katholische kirche
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Publizistik ◽  
2021 ◽  
Author(s):  
Hannah Thielmann ◽  
Markus Schäfer
Keyword(s):  

ZusammenfassungDer persönliche Bezug zur Institution Kirche hat in den vergangenen Jahren in der deutschen Bevölkerung und auch bei Journalisten kontinuierlich abgenommen. Gleichzeit bleiben die gesellschaftliche Bedeutung der katholischen und evangelischen Kirche sowie ihr gesetzlich geregeltes Verhältnis zum Rundfunk bestehen. Der vorliegende Beitrag untersucht mithilfe einer quantitativen Inhaltsanalyse von 514 Tagesschau-Beiträgen zu drei Messzeitpunkten (1998/99, 2008/09 und 2018/19) die Berichterstattung über die beiden großen christlichen Kirchen. Im Zentrum stehen dabei die Fragen, in welchen Kontexten bzw. bei welchen Ereignissen über Kirche im Zeitverlauf berichtet und wie positiv oder negativ sie in diesem Zusammenhang dargestellt wird. Es zeigt sich, dass sich die Relevanz der beiden Kirchen in der Tagesschau in den letzten 20 Jahren nicht verändert hat, dass allerdings die katholische Kirche gegenüber der evangelischen Kirche überrepräsentiert ist und signifikant negativer dargestellt wird. Über Ereignisse wird häufiger berichtet als über Stellungnahmen, und die Tendenz der Kirchen-Beiträge ist im Laufe der Jahre signifikant negativer geworden.


2021 ◽  
Vol 72 (3) ◽  
pp. 127-131
Author(s):  
Ingeborg G. Gabriel
Keyword(s):  

Zusammenfassung Die Geschichte des Verhältnisses von katholischer Kirche und Menschenrechten ist bekanntlich höchst komplex. Durch ihre endgültige Anerkennung im Umfeld des Zweiten Vatikanischen Konzils wurde eine positive Entwicklung in Gang gesetzt, die heute sowohl intellektuell wie praktisch angesichts neuer Herausforderungen verstärkt werden sollte, um Leid zu lindern und die menschliche Würde besser zu schützen. Für diese Agenda werden am Ende des Beitrags einige Desiderata formuliert.


2021 ◽  
Vol 68 (3) ◽  
pp. 57-71
Author(s):  
Andrzej Kuciński
Keyword(s):  

Personalistyczne podstawy nauczania Kościoła na temat osób z wadami letalnymi Fala protestów po orzeczeniu polskiego Trybunału Konstytucyjnego z 22 października 2020 r. w sprawie niezgodności z konstytucją przesłanki o ciężkim i nieodwracalnym uszkodzeniu płodu jako wskazania do aborcji może być postrzegana jako wyzwanie dla Kościoła katolickiego do sprecyzowania swojego nauczania przyjaznego życiu w odniesieniu do ochrony najsłabszych oraz do podjęcia na nowo tego nauczania. Jedną z pomocy ku temu jest list Kongregacji Nauki Wiary Samaritanus bonus z 14 lipca 2020 r. Niniejszy artykuł odnosi się do wspomnianego nauczania doktrynalnego w celu syntezy i uzasadnienia reprezentowanego w nim stanowiska moralnego na temat aborcji, zwłaszcza w przypadku wad letalnych. Jego zasadą przewodnią jest personalistyczne spojrzenie na człowieka, zgodnie z którym osoba powinna znajdować się w centrum wszystkich decyzji etycznych. Z analizy poszczególnych aspektów postawionego problemu wyłaniają się pewne imperatywy etyczne, które są umieszczone we wnioskach końcowych. Die Protestwelle nach dem Urteil des polnischen Verfassungsgerichts vom 22.10.2020 über die Verfassungswidrigkeit der embryopathischen Abtreibungsindikation kann für die katholische Kirche als Herausforderung betrachtet werden, ihre lebensbejahende Lehre im Hinblick auf den Schutz der Schwächsten zu verdeutlichen und neu zur Sprache zu bringen. Eine Stütze dafür bildet das Schreiben der Glaubenskongregation Samaritanus bonus vom 14.07.2020. Der vorliegende Artikel greift die besagte Lehrverkündigung auf, um die dort vertretene moralische Auffassung bzgl. der Abtreibung, insbesondere im Fall von lebensverkürzenden Krankheiten, zu synthetisieren und zu begründen. Leitend dafür ist die personalistische Sicht des Menschen, nach der die Person im Zentrum aller ethischen Entscheidung stehen soll. Aus der Betrachtung der einzelnen Aspekte der aufgeworfenen Frage ergeben sich bestimmte ethische Imperative, die in den Schlussfolgerungen betrachtet werden.


2021 ◽  
Author(s):  
Mark Edward Ruff ◽  
Cambridge University Press
Keyword(s):  

2021 ◽  
Vol 72 (1) ◽  
pp. 11-17
Author(s):  
Burkhard Neumann
Keyword(s):  

Zusammenfassung In seiner 1995 veröffentlichten Enzyklika „Ut unum sint“ über den Einsatz für die Ökumene macht Papst Johannes Paul II. deutlich, dass sich die römisch-katholische Kirche mit dem II. Vatikanischen Konzil „unumkehrbar“ auf den Weg der Ökumene begeben hat. Vor allem die von ihr ausdrücklich angestoßene Debatte über ein ökumenisch tragfähiges Petrusamt ist bis heute nicht überholt, sondern weiterhin aktuell. Darüber hinaus führt die Enzyklika etwa mit der Betonung des gegenseitigen Lernens, ihrer Theologie des Dialogs oder dem Verweis auf die Ökumene der Märtyrer über die Aussagen des Konzils hinaus und bleibt so eine Herausforderung für den ökumenischen Weg nicht nur der römisch-katholischen Kirche.


2021 ◽  
Vol 61 (1) ◽  
pp. 91-114
Author(s):  
Emanuel Petrov
Keyword(s):  

Die katholische Kirche steht sowohl in der natürlichen Reihenfolge der Schöpfung als auch in der übernatürlichen Reihenfolge der Erlösung für die Gleichwürdigung der Geschlechter. Diese zwei Reihen entsprechen zwei Sakramentalitäten: die ursprüngliche und die geweihte priesterliche Sakramentalität. Beide Sakramentalitäten beinhalten eine selbstlose Hingabe und eine gehorsame Sendung, Gott zu repräsentieren, seine Ehre zu bezeugen und damit die Teilhabe am göttlichen Leben zu beerben und tatsächlich zu leben. Beide sind die Grade des gleichen Planes Gottes mit dem Menschen. Trotzdem kann die geweihte Sakramentalität nur der getaufte Mann empfangen. Johannes Paul II. behauptet, dass die Kirche aufgrund ihrer göttlichen Verfassung keine Vollmacht habe, Frauen die Priesterweihe zu spenden. Anderseits gibt es zahlreiche Möglichkeiten und Dienste, damit die Frauen der Herrlichkeit Gottes dienen und die Verherrlichung des Menschen verwirklichen. Dementsprechend ist die Mutterschaft in der Hauskirche oder der Jungfrauenstand, eine Art Priestertum an sich.


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