kleine kinder
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2021 ◽  
Author(s):  
Isolde Sommer ◽  
Barbara Nußbaumer-Streit ◽  
Gerald Gartlehner

Zusammenfassung Hintergrund Die frühe Kindheit ist eine Zeit in der sich Verhaltensweisen formen und Familien für Änderungen des Lebensstils offen sind. Ziel Diese Leitlinie gibt Empfehlungen wie viele Stunden Kleinkinder unter 5 Jahren innerhalb von 24 Stunden körperlich aktiv sein oder schlafen sollen, um ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden zu fördern. Methode Die Leitlinie wurde von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) gemäß WHO-Standards umgesetzt. Die Zusammenfassung wurde von Mitarbeiter/innen des WHO Collaborating Centres an der Donau-Universität Krems (Österreich) auf Deutsch übersetzt. Ergebnisse und Schlussfolgerung Jeder Tag besteht aus Schlafenszeit, niedrig-aktiven Phasen (Sitzen, Stehen, Liegen) und leichter, mäßiger oder kräftiger körperliche Aktivität. Kleine Kinder sollten die Möglichkeit haben, sich an entwicklungsgerechter, sicherer und spielbasierter körperlicher Aktivität zu beteiligen und nicht länger als eine Stunde am Stück von Bewegung abgehalten werden.


2020 ◽  
pp. 87-98
Author(s):  
Catherine Bernhart ◽  
Antje Brüning ◽  
Helen Stierlin
Keyword(s):  

Im nachfolgenden Artikel beschreiben wir einige Aspekte unserer Arbeit in der Fadenspule, einem Empfangs- und Begegnungsort für kleine Kinder und ihre Familien in Zürich, der von einer Gruppe psychoanalytisch orientierter Fachpersonen seit zehn Jahren angeboten wird. Wir beziehen uns dabei auf die « Maison Verte » und die Ideen der damaligen Gründer, Françoise Dolto und ihren Mitstreitern in Paris. Im Zentrum stehen Gedanken zu den vielfältigen Übergängen, die zur Elternschaft und frühen Entwicklung der Kinder gehören. Das Angebot eines Containings und die Möglichkeit zu triangulieren scheint uns dabei bedeutsam zu sein. Die Kinder als Subjekte liegen uns besonders am Herzen. Am Beispiel ihrer frühen Äusserungen versuchen wir darzustellen, wie ihre Anliegen mehr Raum bekommen können.


2019 ◽  
Vol 68 (4) ◽  
pp. 371-391
Author(s):  
Barslund Mikkel ◽  
Schomaker Lea

Abstract We study the effect of grandparental childcare on parent’s labour supply in 12 European countries covered by the SHARE survey in the period 2004 – 2015. An instrumental variable approach is used to deal with endogeneity. Having access to grandparents caring for young children increases mothers’ propensity to work by 13 percentage points. There is no effect for fathers. The size of the effect of grandparental childcare differs across countries but is relevant in size for most countries studied. The effect is largest for pre-school age children, but still estimated at 8 percentage points for women with children in the age group of 8 – 10 years. There is some evidence for a larger effect for mothers with low educational attainment, though the difference is not large. The findings suggest that the ongoing policy drive to extend working lives for workers in the age group 55 – 64 years could affect labour market attachment of mothers by limiting time available for grandparental childcare. Increased availability of kindergarten and nursery services can dampen the effect on mother’s labour supply but not alleviate it completely. Zusammenfassung: Kinderbetreuung von Großeltern und Arbeitskräfteangebot der Eltern: Evidenz aus Europa Wir untersuchen die Auswirkungen der Kinderbetreuung von Großeltern auf das Arbeitskräfteangebot der Eltern in zwölf europäischen Ländern die in SHARE vertreten sind im Zeitraum 2004 – 2015. Ein instrumentalvariabler Ansatz wird verwendet, um mit der Endogenität umzugehen. Der Zugang zu Großeltern, die sich um kleine Kinder kümmern, erhöht die Bereitschaft von Müttern zur Arbeit um 13 Prozentpunkte. Für Väter lassen sich keine Effekte feststellen. Das Ausmaß der Auswirkungen von großelterlicher Kinderbetreuung unterscheidet sich von Land zu Land, ist jedoch für die meisten untersuchten Länder von Bedeutung. Der Effekt ist für Kinder im Vorschulalter am größten, wird jedoch bei Frauen mit Kindern in der Altersgruppe von 8 bis 10 Jahren immer noch auf 8 Prozentpunkte geschätzt. Es gibt Hinweise darauf, dass Mütter mit niedrigem Bildungsstand größere Auswirkungen haben, allerdings ist der Unterschied gering. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass die anhaltende Politik zur Verlängerung des Erwerbslebens von Arbeitnehmern in der Altersgruppe von 55 bis 64 Jahren die Bindung von Müttern am Arbeitsmarkt beeinträchtigen könnte, indem die zur Verfügung stehende Zeit für großelterliche Kinderbetreuung begrenzt wird. Eine erhöhte Verfügbarkeit von Kindergartenund Kindergarteneinrichtungen kann die Auswirkungen auf das Arbeitskräfteangebot von Müttern zwar vermindern, aber nicht vollständig auflösen.


2018 ◽  
Vol 18 (05) ◽  
pp. 303-308
Author(s):  
H Kiep ◽  
M. K Bernhard
Keyword(s):  

ZusammenfassungReisen mit Kindern in die Tropen werden ambivalent gesehen. Auf der einen Seite stehen gesundheitliche Risiken, die teilweise für (kleine) Kinder erheblich größer sind als für Erwachsene. Auf der anderen Seite steht die Möglichkeit, vielleicht gerade mit den Kindern und für die Kinder fremde Gegenden und Kulturen auf einzigartige Weise erleben zu können. Je nach bereistem Land sind im Vorfeld Reiseimpfungen wie zum Beispiel Typhus, Gelbfieber und Tollwut wichtig, ebenso eine Malariaprophylaxe. Baden in Gewässern und Aufenthalte an Sandstränden bergen die Gefahr einer Infektion mit Bilharziose und Hakenwürmern. Manche in unseren Breiten gut verträgliche Medikamente können unter der höheren tropischen Sonneneinstrahlung fototoxische Reaktionen verursachen. Die Einhaltung hygienischer Maßnahmen ist bei kleinen Kindern schwierig, solange die Kinder noch viele Dinge anfassen und in den Mund stecken. Insgesamt sind Tropenreisen auch mit kleinen Kindern ohne großes Risiko durchführbar, allerdings ist eine sorgfältige und umfassende Vorbereitung dringend notwendig.


Kinderanalyse ◽  
2017 ◽  
Vol 25 (03) ◽  
pp. 203-230
Author(s):  
Siegfried Zepf ◽  
Dietmar Seel
Keyword(s):  

2015 ◽  
Vol 23 (4) ◽  
pp. 225-227
Author(s):  
Christina Jasmund
Keyword(s):  

Zusammenfassung: Neben Geborgenheit und Fürsorge brauchen kleine Kinder ihre Bezugspersonen als Modelle für den Umgang mit den Dingen und Personen ihrer Lebenswelt. Ihre Rückmeldungen geben Kindern Sicherheit für ihr Verhalten. Klare Grenzen und Regeln bieten Orientierung und Kontrolle, auf deren Basis das Kind Selbstwirksamkeit und Entspannung finden kann. Das sich entwickelnde frühkindliche Autonomiestreben kollidiert dabei mit den externen Grenzsetzungen und führt aufgrund der noch fehlenden Emotionsregulation zu Frustration – eine schwierige aber notwendige frühkindliche Entwicklungsphase.


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