rekombinanter faktor viia
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Author(s):  
Bernd Pötzsch ◽  
Oliver Grottke

2012 ◽  
Vol 116 (6) ◽  
pp. 524-530 ◽  
Author(s):  
A. Wafaisade ◽  
◽  
R. Lefering ◽  
M. Maegele ◽  
P. Helm ◽  
...  

2007 ◽  
Vol 27 (04) ◽  
pp. 251-262 ◽  
Author(s):  
R. E. Scharf ◽  
R. B. Zotz

ZusammenfassungRekombinanter Faktor VIIa (rFVIIa) wird über die zugelassenen Indikationen hinaus zunehmend zur Behandlung lebensbedrohlicher Blutungsereignissen bei Versagen der jeweiligen Standardtherapien eingesetzt. Kasuistiken und Fallserien dokumentieren die Wirksamkeit und Sicherheit von rFVIIa zur Blutstillung bei Patienten mit Thrombozytopathien und Thrombozytopenien verschiedener Ursache. Eine Zulassung zur Anwendung von rFVIIa liegt bei Patienten mit Thrombasthenie Glanzmann im Falle eines Refraktärzustandes auf die Transfusion von Thrombozytenkonzentraten vor. rFVIIa-Bolusapplikationen mit Dosierungen zwischen 80 und 120 μg/kg Körpergewicht alle 1,5 bis 3 Stunden werden auch bei Bernard-Soulier-Syndrom, Plättchen- Storage-Pool-Defekten und verschiedenen erworbenen Thrombozytopathien erfolgreich eingesetzt. Bei Thrombasthenie Glanzmann sind zur Gewährleistung einer effektiven Hämostase mindestens drei Bolusgaben notwendig. Bei Thrombozytopenie hat sich bei annähernd der Hälfte der Patienten ein einzelner rFVIIa-Bolus zur Beherrschung sonst unstillbarer Blutungen als ausreichend erwiesen. Dabei kann eine Blutstillung unter rFVIIa auch bei Thrombozytenwerten unter 20 000/μl erreicht werden, wenngleich bei höheren Thrombozytenkonzentrationen eine bessere Wirksamkeit erzielbar ist.


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