kardiovaskuläre nebenwirkungen
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2020 ◽  
Vol 49 (11) ◽  
pp. 462-466
Author(s):  
Florian Jentzmik

ZUSAMMENFASSUNGMit Einführung der Checkpoint-Inhibitoren hat sich die Therapielandschaft des metastasierten Urothelkarzinoms grundlegend verändert und verbessert. Ein völlig neuer Ansatz ist der Einsatz von Avelumab als Erhaltungstherapie bei Patienten mit lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem Urothelkarzinom, die zumindest einen stabilen Krankheitsverlauf nach platinhaltiger Induktionstherapie hatten. In der JAVELIN bladder 100-Studie ereichte Avelumab + best supportive care (BSC) im Vergleich zur alleinigen BSC-Gruppe ein signifikant längeres Gesamtüberleben in den beiden primären Populationen aller randomisierten Patienten zum einen und Patienten mit PD-L1-positiven Tumoren zum anderen.In der HERO-Studie war die Androgendeprivation mit dem neuen GnRH-Antagonisten Relugolix bei Männern mit metastasiertem oder lokal fortgeschrittenem Prostatakarzinom der Behandlung mit dem GnRH-Agonisten Leuprorelin in allen primären und sekundären Endpunkten überlegen. Das einmal täglich oral applizierbare Relugolix erzielte höhere anhaltende Kastrationsraten und senkte die Testosteron-Spiegel und den PSA-Wert rascher als das 3-monatlich subkutan injizierte Leuprorelin. Außerdem zeigten sich weniger kardiovaskuläre Nebenwirkungen.In der PROfound-Studie war der PARP-Inhibitor Olaparib bei Männern mit mCRPC und BRCA1/2 oder ATM-Genmutation im Vergleich zur Standardtherapie (AR-gerichtete Therapie mit Abirateron oder Enzalutamid) mit einem längeren progressionsfreien Überleben und einem besseren Therapieansprechen assoziiert.


2020 ◽  
Vol 145 (16) ◽  
pp. 1157-1160
Author(s):  
Hatim Seoudy ◽  
Norbert Frey

Was ist neu? Prognostischer Einfluss kardiovaskulärer Vorerkrankungen Kardiovaskuläre Komorbiditäten sind mit schweren Verlaufsformen und einer erhöhten Letalität mit COVID-19 assoziiert. Eine optimale Behandlung der Begleiterkrankungen könnte den Verlauf von COVID-19 günstig beeinflussen. Kardiovaskuläre Komplikationen durch COVID-19 COVID-19 induziert bei einem Teil der Patienten ein akutes kardiovaskuläres Syndrom. Die Pathogenese ist noch nicht vollständig geklärt, wesentliche Prozesse sind jedoch eine direkte Schädigung der Kardiomyozyten durch SARS-CoV-2 sowie ein Hyperinflammationssyndrom. Bei schweren COVID-19-Verlaufsformen ist darüber hinaus eine deutlich erhöhte Inzidenz thromboembolischer Komplikationen zu beobachten. Rolle des Renin-Angiotensin-Aldosteron-Systems Das Renin-Angiotensin-Aldosteron-System spielt in der Pathophysiologie von COVID-19 eine wichtige Rolle. Aktuell wird die Fortsetzung einer indizierten Therapie mit einem ACE-Inhibitor, AT1-Rezeptorantagonisten oder einem Angiotensin-Rezeptor-Neprilysin-Inhibitor empfohlen. Kardiovaskuläre Nebenwirkungen der medikamentösen Therapie Medikamente zur Behandlung von COVID-19 müssen hinsichtlich ihrer kardiovaskulären Nebenwirkungen bewertet werden. Remdesivir weist nach aktueller Datenlage ein günstiges Sicherheitsprofil auf. Kardiovaskuläre Erkrankungen und „social distancing“ Das „social distancing“ ist ein wesentliches Instrument zur Ausbreitungskontrolle von SARS-CoV-2. Dennoch muss eine leitliniengerechte Versorgung von Patienten mit kardiovaskulären Erkrankungen sichergestellt werden. Kardiovaskuläre Langzeitkomplikationen COVID-19 ist potenziell mit kardiovaskulären Langzeitkomplikationen assoziiert. Daher sind Konzepte zur langfristigen Betreuung der Patienten notwendig.


2019 ◽  
Vol 14 (1) ◽  
pp. 51-64
Author(s):  
Simon Braumann ◽  
Thomas Ernst ◽  
Stephan Baldus ◽  
Roman Pfister

2019 ◽  
Vol 14 (11) ◽  
pp. 502-513
Author(s):  
S. Braumann ◽  
T. Ernst ◽  
S. Baldus ◽  
R. Pfister

Der Onkologe ◽  
2019 ◽  
Vol 25 (8) ◽  
pp. 729-742
Author(s):  
Simon Braumann ◽  
Thomas Ernst ◽  
Stephan Baldus ◽  
Roman Pfister

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