wirtschaftliche belastung
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2021 ◽  
Vol 03 (04) ◽  
pp. 18-20
Author(s):  
Mirko Kraft ◽  
Anja Bauchowitz

Die in der Corona-Pandemie angespannte Situation der Krankenhäuser ist unbestritten. Das Gesundheitspersonal war bereits zuvor vielfach überlastet, es herrscht Fachkräftemangel und die wirtschaftliche Belastung einzelner Häuser bewegt sich an der Grenze. Diese Aspekte verschleiern jedoch ein nach wie vor akutes und bisweilen unterschätztes Risiko: Non-Compliance bzw. Compliance-Risiken, die gerade im Gesundheitswesen weitreichende Folgen haben können und die auch in den Einkaufsabteilungen schlummern.


2021 ◽  
Vol 37 (04) ◽  
pp. 190-200
Author(s):  
Annika Breitkopf ◽  
Maximilian Köppel ◽  
Rebecca Hirthammer ◽  
Michael Hollmann ◽  
Frank Schifferdecker-Hoch ◽  
...  

ZusammenfassungOsteoporose zählt mit bundesweit 6 Millionen Betroffenen zu den häufigsten Erkrankungen, und hinsichtlich des demografischen Wandels ist von einem weiteren Anstieg auszugehen. Aufgrund des deutlich erhöhten Frakturrisikos und den daraus häufig resultierenden osteoporotischen Frakturen kommt es zu erheblichen physischen Beeinträchtigungen. Dies bedeutet für die Betroffenen meist einen Verlust der Selbstständigkeit und Lebensqualität. Durch die vermehrte Inanspruchnahme von medizinischen Leistungen stellt dies zudem eine enorme wirtschaftliche Belastung des Gesundheitssystems dar. Umfassende Evidenz zeigt, dass apparatives Krafttraining mit einem geringen Verletzungsrisiko zu Verbesserungen der Knochenstrukturen führt und sturzpräventive Interventionen das Frakturrisiko minimieren können. Hybride Therapiemodelle aus supervidiertem apparativem Krafttraining, Sturzpräventionstraining und Online-Interventionen verbinden die Vorteile aus digitalen und in Präsenz stattfindenden Therapieformen. Sie stellen somit eine allumfassende und nachhaltig ausgelegte Therapie dar, die auf mehr gesundheitswirksame körperliche Aktivität abzielt. Basierend auf dem Schweregrad der Osteoporose und einem Eingangsassessment erfolgt eine individuell ausgerichtete Therapie. Der vorliegende Artikel stellt die Methodik und Ziele der hybriden Osteoporosetherapie dar und versucht, diesen Ansatz als wirksames Instrument zur Reduzierung der Symptome und Folgen von Osteoporose allumfassend zu begründen.


Author(s):  
Bernhard Hellmich ◽  
Philip Spearpoint ◽  
Angelika Deichmann ◽  
Ina Buchholz ◽  
Matthias P. Schönermark ◽  
...  

ZusammenfassungDie wirtschaftliche Belastung durch ANCA-assoziierte Vaskulitiden (AAV), potenziell lebensbedrohliche Autoimmunerkrankungen, wurde mittels einer Versorgungsdatenanalyse untersucht.In dieser retrospektiven Studie wurden anonymisierte, repräsentative Längsschnittdaten von gesetzlichen Krankenversicherungen bereitgestellt und Versorgungsaspekte von Patienten mit Granulomatose mit Polyangiitis (GPA) sowie mikroskopischer Polyangiitis (MPA) systematisch untersucht.Eine hohe Hospitalisierungsrate und schwere begleitende Morbiditäten, insbesondere Nierenbeteiligungen, waren Haupttreiber für im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung deutlich erhöhte Gesamtkosten für Patienten mit GPA oder MPA.Die Versorgungsdatenanalyse bestätigt die hohen Kosten durch AAV für das deutsche Gesundheitssystem und beweist sich darüber hinaus als eine zuverlässige Methode.


Author(s):  
Ines Forkel ◽  
Rainer K. Silbereisen ◽  
Margit Wiesner

Zusammenfassung. Wir überprüften die Hypothese, dass objektive ökonomische Belastungen der Familie indirekt über die Mediatoren subjektive wirtschaftliche Belastung der Eltern, depressive Verstimmung der Eltern und beeinträchtigtes Familienklima Einfluss auf die depressive Verstimmung Jugendlicher nehmen. Das Mediationsmodell wurde an 202 vollständigen Familien aus den alten und 102 vollständigen Familien aus den neuen Bundesländern anhand von Daten der ersten (1993) und ergänzend der zweiten (1994) Welle einer Panel-Studie überprüft. Die Jugendlichen waren zum ersten Messzeitpunkt 10 bis 13 Jahre alt. Für die Teilnehmer aus den alten Bundesländern konnten interindividuelle Unterschiede in depressiver Verstimmung der Jugendlichen zum ersten Messzeitpunkt, aber nicht deren Veränderung vom ersten zum zweiten Messzeitpunkt vorhergesagt werden. Bei der Stichprobe Ost hingegen ließ sich das Modell nicht bestätigen, da die subjektive wirtschaftliche Belastung keinen Zusammenhang zur elterlichen Depressivität oder dem Familienklima zeigte. Diese Unterschiede in der Rolle ökonomischer Belastungen werden unter Berücksichtigung des wirtschaftlichen und sozialen Kontexts diskutiert.


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