wissensintensive dienstleistungen
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2012 ◽  
Vol 70 (3) ◽  
pp. 175-190 ◽  
Author(s):  
Anna Growe

Zusammenfassung Die zunehmende Bedeutung von Wissen in ökonomischen Prozessen führt zu einer Neubewertung von Wirtschaftsstandorten. In diesem Beitrag geht es um die Frage, welche Konsequenzen dies für die Entwicklung des deutschen Städtesystems hat. Eine Schlüsselrolle in Prozessen der Wissensnutzung spielen wissensintensive Dienstleistungen. Aus räumlicher Sicht ist vor allem die Frage nach einer möglichen räumlichen Konzentration wissensintensiver Dienstleistungen von Bedeutung. Dabei können aus der Theorie sowohl Annahmen über eine zunehmende Konzentration als auch über eine zunehmende Dekonzentration wirtschaftlicher Aktivitäten hergeleitet werden. Die empirische Überprüfung dieser Prozesse im deutschen Städtesystem erhält damit besonderes Gewicht. In diesem Beitrag wird diskutiert, wie unterschiedliche Konzentrationsprozesse wissensintensiver Dienstleistungen durch die von den Dienstleistungen verwendeten Wissensformen und die unterschiedliche Bedeutung von Transaktionskosten für diese Wissensformen erklärt werden können. Dabei wird angenommen, dass je ortsspezifischer das im Produktionsprozess genutzte Wissen ist und je schwerer das im Produktionsprozess genutzte Wissen übertragen werden kann, desto stärker konzentrieren sich wissensintensive Dienstleistungsfunktionen in wenigen Raumeinheiten.


2009 ◽  
Vol 8 (1) ◽  
pp. 24-34 ◽  
Author(s):  
Colin Roth ◽  
Klaus Moser

Zusammenfassung. Die Studie berichtet über den Einsatz von ProMES (Productivity Measurement and Enhancement System) in einer Abteilung eines internationalen Marktforschungsunternehmens, die wissensintensive Dienstleistungen zu erbringen hat. In der ersten Feedbackphase der zweieinhalbjährigen Studie, die extern moderiert wurde, konnte ein starker positiver Leistungseffekt von d = 1.7 gemessen werden. Zusätzlich wurden die Produktivitätsdaten nach Rückzug des Moderators untersucht. Während der intern gesteuerten Feedbackphase von acht Monaten steigerte sich die Produktivität erneut um d = 2.8. Zudem wurde die Veränderung des Teamklimas untersucht. Während sich aufgabenbezogene Aspekte des Teamklimas positiv entwickelten, bewegten sich personenbezogene Aspekte nicht über ein mittleres Niveau hinaus.


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