bronchopulmonale dysplasie
Recently Published Documents


TOTAL DOCUMENTS

53
(FIVE YEARS 3)

H-INDEX

2
(FIVE YEARS 0)

2021 ◽  
Author(s):  
Stella H. Akman ◽  
Johanna M. Pfeil ◽  
Andreas Stahl ◽  
Stephanie Ehlers ◽  
Carolin Böhne ◽  
...  

Zusammenfassung Hintergrund Das Retina.net ROP-Register erhebt Daten von Kindern, die eine seltene behandlungsbedürftige Frühgeborenenretinopathie (Retinopathy of Prematurity, ROP) entwickeln. Ziel dieser Auswertung ist die Untersuchung der Daten zur behandlungsbedürftigen ROP, Epidemiologie, Therapie und deren Änderungen über einen Zeitraum von 15 Jahren an der Medizinischen Hochschule Hannover. Methoden Analyse der Daten der therapiebedürftigen Fälle der ROP eines Zentrums für die Geburtsjahre 2001 bis 2016 (Therapie in 2002 bis 2017) als Gesamtzeitraum und in 5 Abschnitten. Ergebnisse Es wurden 65 Kinder behandelt (23 weiblich), davon wurden 11 (16,9 %) extern auf ROP gescreent und zur ROP-Behandlung zugewiesen. Für den Zeitraum 2006 bis 2016 lag die Inzidenz der behandlungsbedürftigen ROP unter den gescreenten Kindern bei 4,1 %. Das mittlere Gestationsalter betrug 25,7 Schwangerschaftswochen (SSW) (Standardabweichung [SA] = 1,8), das Geburtsgewicht 763 g (SA = 235), das postmenstruelle Alter bei Behandlung 38,2 Wochen (SA = 3,2), das postnatale Alter 12,4 Wochen (SA = 3,2). Über die Zeit zeigte sich kein signifikanter Unterschied der demografischen Parameter. Am häufigsten (57 Augen bei 31 Kindern) wurde eine Zone II, 3+-Erkrankung behandelt; 58 Kinder erhielten eine Laserkoagulation (N = 114 Augen), 7 Kinder bilateral eine Anti-VEGF-Therapie (Bevacizumab) (N = 14 Augen), welche ab 2014 eingesetzt wurde. Eine Wiederbehandlung bei Wiederaufflammen der behandlungsbedürftigen ROP war in einem Fall nach initialer Laserbehandlung notwendig. Kinder mit behandlungsbedürftiger ROP zeigten häufig neonatologische Komorbiditäten, in mehr als 90 % Beatmung, bronchopulmonale Dysplasie und erhielten Transfusionen. Schlussfolgerung Dies ist die erste monozentrische Auswertung über 15 Jahre im Rahmen des Retina.net ROP-Registers. Ab 2014 sehen wir einen Wechsel von der Laserkoagulation zur Anti-VEGF-Therapie (Bevacizumab), während im betrachteten Kollektiv die demografischen Daten und Behandlungsparameter weitgehend konstant waren.


2019 ◽  
Vol 224 (01) ◽  
pp. 15-21
Author(s):  
Lars Mense ◽  
Cahit Birdir ◽  
Jörg Reichert ◽  
Ekkehard Schleußner ◽  
Hans Proquitté ◽  
...  

ZusammenfassungEine intrauterine Wachstumsrestriktion (IUGR) betrifft Feten, die ihr intrauterines Wachstumspotenzial nicht nutzen können. Überschneidungen bestehen dabei zur Gruppe der small-for-gestational age (SGA) Kinder, doch sind speziell IUGR-Kinder von kurz- und langfristigen Folgen betroffen. IUGR-Feten haben ein deutlich erhöhtes Frühgeburtlichkeits-Risiko und ein spezielles Risikoprofil im Vergleich zu altersentsprechend gewachsenen Frühgeborenen. Dies umfasst das häufigere Auftreten typischer Komplikationen wie Bronchopulmonale Dysplasie, intraventrikuläre Hämorrhagie und Mekonium-Ileus. Neugeborene mit IUGR scheinen langfristig ein erhöhtes Risiko für Folgeprobleme, wie Zerebralparesen, eingeschränkte Lungenfunktion und Sprachentwicklungsverzögerungen zu haben. Eine transsektorale, interdisziplinäre und multiprofessionelle Betreuung der Schwangeren, Neugeborenen und Säuglinge im Rahmen eines Versorgungspfades ist eine aussichtsreiche neue Versorgungsform. Sie umfasst die frühe Identifizierung von Schwangeren mit einem erhöhten Risiko für eine fetale Wachstumsrestriktion, ggf. die Therapie mit Acetylsalicylsäure, die Risiko-adaptierte Anbindung an die Perinatalzentren mit psychologischen Interventionen und neonatologischen Gesprächen. Ziel des Pfades ist die Vermeidung von Verlegungen in die Perinatologie und Totgeburten. Postnatal steht eine umfassende Betreuung mit besonderem Augenmerk auf die Eltern-Kind-Bindung und Ernährungsoptimierung im Mittelpunkt. Vertiefende Vorsorgeuntersuchungen der ambulanten Kinderärzte dienen dem frühen Aufdecken von Entwicklungsproblemen. Die Wirkungen, Akzeptanz und Kosteneffizienz dieses Pfades werden im Rahmen eines Projektes des Innovationsfonds getestet.


2019 ◽  
Vol 223 (04) ◽  
pp. 198-199

Nahezu die Hälfte der extrem unreifen Frühgeborenen entwickelt eine bronchopulmonale Dysplasie (BPD) und etwa ein Viertel wird mit Sauerstoffbedarf nach Hause entlassen. Profitieren diese Kinder hinsichtlich des Wachstums und der neurologischen Entwicklung innerhalb der ersten 2 Lebensjahre von der Heimsauerstofftherapie? Und wie wirkt sich diese Behandlung auf den Ressourcenverbrauch aus?


2019 ◽  
Vol 223 (02) ◽  
pp. 72-72

Sehr unreife Frühgeborene profitieren hinsichtlich des Risikos für eine bronchopulmonale Dysplasie sowie des Sterberisikos von einer nach der ersten Lebenswoche begonnenen Dexamethason-Behandlung. Allerdings steigt hierdurch die Gefahr langfristiger entwicklungsneurologischer Schäden. Stellt Hydrocortison eine effektive und sichere Behandlungsalternative dar? Ein Team niederländischer und belgischer Forscher hat dies randomisiert untersucht.


2017 ◽  
Vol 221 (03) ◽  
pp. 108-108

Collins CT et al. Docosahexaenoic Acid and Bronchopulmonary Dysplasia in Preterm Infants. N Engl J Med 2017; 376: 1245–1255 Die bronchopulmonale Dysplasie (BPD) ist eine ernstzunehmende Komplikation bei Frühgeborenen, sie geht einher mit langfristigen pulmonalen Beeinträchtigungen sowie neurologischen Entwicklungsstörungen. Ergebnisse weisen darauf hin, dass Docosahexaensäure (DHA) möglicherweise das Risiko für eine BPD zu reduzieren vermag. C. T. Collins et al. haben hierzu nun neue Daten vorgelegt.


Sign in / Sign up

Export Citation Format

Share Document