medizinische komplikationen
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2018 ◽  
Vol 45 (09) ◽  
pp. 646-654 ◽  
Author(s):  
Amely Röttinger ◽  
Günter Seidel ◽  
Detmar Kücken ◽  
Elke Zukunft ◽  
Rudolf Töpper ◽  
...  

ZusammenfassungPatienten mit schweren neurologischen Krankheitsbildern werden nach Abschluss der Akutbehandlung in einer neurologisch-neurochirurgischen Frührehabilitation der Phase B behandelt. Über die Hälfte dieser Patienten hat einen Schlaganfall. In dieser Arbeit erfolgt eine Beschreibung des rehabilitativen Verlaufes von Patienten, differenziert nach dem jeweils vorliegenden Schlaganfallsubtyp Hirninfarkt, intrazerebrale Blutung oder nicht-traumatische Subarachnoidalblutung. Mit dem Erhebungsinstrument der Hamburger Asklepios Kliniken für die Schlaganfallfrührehabilitation wurde zwischen 07/12 und 12/16 der frührehabilitative Verlauf sowie der Aufnahme- und Entlassungsstatus von insgesamt 1327 Schlaganfallpatienten mit Hirninfarkt (921 Patienten), intrazerebraler Blutung (324 Patienten) und nicht-traumatischer Subarachnoidalblutung (82 Patienten) dokumentiert. Es erfolgte eine deskriptive und analytische Auswertung der Daten. Es zeigte sich ein positiver Effekt der Frührehabilitation auf die Erholung aller Schlaganfallsubtypen mit einer Verbesserung des Frühreha-Barthel-Index, einer Reduktion der vorhandenen Kathetersysteme und der Verlegung der Mehrheit der Patienten in eine weiterführende Rehabilitationseinrichtung. Auch veranschaulichten die Daten den teilweise komplexen Verlauf der Frührehabilitation, hervorgerufen durch häufige medizinische Komplikationen, den hohen Anteil an Begleiterkrankungen und der großen Anzahl an Kathetersystemen bei Aufnahme als Hinweis auf Störung verschiedener Organfunktionen. Die einzelnen Schlaganfallsubtypen unterschieden sich wesentlich in den Patientencharakteristika (Alter, Geschlechtsverteilung) und im rehabilitativen Verlauf (Latenz bis zum Einschluss in die Phase B, Dauer der rehabilitativen Behandlung, Frühreha-Barthel-Index bei Aufnahme, Häufigkeit von bestimmten Kathetersystemen, Begleiterkrankungen und Komplikationen). Aufgrund dieser Unterschiede im rehabilitativen Verlauf sollte eine Betrachtung von Daten aus der neurologisch-neurochirurgischen Frührehabilitation differenziert nach dem jeweiligen Schlaganfallsubtyp erfolgen.


2017 ◽  
Vol 50 (10) ◽  
pp. 744-751
Author(s):  
Christian Haslinger

2017 ◽  
pp. 183-195
Author(s):  
Gerd Breuch ◽  
Willi Servos

2006 ◽  
Vol 63 (8) ◽  
pp. 545-549 ◽  
Author(s):  
Brunner ◽  
Resch

Epidemiologische Studien weisen auf einen Anstieg von Ess-Störungen im Jugendlichenalter hin und konnten nachweisen, dass sich der Beginn der Erkrankungen auf jüngere Altersgruppen verschiebt. Die durchschnittliche Prävalenzrate für die Anorexia und Bulimia nervosa beträgt im Jugendlichenalter jeweils 0.5%. Das Hauptinzidenzalter liegt für beide Erkrankungen zwischen dem 10. und 19. Lebensjahr. Gestörte Einstellungen zum Essen sowie ein abnormes Essverhalten weist ein erheblicher Anteil Jugendlicher auf und geht mit einem erhöhten Risiko zur Manifestation eines Vollbildes einer Ess-Störung oder anderer Formen emotionaler Störungen oder Verhaltensauffälligkeiten einher (Depression, Angstsymtome, Substanzmissbrauch, suizidales Verhalten). Für beide Erkrankungen wird eine multifaktorielle Ätiologie postuliert mit einer Interaktion von genetischen Einflüssen und bestimmten spezifischen Umweltfaktoren, insbesondere soziokulturellen Einflüssen. Neben anderweitigen komorbid bestehenden psychiatrischen Störungen führen häufig medizinische Komplikationen im Zusammenhang des Gewichtverlustes und des «Purging»-Verhaltens zu stationären Behandlungen. Der multimodale therapeutische Zugang focussiert auf eine kontrollierte Gewichtsrestitution in Kombination mit spezifischen psychoedukativen und psychotherapeutischen Methoden, die sowohl die Patienten als auch ihre Familien miteinbeziehen.


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