lumbaler bandscheibenvorfall
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2014 ◽  
Vol 64 (4) ◽  
pp. 233-238 ◽  
Author(s):  
A. Bergmann ◽  
U. Bolm-Audorff ◽  
D. Ditchen ◽  
R. Ellegast ◽  
J. Haerting ◽  
...  

Praxis ◽  
2011 ◽  
Vol 100 (24) ◽  
pp. 1475-1485 ◽  
Author(s):  
Stienen ◽  
Cadosch ◽  
Hildebrandt ◽  
Gautschi

Der lumbale Bandscheibenvorfall stellt durch seine hohe Prävalenz und sozialmedizinische Bedeutung ein wichtiges Krankheitsbild dar. Klinisch imponiert er durch Rückenschmerzen mit radikulärer Schmerzausstrahlung; gegebenenfalls auch Sensibilitätsausfällen oder Paresen. Die klinische Verdachtsdiagnose sollte durch eine geeignete Bildgebung überprüft werden, sofern eine Operation in Erwägung gezogen wird. Eine hohe Remissionsrate rechtfertigt in vielen Fällen eine initial konservative Therapie mit adäquater Analgesie und Physiotherapie. Führt dieses Vorgehen in 5 bis 8 Wochen nicht zu einer signifikanten Beschwerdelinderung, ist gegebenenfalls eine Operation indiziert, um das Risiko chronischer Nervenschädigungen zu reduzieren. Das Standardverfahren ist hierbei die posteriore interlaminäre Fensterung in mikrochirurgischer Technik. Nach Monaten bis Jahren kommt es in bis zu 10% der Fälle zu einem lokalen Rezidivvorfall, was bei entsprechender Symptomatik meist eine nochmalige Operation erfordert.


2008 ◽  
Vol 28 (02) ◽  
pp. 89-95
Author(s):  
F. Porchet

ZusammenfassungDer lumbale Bandscheibenvorfall ist eine der häufigsten Erkrankungen der Lendenwirbelsäule. Der Vorfall provoziert eine schmerzhafte Nervenwurzelkompression im Spinalkanal mit gegebenenfalls auch neurologischen Defiziten. Eine genaueste Abklärung der Pathologie ist unabdingbar, um eine adäquate und effiziente Therapie in die Wege leiten zu können. Nur in Ausnahmefällen ist initial eine operative Therapie notwendig. Zuerst muss die konservative Therapie ausgeschöpft werden. Bei Therapieresistenz muss jedoch die Behandlung regelmäßig hinterfragt werden, um nicht in eine Chronizität der Schmerzphase zu gelangen. Bei adäquater Indikation zur Operation kann man mit einer Erfolgsrate von bis zu 90 Prozent rechnen, wissend, dass die Operation nachgewiesenermaßen zu einer rascheren Erho-lung von invalidisierenden Schmerzen führt als die konservativen Therapien. Ein Therapiealgorithmus kann helfen, zum richtigen Zeitpunkt die beste Therapieoption zu wählen.


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