chronisch obstruktive atemwegserkrankungen
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2014 ◽  
pp. 33-33
Author(s):  
Michael Heck ◽  
Michael Fresenius ◽  
Cornelius J. Busch

2013 ◽  
Vol 22 (04) ◽  
pp. 267-270
Author(s):  
J. D. Ringe ◽  
A. Feustel ◽  
R. Weimer ◽  
P. Farahmand

ZusammenfassungEtwa sechs Prozent der über 50-jährigen Männer sind in Deutschland von Osteoporose betroffen. Obgleich bereits eine breite Palette an Medikamenten zur Behandlung der männlichen Osteoporose zur Verfügung steht, und Männer mit osteoporotischen Frakturen eine deutlich höhere Mortalität als Frauen mit Frakturen haben, werden Männer seltener behandelt. Nach einer Hüftfraktur werden etwa zwei Drittel aller Frauen mit einem osteoporosespezifischen Medikament behandelt, bei Männern ist es aber nur die Hälfte. Bei Männern stehen in 50–60 % der Fälle sekundäre Osteoporosen im Vordergrund, bei postmenopausalen Frauen hingegen nur bei 30 %. Die häufigsten Risikofaktoren bei der männlichen Osteoporose sind Nikotinkonsum, systemische Glukokortikoide, Alkoholkonsum, chronisch obstruktive Atemwegserkrankungen und der Hypogonadismus. Screening hinsichtlich des Vorliegens von Risikofaktoren ist daher bei Männern zur Früh-erkennung der Osteoporose unerlässlich. Im positiven Falle ist eine systematische osteologische Abklärung inklusive Knochendichtemessung, Bildgebung der Wirbelsäule und Labordiagnostik erforderlich. Prävention muss bereits im Kindesund Jugendalter erfolgen durch körperliche Aktivität, eiweiß- und kalziumreiche Ernährung kombiniert mit adäquater Vitamin-D-Versorgung. Bereits bei Diagnosestellung von Erkrankungen, die mit der Entwicklung einer Osteoporose verbunden sein können, ist osteologische Diagnostik erforderlich. Nur so kann der Entwicklung einer Osteoporose frühzeitig begegnet werden.


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