chronische veneninsuffizienz
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Phlebologie ◽  
2012 ◽  
Vol 41 (05) ◽  
pp. 235-238
Author(s):  
T. Dyszyński ◽  
M. Marshall ◽  
Z. Lewandowski ◽  
A. Dyszyńska

ZusammenfassungZiel: Überprüfen, ob das Vorliegen und das Ausmaß eines Phlebödems (chronische Veneninsuffizienz (CVI) im CEAP-Stadium 3) durch den Diameterwert der Vena femoralis communis (VFC) vorhergesagt werden kann.Methode: Im Rahmen einer randomisierten Studie wurden 34 Frauen mit einer CVI primärdegenerativen Ätiologie mit venös-bedingten Stauungsödemen über zwei Wochen diuretisch behandelt. Bei allen Frauen wurden die Ausgangsdiameter der VFC und die Unterschenkelvolumina vor und nach der Behand-lung gemessen. Als Kovariaten wurden u.a. venöse Refluxe und die fotoplethysmografisch bestimmten venösen Wiederauffüllzei-ten ermittelt.Ergebnisse: Die nach sieben Tagen diuretischer Behandlung erzielte Volumenreduktion in der Verum-Gruppe war bei Frauen mit einem Diameter der VFC von ≥16,0 mm ausgeprägter (66 ml) als bei denen mit Diametern <16,0 mm (25 ml). Dieser Zusammenhang war unabhängig vom Einfluss der venösen Re-fluxe, nahm jedoch bei Ausschaltung des Einflusses von retikulären und Besenreiservarikose deutlich zu.Schlussfolgerung: Eine Disposition zum Phlebödem lässt sich bei Frauen mithilfe der Diametermessung der VFC diagnostizieren. Kein anderer makrozirkulatorischer Parameter des Venenstatus vermochte die Ödemneigung auch nur annährend treffsicher vorherzusagen.


Phlebologie ◽  
2003 ◽  
Vol 32 (01) ◽  
pp. 1-14 ◽  
Author(s):  
F. Pannier-Fischer ◽  
K. Bromen ◽  
K. Schuldt ◽  
A. Stang ◽  
Ch. Poncar ◽  
...  

ZusammenfassungZiel: Die Bonner Venenstudie zur Frage der Häufigkeit und Ausprägung von chronischen Venenkrankheiten in der städtischen und ländlichen deutschen Wohnbevölkerung im Alter von 18-79 Jahren fand zwischen dem 13. 11. 2000 und 15. 3. 2002 statt. Es nahmen insgesamt 3072 Probanden teil, die Response-Proportion lag insgesamt bei 59%. Ergebnisse: Eine Beinschwellung in der Anamnese trat bei jedem 6. Mann (16,2%) und bei nahezu jeder 2. Frau (42,1%) auf. Eine kurz zurückliegende ein- oder beidseitige Beinschwellung in den letzten vier Wochen gab jeder 6. Teilnehmer an. Dies entspricht 14,8% (7,9% der Männer, 20,2% der Frauen). Für Gefäßerkrankungen typische Beinbeschwerden innerhalb der letzten vier Wochen gab insgesamt jeder 2. der Probanden (56,4%) an. Bei der Beurteilung der klinischen Ausprägung gemäß der CEAP-Klassifikation fällt auf, dass lediglich 9,6% der Probanden keinerlei Venenveränderungen aufweisen. Bei 59% bestehen isoliert Teleangiektasien oder retikuläre Venen, bei 14,3% Krampfadern (C2) ohne weitere Zeichen einer chronischen venösen Insuffizienz. Auffällig ist, dass bei 13,4% ein prätibiales Ödem im Rahmen von Venenveränderungen zum Untersuchungszeitpunkt vorlag. Demgegenüber liegt die Zahl der fortgeschrittenen Zeichen der chronischen venösen Insuffizienz bei 3,3%. Die Häufigkeit des floriden oder abgeheilten Ulcus cruris lag bei 0,7%. Schlussfolgerungen: Jeder 6. Mann und jede 5. Frau hat somit chronische Veneninsuffizienz (C3–C6). Die Zahlen zeigen, dass Venenkrankheiten insgesamt nach wie vor eine hohe Prävalenz aufweisen, dass aber die schweren Ausprägungen der chronischen venösen Insuffizienz in den vergangenen 20 Jahren zurückgegangen sind.


Phlebologie ◽  
2003 ◽  
Vol 32 (03) ◽  
pp. 54-59
Author(s):  
H. G. Kluess ◽  
N. Frings ◽  
C. Duff ◽  
R. Fischer

ZusammenfassungZiel: Neue Untersuchungen zeigen, dass trotz korrekter Krossektomie in bis zu einem Viertel der Fälle klinisch relevante Krossenrezidive vorkommen. Was ist der Grund? Können auch sie verhindert oder zumindest vermindert werden? Mit diesen Fragen beschäftigt sich die Krossenrezidivforschung. Der folgende Überblick soll über ihren heutigen Stand orientieren. Methode: Als Grundlagen dienen das Studium der Literatur und eigene Beobachtungen. Ergebnisse: Die bisherige Forschung spricht dafür, dass die Neoangiogenese eine wichtige Ursache und die chronische Veneninsuffizienz ein wichtiger Risikofaktor für diese Rezidive ist. Monotubuläre Rezidive scheinen häufiger zu klinischer Relevanz zu führen als konvolut – oder strangförmige. – Die praktische Erprobung von Maßnahmen zur Krossenrezidivprophylaxe ist angelaufen. Ihre Resultate lassen hoffen, sind jedoch noch nicht schlüssig. Schlussfolgerung: Dass wir jetzt wissen, dass Krossenrezidive auch nach korrekter Krossektomie vorkommen, bedeutet (noch?) nicht, dass man sie deswegen aufgeben soll. Hingegen ist nach dem gegenwärtigen Wissensstand gut beraten, wer gegenüber technischen Innovationen und den Alternativen zur Krossektomie offen bleibt.


Phlebologie ◽  
1999 ◽  
Vol 28 (01) ◽  
pp. 23-26
Author(s):  
Dagmar Seifarth ◽  
T. Dirschka ◽  
P. Altmeyer ◽  
S. El Gammal

ZusammenfassungBei einer 65jährigen Patientin mit der Diagnose einer Seitenastvarikosis der Vena saphena magna bei Muskelpumpeninsuffizienz Grad II mit besserbarer Venenfunktion am linken Bein wurde eine Sklerosierungstherapie mit Natriumjodid/Jod (Varigloban® 4%) und Polidocanol (Aethoxysklerol® 3%) durchgeführt. Bei der Patientin bestand ein Morphea-Plaque am linken lateralen Oberschenkel im Bereich der Seitenastvarikosis der Vena saphena magna, welcher sich nach Abschluß der Sklerosierung komplett zurückbildete. Wir nehmen an, daß es bei unserer Patientin nach Änderung der lokalen Terrainfaktoren mittels Sklerosierungstherapie zu einem Abheilungsreiz für den Morphea-Plaque am Oberschenkel gekommen ist. Ob die chronische Veneninsuffizienz die Entstehung der Morphea-Plaques durch eine lokale Entzündung und/oder durch z. B. Druck begünstigt hat, muß offenbleiben.


1999 ◽  
pp. 103-112
Author(s):  
Dieter Loew ◽  
Michael Habs ◽  
Hans-Dieter Klimm ◽  
Gösta Trunzler

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