minimal invasive parathyreoidektomie
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Praxis ◽  
2007 ◽  
Vol 96 (24) ◽  
pp. 981-988 ◽  
Author(s):  
Oertli

Die chirurgische Entfernung von hyperfunktionellem Nebenschilddrüsengewebe stellt die Standardbehandlung des primären Hyperparathyreoidismus dar. In erfahrenen Händen führt sie in 95 bis 99% der Fälle zum Erfolg mit einer sehr geringen Komplikationsrate. Prinzipiell sollten alle symptomatischen Patienten mit Hyperparathyreoidismus operiert werden. Die Indikation zur Chirurgie ist ebenfalls bei asymptomatischen Individuen gegeben, wenn die Patienten jünger als 50 Jahre sind, eine ausgeprägte Hyperkalzämie, eine eingeschränkte Nierenfunktion oder eine schwere Osteopenie aufweisen (NIH Konsensus Konferenz 2002). Eine präzise präoperative Lokalisationsdiagnostik mit zervikalem Ultraschall und Sestamibi-Szintigraphie erlauben es heute in den meisten Fällen, dass eine gezielte minimal-invasive Parathyreoidektomie durchgeführt werden kann. Die früher routinemässig durchgeführte beidseitige Halsrevision wird nur noch bei unklarer Adenomlokalisation oder bei der Hyperplasie aller vier Nebenschilddrüsen angewendet.


2005 ◽  
Vol 62 (2) ◽  
pp. 90-95
Author(s):  
Oertli

Die endoskopische Adrenalektomie hat sich in den letzten zehn Jahren zum Standard in der Behandlung gutartiger Nebennierenveränderungen etabliert. Eindeutige Vorteile dieses Vorgehens gegenüber dem offenen Verfahren sind geringere Morbidität und kürzere Hospitalisationsdauer. Eine randomisierte kontrollierte Studie zum Vergleich konventionelle versus laparoskopische Adrenalektomie existiert dazu allerdings nicht. Zur Entfernung von Nebenschilddrüsen-Adenomen sind sowohl rein videoendoskopische, videoendoskopisch assistierte als auch offene fokussierte Parathyreoidektomien beschrieben worden. Voraussetzungen dafür sind eine einwandfreie präoperative Lokalisationsdiagnostik, die Möglichkeit der intraoperativen Parathormonbestimmung und eine entsprechende Erfahrung in minimal invasiver oder endoskopischer Chirurgie. In der Schweiz ist die Prävalenz von Knotenstrumen relativ hoch, was mit der Lokalisationsdiagnostik interferieren und eine minimal invasive Parathyreoidektomie verunmöglichen kann. Befürworter der videoendoskopisch assistierten Thyreoidektomie erwähnen die bessere und vergrößerte Übersicht über anatomische Strukturen im Operationsfeld verglichen mit dem offenen Verfahren. Nachteile dieses Vorgehens sind die sehr enge Patientenselektion (solitäre, kleine, benigne Knoten) und lange Operationszeiten. Die Laparoskopie zur Entfernung endokriner Pankreastumore steckt noch in den Kinderschuhen. Dafür geeignet sind Insulinome, welche präoperativ lokalisiert, ventral der Drüse oder im Pankreasschwanz gelegen sind. Enukleationen und Pankreaslinksresektionen sind heute laparoskopisch möglich.


Der Chirurg ◽  
2000 ◽  
Vol 71 (12) ◽  
pp. 1474-1479 ◽  
Author(s):  
A. Frilling ◽  
R. Görges ◽  
U. Clauer ◽  
K. Tecklenborg ◽  
C. E. Broelsch

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