-Reentry-Tachykardie, der AV-Reentry-Tachykardie via akzessorische Leitungsbahn und am Rande auch der fokalen atrialen Tachykardie.


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