arzneimittel für neuartige therapien
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Author(s):  
Wolfgang Rascher ◽  
◽  
Thomas Klingebiel ◽  
Egbert Herting ◽  
Georg F. Hoffmann ◽  
...  

2021 ◽  
pp. 19-34
Author(s):  
Jürgen Wasem ◽  
Theresa Hüer ◽  
Carina Abels

Zusammenfassung Zusammenfassung Angemessene Preise für patentgeschützte Arzneimittel zu finden ist kein neues Problem. Bei sich ändernden Rahmenbedingungen stellt sich die Frage jeweils wieder neu. Der Markt unterliegt derzeit insbesondere zwei strukturellen Veränderungen. Zum einen werden neue Arzneimittelimmer häufiger auf Basis besonderer Verfahren durch die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA, englisch European Medicines Agency) zugelassen, womit eine geringe Evidenzlage zum Zeitpunkt der Zulassung einhergeht. Zum anderen ergeben sich hauptsächlich durch Arzneimittel für neuartige Therapien transformierte Ausgabenverläufe, da es sich um Einmal-/Impulstherapien handelt, die eine jahre- bis lebenslange Wirkung versprechen. Aus der sich daraus ergebenden Unsicherheit hinsichtlich der (langfristigen) Wirksamkeit unmittelbar nach der Zulassung ergibt sich ein Spannungsfeld im Rahmen der Preisfindung. Um diesem Spannungsfeld in der derzeitigen Arzneimittelpreisbildung im deutschen System zu begegnen, werden in diesem Beitrag international diskutierte innovative Preis- und Erstattungsmechanismen betrachtet und in Bezug auf ihre Anwendbarkeit im deutschen Preisbildungssystem bewertet. Gleichzeitig wird darauf eingegangen, dass möglicherweise ein stärkerer Fokus auf Kosten-Nutzen-Bewertungen im Rahmen der Preisbildung gelegt wird, um die (zukünftige) Finanzierbarkeit von Arzneimitteln sicherzustellen.


Author(s):  
Wolfgang Rascher ◽  
Thomas Klingebiel ◽  
Egbert Herting ◽  
Georg F. Hoffmann ◽  
Reinhard Berner ◽  
...  

Author(s):  
Wolfgang Rascher ◽  
◽  
Thomas Klingebiel ◽  
Egbert Herting ◽  
Georg F. Hoffmann ◽  
...  

ZusammenfassungArzneimittel für neuartige Therapien (ATMP) wie somatische Gentherapie und Zelltherapie besitzen ein hohes therapeutisches Potenzial für Krankheiten, die sehr früh im Leben beginnen, und die bisher nicht behandelbar waren. Sie werden oft in einem sehr frühen Entwicklungsstadium zugelassen, wenn an wenigen Betroffenen die Wirksamkeit gezeigt wurde und sich ein bisher nie dagewesener Therapieerfolg auftut, vor allem, wenn die Therapie vor Eintritt von Organschäden greift. Dadurch ergeben sich für Pädiater neue arzneimittelrechtliche und ethische Fragen.Um die neuen Behandlungsmöglichkeiten adäquat einzusetzen, muss die Diagnose früher als bisher gestellt werden, oder neue Screeningmethoden müssen zur Verfügung stehen. Denkbar ist, dass das Neugeborenenscreening in zeitkritische Krankheiten in den ersten 72 h nach Geburt und ein genetisches Screening (z. B. in der 4. bis 5. Lebenswoche) aufgeteilt wird.ATMP sind bei ihrer Zulassung noch nicht in ausreichender Anzahl angewendet worden, sodass die notwendigen Erkenntnisse für Wirksamkeit und Sicherheit noch nicht vorliegen (Nutzen-Risiko-Verhältnis). Deswegen werden sie unter strengen Auflagen in spezialisierten Behandlungszentren nach Qualitätskriterien eingesetzt, die der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) nach Beratung mit den Fachgesellschaften festlegt. Der Aufwand der Therapie und der Dokumentation des Verlaufes in Registern ist erheblich und muss entsprechend vergütet werden.Der Wert eines ATMP wird erst mit seiner breiteren Anwendung nach der Zulassung klar, ähnlich wie die Sicherheit eines Arzneimittels nicht mit der Zulassung vollumfänglich bekannt ist. Für die Pädiatrie ergeben sich neue Herausforderungen und Chancen.


2020 ◽  
Vol 63 (11) ◽  
pp. 1403-1411
Author(s):  
Attila Sebe ◽  
Brigitte Anliker ◽  
Juliane Rau ◽  
Matthias Renner

Zusammenfassung Adoptive T‑Zelltherapien sind neuartige Konzepte zur Behandlung verschiedener Krankheiten. CAR-T-Zellen sind dabei als Letztlinientherapie für fortgeschrittene B‑Zelllymphome und die B‑Zellleukämie etabliert und zugelassen. TCR-basierte T‑Zellen als Behandlungsoption verschiedener hämatologischer und solider Tumoren befinden sich in der klinischen Entwicklung. Genetisch modifizierte regulatorische T‑Zellen stehen dagegen noch am Anfang ihrer klinischen Entwicklung zur Induktion von Immuntoleranz in einer Vielzahl von Anwendungsgebieten. In diesem Artikel wird zunächst ein Überblick über die Funktion der regulatorischen T‑Zellen für die Induktion der Immuntoleranz sowie über ihre Rolle im Pathomechanismus bestimmter Immunerkrankungen gegeben und der aktuelle Stand der klinischen Entwicklungen von therapeutischen Ansätzen auf Basis genetisch modifizierter regulatorischer T‑Zellen zusammengefasst. Im Weiteren werden die regulatorisch-wissenschaftlichen Anforderungen und Herausforderungen hinsichtlich Herstellung und Qualitätskontrolle sowie nichtklinischer und klinischer Testung genetisch modifizierter regulatorischer T‑Zellen als Arzneimittel für neuartige Therapien diskutiert.


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