hypoxischer hirnschaden
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Author(s):  
Burkhard Dasch ◽  
Philipp Lenz

Zusammenfassung Ziel der Studie Bislang existieren in Deutschland nur wenige Daten zum Sterbeort von Patienten mit neurologischer Grunderkrankung. Methodik Im Rahmen der bis dato umfangreichsten Sterbeortstudie in Deutschland wurde in vorliegender Untersuchung der Sterbeort von neurologischen Patienten mit ausgewählten Erkrankungsentitäten (ALS (ALS), bösartige Neubildung des Gehirns (BNG), Hirnmetastase(n) (HM), hypoxischer Hirnschaden nach Reanimation (HHS), nichttraumatische SAB (SAB), Demenz älterer Menschen (≥65 Jahre) (DEM)) untersucht. Für die Analyse wurden sämtliche Todesbescheinigungen der Stadt Münster des Jahres 2017 ausgewertet. Patienten wurde durch die ärztliche Angabe zur Todesursache identifiziert. Ergebnisse Es verstarben 3844 Personen, hiervon neurologische Patienten mit folgenden Erkrankungsentitäten: ALS (6), BNG (29), HM (102), HHS (54), SAB (20), DEM (485). Der Sterbeort war wie folgt verteilt: (ALS, BNG, HM, HHS, SAB, DEM;%): Zuhause 50,0/10,3/13,7/1,9/0,0/12,0; Krankenhaus 33,3/48,3/38,2/90,7/100/23,1; Intensivstation 0,0/6,9/5,9/61,1/65,0/2,7; Palliativstation 33,3/0,0/6,9/0,0/0,0/1,4; Hospiz 16,7/27,6/43,1/0,0/0,0/1,2; Pflegeheim 0,0/13,8/4,9/7,4/0,0/63,7; sonstiger Ort 0,0/0,0/0,0/0,0/0,0/0,0. Schlussfolgerung Der häufigste Sterbeort von neurologischen Patienten mit ausgewählten Erkrankungsentitäten ist wie folgt: ALS>Zuhause, bösartiger Gehirntumor>Krankenhaus, Hirnmetastase(n)>Hospiz, hypoxischer Hirnschaden nach Reanimation>Krankenhaus, nichttraumatische SAB>Krankenhaus, Demenzpatienten (≥65 Jahre)>Pflegeheim.


2019 ◽  
Vol 87 (04) ◽  
pp. 246-254
Author(s):  
Martin Roesner ◽  
Joachim Beyer ◽  
Christoph Peter Dohm ◽  
Matthias Elsner ◽  
Martin Groß ◽  
...  

Zusammenfassung Einleitung Die Untersuchung diente der Erhebung der Versorgungssituation in der neurologisch-neurochirurgischen Frührehabilitation (NNFR) in den Bundesländern Niedersachen (NDS) und Bremen (HB). Methodik Zur Untersuchung wurden alle Anmeldungen aus Akutkliniken zur NNFR in NDS / HB innerhalb einer Periode von zwei Wochen jeweils im November 2015 und 2016 erfasst und über einen weiteren Beobachtungszeitraum von sechs Wochen der Anteil der davon aufgenommenen Patienten ermittelt. Ebenso wurde ermittelt, welche Faktoren eine Aufnahme zur NNFR in NDS oder HB begünstigen bzw. erschweren. Ergebnisse Nur 45 % der angemeldeten Patienten konnten in einer Frührehabilitationseinrichtung in NDS / HB aufgenommen werden. Eine Aufnahme wurde deutlich durch das Vorhandensein isolierungspflichtiger Keime erschwert. Insgesamt nur 21 % der mit Problemkeimen besiedelten Patienten konnten aufgenommen werden, bei MRSA (Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus) waren es sogar nur 13 %. Nachteilig wirkten sich ebenfalls eine Dialysepflicht (20 %), die Hauptdiagnosen Polyneuropathie / Guillain-Barré-Syndrom (GBS) (33 %) und hypoxischer Hirnschaden (37 %) aus, ebenso das Vorhandensein einer Beatmungspflicht (37 %). Eine leicht überdurchschnittliche Aufnahmewahrscheinlichkeit hatten Patienten mit den Hauptdiagnosen Subarachnoidalblutung (52 %) oder Hirninfarkt (51 %). Kaum Einfluss auf die Aufnahmewahrscheinlichkeit hatten die Faktoren Alter, Wert des Frührehabilitations-Barthelindex (FRB), Monitorpflicht, Vorhandensein einer Trachealkanüle, Dysphagie, Orientierungs- oder Verhaltensstörung, alle anderen Hauptdiagnosen und Anzahl der Anmeldungen in einer oder mehreren Frührehabilitationskliniken. Schlussfolgerung Die wohnortnahe NNFR für Patienten aus NDS / HB war in mehr als der Hälfte der Fälle nicht möglich. Die Studie sollte Anlass für eine differenzierte Betrachtung der aktuellen Versorgungsstrukturen im Bereich der NNFR in NDS und HB sein.


Author(s):  
Anne Beeskow ◽  
Karl-Titus Hoffmann ◽  
Donald Lobsien

Der Notarzt ◽  
2018 ◽  
Vol 34 (01) ◽  
pp. 20-26
Author(s):  
Stefan Huscher ◽  
Peter Trägner ◽  
Sindy Jacobi ◽  
Mark Frank ◽  
Michael Gäßler ◽  
...  

Zusammenfassung Falldarstellung Eine 17-jährige Gymnasiastin betätigte sich in einer Freizeitsportgruppe körperlich moderat. Wenige Sekunden nach einem leichten abdominellen Anprall eines Balles bricht sie bewusstlos zusammen. Bei fehlender Atmung werden durch Laien sofort Maßnahmen der Basisreanimation durchgeführt. Ein Team aus boden- und luftgebundenen Rettungskräften konnte nach insgesamt 50 Minuten Reanimation einen Return of Spontaneous Circulation (ROSC) registrieren. Unter kontinuierlicher Noradrenalininjektion erfolgte der luftgebundene Transport in die Klinik. Die Patientin verstarb jedoch am 3. Tag nach dem Ereignis an dem in der Folge des Kreislaufstillstands aufgetretenen Hirnödem. In der Sektion und den sich anschließenden Zusatzuntersuchungen wurden ein hypoxischer Hirnschaden sowie Zeichen eines Schockgeschehens an lebenswichtigen Organen festgestellt. Außerdem fanden sich Hinweise der kardialen Manifestation einer Infektion mit Parvovirus B19 (PVB19). Schlussfolgerungen Der plötzliche Herztod im Rahmen körperlicher Belastung, wie bspw. bei Sportveranstaltungen, ist ein extrem seltenes Ereignis. Die Anwendung der im professionellen Sportbereich üblichen umfangreichen medizinischen Betreuung wäre im Breitensport mit hohem Aufwand verbunden. Einer symptomatischen Therapie während medizinischer Notfallsituationen in diesem Bereich kommt damit große Bedeutung zu. Das Hauptaugenmerk sollte dabei auf einer funktionierenden Rettungskette mit qualitativ hochwertig ausgeführten Erst- und Folgemaßnahmen sowie einer durch die aufnehmende Rettungsleitstelle telefonisch unterstützten Laienreanimation liegen.


2009 ◽  
Vol 213 (S 01) ◽  
Author(s):  
J Engel ◽  
TW Goecke ◽  
A Frewer ◽  
P Schellinger ◽  
RL Schild ◽  
...  

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