subjektive visuelle vertikale
Recently Published Documents


TOTAL DOCUMENTS

5
(FIVE YEARS 0)

H-INDEX

2
(FIVE YEARS 0)

2012 ◽  
Vol 31 (05) ◽  
pp. 370-377 ◽  
Author(s):  
E. Schneider ◽  
K. Jahn

ZusammenfassungSchwindel ist eines der häufigsten Leitsymptome in der Medizin. Die Basis der Diagnosestellung bei Erkrankungen, die sich mit Schwindel präsentieren, ist die Krankengeschichte, die durch die neurootologische und neuroophthalmologische klinische Untersuchung ergänzt wird. Insbesondere die Differenzierung zentraler und peripherer Ursachen gelingt in den meisten Fällen auf Basis des klinischen Befundes. Apparative Untersuchungen erlauben die Quantifizierung der Defizite und die Differenzierung der geschädigten Anteile der peripheren Gleichgewichtsorgane. Standard zur Testung der Bogengangsfunktion ist die bithermale kalorische Testung. Moderne Videookulografiesysteme mit Inertialsensoren zur Registrierung der Kopfdrehbeschleunigung erlauben die quantitative Erfassung der Funktion des vestibulookulären Reflexes bei hohen Geschwindigkeiten und Beschleunigungen (Kopfimpulstest) und dürften sich in den nächsten Jahren in der klinischen Routine durchsetzen. Zur Erfassung der Otolithenfunktion eignet sich die Dokumentation vestibulärevozierter myogener Potenziale (VEMP), die inzwischen gut standardisiert sind. Die subjektive visuelle Vertikale (SVV) zur Erfassung der perzeptiven Defizite bei Schwindelerkrankungen ist mit geringem Aufwand möglich und in Kombination mit klinischen Zeichen ein wertvolles Instrument zur topografischen Diagnostik und zur Verlaufsbeurteilung bei Schwindelpatienten.


2002 ◽  
Vol 99 (5) ◽  
pp. 363-366 ◽  
Author(s):  
T. Schmidt ◽  
K.-F. Hamann ◽  
I. Hofmann ◽  
M. Klopfer ◽  
J.-O. Kono Kono

Sign in / Sign up

Export Citation Format

Share Document